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Fr, 9. September 2016, 09:59

Unternehmen

Micro Focus und HPE wollen fusionieren

Micro Focus beabsichtigt eine Fusion mit der Software-Sparte von Hewlett Packard Enterprise (HPE). Im Rahmen der Transaktion soll unter anderem auch das zu Micro Focus gehörende Suse ein bevorzugter Linux-Partner von HPE werden.

Micro Focus beabsichtigt eine Fusion mit der Software-Sparte von Hewlett Packard Enterprise (HPE). Das gab das Unternehmen im Zuge einer Pressemitteilung bekannt. Das Volumen der geplanten Transaktion beträgt rund 8,8 Mrd. US-Dollar. Die Fusion unterliegt den üblichen Vollzugsvoraussetzungen, einschließlich der kartellrechtlichen Genehmigungen und der Zustimmung der Aktionäre, und wird voraussichtlich im dritten Quartal 2017 abgeschlossen.

Mit der Fusion sollen zwei etablierte Unternehmens-Software-Anbieter mit einander ergänzenden Portfolios miteinander verschmolzen werden. »Mit einem Umsatz von etwa 4,5 Mrd. US-Dollar entsteht somit eines der weltweit größten reinen Infrastruktur-Software-Unternehmen. Es verfügt über eine globale Präsenz und weist die nötige Flexibilität und Finanzkraft auf, um Software-Innovation sowohl für traditionelle als auch aufkommende IT-Marktsegmente voranzutreiben«, so die Eigenbeschreibung.

Die von der Zusammenarbeit betroffenen Software-Assets werden laut Aussage der Beteiligten in einem Unternehmen zusammengeführt, das sich voll auf das Wachstum der verknüpften Geschäftsbereiche konzentrieren wird. Parallel dazu wollen Micro Focus und HPE eine kommerzielle Partnerschaft eingehen, mit der Suse zum bevorzugten Linux-Partner von HPE wird. Darüber hinaus soll das OpenStack-Know-how von Suse für gemeinsame Lösungen rund um Helion OpenStack- und Stackato PaaS-Lösungen (Platform-as-a-Service) von HPE genutzt werden. Suse und HPE sollen dabei gemeinsam die Details der Partnerschaft ausarbeiten, die laut Aussage von Suses CEO, Nils Brauckmann, zu »Best-in-Class Enterprise-Lösungen« führen soll.

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