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Do, 15. September 2016, 08:02

Software::Systemverwaltung

CUPS 2.2 freigegeben

Das unter Linux, Unix und Mac OS X genutzte Drucksystem CUPS wurde seitens des Herstellers in Version 2.2 veröffentlicht. Die Änderungen der aktuellen Version umfassen unter anderem Sicherheitskorrekturen, Geschwindigkeitsverbesserungen, Unterstützung von Upstart und »Let's Encrypt«-Zertifikaten.

Mirko Lindner

CUPS (Common UNIX Printing System) wurde ursprünglich von der Firma Easy Software als Ersatz für den mittlerweile in die Jahre gekommenen LPD unter Unix und Linux entwickelt. Das Drucksystem wurde längst zum Standard bei vielen Linux-Distributionen und einigen Unix-Systemen, da es unter anderem das Internet Printing Protocol (IPP) unterstützt und alle Fähigkeiten der Drucker nutzen kann. Seit Februar 2007 ist Apple im Besitz von CUPS und Arbeitgeber des Hauptentwicklers von CUPS, Michael Sweet. Bei Apple wird CUPS unter einer freien Lizenz weiterentwickelt. Linux-spezifische Teile von CUPS werden allerdings spätestens seit 2012 in anderen Projekten unter dem Dach von OpenPrinting weiter gepflegt.

Wie das Projekt nun bekannt gab, steht knapp ein Jahr nach dem letzter Hauptversion eine neue Version des Servers zum Bezug bereit. CUPS 2.2 korrigiert mehrere Fehler, darunter auch diverse Sicherheitsprobleme und führt an mehreren Stellen Geschwindigkeitsverbesserungen ein. So startet beispielsweise der Scheduler erheblich schneller und das Web-Interface sollte bei einer großen Anzahl an Jobs zügiger zu Werke gehen. Zudem bietet die Lösung eine Unterstützung für Upstart und »Let's Encrypt«-Zertifikate unter Linux.

Neu in der aktuellen Version ist die erweiterte Unterstützung von POSIX-Optionen in allen CUPS-Kommandos. Verschlüsseltes Drucken kann zudem ab sofort auf vertrauenswürdige Drucker eingeschränkt werden und der Scheduler propagiert PWG-Rasterattribute besser.

Eine Liste der Änderungen kann dem Changelog der neuen Version entnommen werden. CUPS 2.2 steht im Quellcode zum Download bereit. Die Lizenz ist weiterhin die GPLv2 und LGPLv2 mit einigen zusätzlichen Rechten, die auch eine Nutzung in proprietären Systemen ermöglicht.

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