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Mo, 29. August 2016, 08:03

Software::Mobilgeräte

Quellcode von Maru OS veröffentlicht

Der Entwickler des alternativen Android-ROMs »Maru« hat sein System im Quellcode veröffentlicht. Mit »Maru« sollen auch Android-Anwender ihre Geräte einfach mit einem Display verbinden und sie als vollwertige Desktop-Systeme nutzen können.

Maru

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Bereits Anfang des Jahres wurde mit »Maru« ein neues System vorgestellt, das ähnlich Canonicals »Convergence« oder Microsofts »Continuum« ein Mobilgerät zu einem klassischen Desktop-System umfunktioniert. So soll Maru, nachdem es installiert wurde, automatisch erkennen, ob ein externes Display angeschlossen wurde, und einen neuen, Debian-basierten Desktop einblenden. Technisch gesehen startet in diesem Fall ein LXC Linux Container, der theoretisch auch andere Systeme beinhalten kann.

Nachdem das System anfänglich nur an Interessenten ausgegeben wurde, ist es mittlerweile auch der Allgemeinheit zugänglich. Doch schon anlässlich des Starts der Betaphase hatte der Entwickler Preetam D’Souza angekündigt, das System nicht nur kostenlos vertreiben, sondern auch öffnen zu wollen. Wann die Freigabe der Quellen von Maru erfolgen sollte, ließ D’Souza allerdings offen. Wie der Autor schrieb, arbeitete er an der Vervollständigung der Dokumentation und der Build-Werkzeuge.

Knapp ein halbes Jahr nach der initialen Vorstellung hat D’Souza sein Versprechen nun wahr gemacht und Maru an diesem Wochenende im Quellcode unter der Apache-Lizenz Version 2 veröffentlicht. Zugleich stellte der Autor, wie angekündigt, auch die Dokumentation zu Maru bereit, sodass sie von anderen Nutzern adaptiert, angepasst oder verbessert werden kann. Als Grund für die Freigabe nennt D’Souza, die Auswahl an kompatiblen Geräten erhöhen zu wollen. Denn momentan ist Maru nur für eine sehr begrenzte Zahl an mobilen Geräten verfügbar.

Nutzer oder Entwickler, die Maru verbessern wollen, finden die Quellen des Systems auf GitHub. Ein Developer Guide gibt Auskunft über die initiale Einrichtung und den Build-Prozess. Weitere Informationen liefern die Seite des Projektes sowie die Entwicklergruppe auf groups.google.com.

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