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Mi, 10. August 2016, 08:07

Hardware

RPi3: Start über USB oder per Ethernet

Die Entwickler des Kleinstrechners »Raspberry Pi« haben ihre Ankündigung wahr gemacht und im Zuge einer Bootloader-Aktualisierung dem System die experimentelle Möglichkeit spendiert, ein Betriebssystem über USB oder per Ethernet zu starten.

Raspberry Pi 3

Raspberry Pi Foundation

Raspberry Pi 3

Bereits bei der Vorstellung der neuen Generation des Mini-Systems »Raspberry Pi« versprachen die Entwickler, eine der zentralen Einschränkungen der alten Versionen eliminiert zu haben. So sollte es künftig auch möglich sein, das System nicht nur direkt von einer Micro-SD-Karte, sondern auch mittels alternativer Bootoptionen zu starten. Nun hat die hinter dem Gerät stehende Foundation das Versprechen eingelöst.

Wie einer Ende vergangenen Woche veröffentlichten Mitteilung entnommen werden kann, wird es künftig möglich sein, als Bootmedium auch Alternativen wie USB oder Ethernet zu nutzen. Eine entsprechende Option sei bereits seit geraumer Zeit in der Hardware implementiert, doch die Entwickler wollten die Funktionsweise erstmals auf mögliche Unverträglichkeiten testen. Offenbar war der Test erfolgreich, denn am Wochenende stellte die Foundation die erste öffentliche Betaversion des neuen Bootloaders zum Bezug bereit.

Erwähnenswert ist, dass die neue Funktionalität auf die aktuellste Variante des »Raspberry Pi« limitiert ist. Ältere Versionen, einschließlich des »Raspberry Pi Zero«, sind nicht in der Lage, die neue Funktion zu nutzen. Zudem weisen die Entwickler darauf hin, dass nicht jedes Medium zum Booten von USB genutzt werden kann. So ist es beispielsweise zwingend notwendig, dass die angeschlossenen Geräte in der Lage sein müssen, binnen maximal fünf Sekunden Daten zu liefern.

Will ein Anwender das System von einem USB- oder Netzwerkanschluss starten, bedarf es diverser Anpassungen am System. Welche Schritte dazu notwendig sind und wie das funktioniert, beschreibt die Foundation auf der eigenen Seite.

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