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Mo, 1. August 2016, 10:14

Software::Video

Fusion 8 für Linux freigegeben

Blackmagic Design hat seine Compositing-Software »Fusion« auch in einer Linux-Version veröffentlicht. Die Software kann von der Seite des Unternehmens heruntergeladen und im Rahmen der »free«-Version auch unter Linux kostenlos genutzt werden.

Fusion 8.2 Beta für Linux

Mirko Lindner

Fusion 8.2 Beta für Linux

Blackmagic Design Fusion ist eine Compositing-Software für Visual Effects Artists, Broadcast- und Bewegtgrafik-Designer sowie 3D-Animatoren. Die Lösung findet ihren Einsatz sowohl bei kleineren Projekten als auch bei großen Hollywood-Produktionen und kam unter anderem beim Compositing von »Edge of Tomorrow«, »Sin City«, »Thor« oder »The Hunger Games« zum Einsatz.

Nachdem Blackmagic Design bereits in der Version 7 in zwei verschiedenen Varianten - einer kostenlosen und einer »Studio« - veröffentlicht hat, mehrten sich zunehmend auch Stimmen nach einer Linux-Version. Denn bereits die »Free«-Variante verfügt über Funktionen, die sich durchaus sehen lassen können. So verfügt die Gratis-Version über umfangreiche Funktionen für visuelle Effekte und Grafikanimationen, die alle uneingeschränkt nutzbar sind. Der Workflow ist auch hier Node-basiert. Darüber hinaus steht ein unbegrenzter 3D-Arbeitsraum zur Verfügung sowie 3D-Compositing, Painting, Rotoscoping, Stabilisierung, Betitelung, Keying und ein 3D-Partikel-Generator. Mit Fusion lassen sich zudem Dateien aus anderen Anwendungen, wie beispielsweise Maya oder 3ds Max, importieren. Limitiert sind dagegen in der kostenlosen Version unter anderem die Ausgabequalität sowie der Netzwerkrenderer.

Nun hat das Unternehmen reagiert und Fusion 8.2 in einer Betaversion auch für Linux veröffentlicht. Das Paket enthält neben Fusion auch die Studio-Ausführung und setzt mindestens 1 GB Festplattenspeicher und mindestens 8 GB RAM voraus. Je nach Projekt wird allerdings teils erheblich mehr RAM benötigt. Das Paket wird in Form eines Installers ausgeliefert, der automatisch die Software im System unter dem Verzeichnis »/opt« einrichtet und entsprechende Links setzt. Um das Paket herunterladen zu können, ist die Angabe der persönlichen Daten notwendig.

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