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Di, 2. August 2016, 08:01

Software::Wissenschaft

Stellarium 0.15 vorgestellt

Die Entwickler der freien Astronomiesoftware »Stellarium« haben die neue Version 0.15 mit neuen Funktionen veröffentlicht. Version 0.15 beruht auf Qt 5.6 und bringt unter anderem zahlreiche Änderungen am Kern des Programms.

Stellarium unter Linux

Mirko Lindner

Stellarium unter Linux

Stellarium ist ein freies Astronomieprogramm, das unter den Bedingungen der GNU General Public License (GNU GPL) vertrieben wird und es Freizeitastronomen ermöglicht, von mehr als 600.000 in der Datenbank enthaltenen Sternen diejenigen anzuzeigen, die sie zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort sehen würden. Man kann wählen, ob man mit bloßem Auge oder optischen Hilfsmitteln wie Fernglas oder Teleskop in den Himmel spähen möchte. Interessant ist auch, dass man die Sterne von anderen Planeten aus sehen kann. Die Anzeige der Sterne erfolgt mittels OpenGL.

Stellarium wurde durch Fabien Chéreau initiiert und wird mittlerweile durch eine Gemeinschaft von Entwicklern vorangetrieben. Einige herausragende Merkmale der Anwendung sind eine realistische Darstellung der Milchstraße, realistischer Sonnenauf- und Untergang sowie die Anzeige von Sternschnuppen und Grafiken von Planeten, Nebeln und Galaxien. Eine weitere Eigenschaft der Anwendung ist die Simulation von Sonnen- und Mondfinsternissen sowie auswechselbare Landschaften, auch mit sphärischer Panoramaprojektion.

Wie Alexander Wolf nun auf der Projektseite bekannt gab, steht die Version 0.15 mit neuen Funktionen zum Bezug bereit. Die neue Version beruht auf Qt 5.6 und bringt unter anderem zahlreiche Änderungen am Kern der Software. So führt die Version 0.15 ein neues »StelProperty«-System ein, das einen leichteren Zugriff auf interne Variablen der Anwendung ermöglicht. Weiterhin hat ein neues Plugin für Planetariumvorführungen in die Anwendung Einzug gehalten und diverse Plugins wurden verbessert. Ein neues Lesezeichenwerkzeug verspricht eine leichtere Navigation und Verbesserungen an der Scripting-Engine eine noch bessere Erweiterbarkeit. Ebenenfalls neu in der aktuellen Version ist die Miller-Zylinderprojektion.

Wie die Entwickler weiter schreiben, wurden im Rahmen der Entwicklung auch zahlreiche Fehler aus der Anwendung eliminiert. Unter anderem wurde ein Absturz bei der Navigation behoben. Eine Liste aller Änderungen kann der ausführlichen Ankündigung der neuen Version entnommen werden. Das Programm ist für Linux, Windows und Mac OS X erhältlich und kann von der Projekt-Homepage heruntergeladen werden. Interessierte finden hier auch Programmextras wie Sternenkarten, Landschaften und Skripte.

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