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Di, 20. September 2016, 20:02

Software::Browser

Firefox 49 bringt Electrolysis für weitere Tester

Mit einer Woche Verspätung bringt Firefox 49 die Multiprozess-Architektur zu weiteren Testern.

Mehr Sicherheit mit TLS 1.3

Mozilla

Mehr Sicherheit mit TLS 1.3

Waren bisher Anwender von Add-ons offiziell vom Test von Electrolysis (E10s) ausgeschlossen, so ändert sich das mit Firefox 49. Jetzt sind alle Add-Ons, die auf dem neuen Erweiterungs-Framework »WebExtensions« basieren, sowie eine kleine Anzahl handverlesener Add-Ons zum Test für die neue Multiprozess-Architektur zugelassen, die mit Firefox 48 eine große Umwälzung bei Firefox einleitete.

Auch beim Lesemodus, der bei kompatiblen Webseiten in der URL-Leiste rechts als offenes Buch stilisiert ist und durch Weglassen schmückenden Beiwerks den Lesefluss fördern soll, gab es einige Erweiterungen. So lassen sich jetzt lange Texte noch lesefreundlicher aufbereiten, indem sowohl die Textbreite als auch der Zeilenabstand individuell einstellbar sind. Darüber hinaus liest eine neue Funktion Webseiten vor. Ebenfalls im Lesemodus angesiedelt wurde die von HP übernommene Funktion, Webseiten für den Druck vereinfacht aufzubereiten. Diese Funktion muss allerdings noch über about:config und den Parameter »print.use_simplify_page« freigeschaltet werden.

Fotostrecke: 4 Bilder

Mehr Sicherheit mit TLS 1.3
Optimierter Druck von Webseiten
Vorinstallierte Plug-ins für Streaming
Firefox 49 liest Webseiten vor
Für Linux-Anwender interessant ist die Möglichkeit, nun auch dort verschlüsselte Videostreams per Googles vorinstallierter Videvine-Erweiterung abspielen zu können. Allen Anwendern kommt dagegen eine Vereinfachung in Sachen gespeicherter Zugangsdaten zugute. Wird eine Webseite auf HTTPS umgestellt und waren zuvor Login-Daten im Login-Manager abgelegt, so werden diese nun für HTTPS übernommen. Der umgekehrte Weg ist ausgeschlossen. Ebenfalls der Sicherheit zugute kommt die Unterstützung von TLS 1.3, die allerdings standardmäßig noch ausgeschaltet bleibt. Um sie zu nutzen, muss wiederum about:config bemüht werden. Hier muss der String »security.tls.version.max« von 3 auf 4 hochgesetzt werden.

Die auf WebRTC basierende Kommunikationssoftware »Hello« wurde komplett aus Firefox 49 entfernt, nachdem sie bereits in letzter Zeit mehr und mehr beschnitten worden war. Einen Grund für die Entfernung hat Mozilla noch nicht verlautbart. Wer Hello noch möglichst lange verwenden möchte, kann zur ESR-Version greifen, die erst im nächsten Frühjahr auf Version 52 wechselt. Nicht mehr unterstützt werden die OS-X-Versionen 10.6, 10.7 und 10.8. Hier rät Mozilla zur Aktualisierung des Betriebssystems.

Mozilla Firefox 49 steht ab sofort in zahlreichen Sprachen für Linux, Mac OS X und Windows zum Download bereit. Weitere Einzelheiten können den Release Notes entnommen werden.

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