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Fr, 26. August 2016, 09:03

Software::Cloud

Nextcloud 10 erhöht Sicherheit und Kontrolle

Nextcloud 10 bietet mehr Sicherheit und Kontrolle für die Filesharing-Plattform, die vor drei Monaten als Fork von ownCloud startete.

Automatisiertes Tagging

Nextcloud

Automatisiertes Tagging

Systemadministratoren sollen mit Nextcloud 10 mehr Kontrolle über den Datenaustausch zwischen den Clients haben. Über regelbasierte Vergabe von Dateirechten, manuelles oder automatisiertes Tagging und die Auswertung von Serverstandort, Zugehörigkeit zu Nutzergruppen und andere Informationen lassen sich Dateizugriffe etwa nach wirtschaftlichen Erwägungen oder juristischen Anforderungen versagen oder reglementieren. So kann über Regeln und Tags der Zugriff auf bestimmte Dateitypen nach Gruppenzugehörigkeit oder Land beschränkt oder der Zugriff auf bestimmte Daten nur innerhalb des Unternehmens erlaubt werden. Eine Workflow-Engine erweitert die Kontrolle beispielsweise durch die Möglichkeit, auf Basis dieser Regeln und Tags bestimmte Dateitypen ins PDF-Format zu wandeln, wenn sie hochgeladen werden oder Dateien in einem bestimmten Ordner an eine bestimmte Mailadresse zu versenden.

Kontrolle der Dateizugriffe

Nextcloud

Kontrolle der Dateizugriffe

Das Monitoring, erhöhte Sicherheit und Leistung sowie Verbesserungen der Benutzbarkeit erlauben laut der Ankündigung größere und effizientere Nextcloud-Installationen. Die neue Server-Information-App erlaubt das Monitoring der Leistungswerte einer Nextcloud-Installation. Neben der Kontrolle über eine grafische Weboberfläche besteht für Administratoren die Möglichkeit, diese Daten über eine API in ihr bestehendes Monitoringkonzept zu übernehmen. Die Monitoring-App OpenNMS nutzt diese Schnittstelle bereits, das Konfigurationsmodul erlaubt aber auch die schnelle Anpassung an Systeme wie Nagios.

Kommentare in der Dateiansicht

Nextcloud

Kommentare in der Dateiansicht

Der Austausch von Daten zwischen Nextcloud-Servern, auch »Federated Shares« genannt, wurde verbessert, indem die Verbindung nun ohne Zwischenschritte direkt zwischen den Servern stattfindet. Das beschleunigt die Zusammenarbeit von Anwendergruppen auf verschiedenen Servern.

Bei der Sicherheit führt Nextcloud 10 die per Plugin realisierte Zwei-Faktor-Authentifizierung ein. Ein neuer Schutz vor Brute-Force-Attacken erschwert das Erraten von Passwörtern. Die Möglichkeiten des Theming wurden erweitert, um die Oberfläche an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Neu sind auch »Permanent Links«, die garantieren, dass Dateien auch nach dem Verschieben an einen anderen Ort noch gefunden werden. In den nächsten Tagen sollen zudem eigene Desktop-Clients für Linux, OS X und Windows veröffentlicht werden. Nextcloud 10 kann von der Projektseite heruntergeladen werden, wo sich auch ein Verweis auf die Dokumentation findet.

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