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Mi, 31. August 2016, 13:39

Software::Distributionen::Fedora

Fedora 25 Alpha erschienen

Das Fedora-Projekt hat die Alphaversion von Fedora 25 veröffentlicht, die Wayland zum Standard-Display-Server macht. In der offiziellen Version soll Fedora 25 am 15. November erscheinen.

fedoraproject.org

Die Ankündigung der Alphaversion ist im Vergleich zu früheren Jahren äußerst sparsam mit Informationen. Der Termin der Alphaversion sowie aller nachfolgenden Versionen wurde bis jetzt nur um eine Woche nach hinten verschoben. Installationsmedien sind für die Workstation-, Server- und Cloud-Ausgabe verfügbar, darüber hinaus für die Spin- und Lab-Editionen sowie für ARM (32 Bit). Auch für die sekundären Architekturen Power und 64 Bit ARM wurden Medien veröffentlicht.

Zu den Neuerungen, die Fedora 25 bringt, gehört die lange angestrebte Umstellung auf Wayland als Standard-Display-Server. Wayland war mindestens seit Fedora 22 in Erprobung, wurde aber erst jetzt als vollständig genug und reif für den breiten Einsatz eingestuft. Vor allem Gnome, das in Version 3.22 enthalten ist, läuft bereits komplett nativ unter Wayland. Software, die noch einen X-Server benötigt, wird über XWayland ausgeführt, dabei dürfte für die Benutzer kein Unterschied zum bisherigen X-Server feststellbar sein. Wayland dürfte allerdings, wann immer es um Compositing geht, merklich schneller arbeiten als die bisherige Kombination aus X-Server und Kompositor.

Weitere Neuerungen sind die Unterstützung von Unicode 9.0, Perl 5.24, Node.js 6, Ruby on Rails 5.0, PHP 7.0, der Haskell-Compiler GHC 7.10, Erlang 19, der Rust-Compiler, Go 1.7, Storaged statt UDisks2 und glibc 2.24. NSS wurde erweitert, um eine systemweite Kryptografie-Richtlinie vorzugeben. Benutzerprozesse werden beim Ausloggen abgeschossen, was das Gegenteil des bisherigen Verhaltens ist. Es handelt sich dabei aber um eine änderbare Option. Der neue Media Write für USB-Sticks ist nun die primäre Download-Option. Er ermöglicht die Auswahl des passenden Images, lädt es herunter und schreibt es auf einen bootfähigen USB-Stick. Bei Laptops mit im Prozessor eingebauten Grafikeinheiten und zusätzlichen Grafikkarten wird das Wechseln zwischen diesen erleichtert.

Die nächste und zugleich letzte Testversion von Fedora 25 ist die Betaversion, die nach dem aktuellen Zeitplan am 11. Oktober erscheinen soll.

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