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Mi, 5. Oktober 2016, 11:14

Software::Container

Docker präsentiert InfraKit

Die Docker-Entwickler haben auf der momentan in Berlin stattfindenden LinuxCon und ContainerCon InfraKit vorgestellt. Wie Solomon Hykes in seiner Keynote bekanntgab, handelt es sich dabei um eine Werkzeugsammlung, um die Docker-Infrastruktur zu orchestrieren.

Infrakit-Komponenten

Docker

Infrakit-Komponenten

Mit Dockers InfraKit erhalten Anwender die Möglichkeit, Container auf verschiedenen Hardware- und Cloud-Instanzen zu starten. In der Vergangenheit war das schwierig, etwa weil alle Anbieter andere Grundkonfigurationen anbieten oder weil Container plötzlich aufgrund eines Fehlers beendet werden. InfraKit soll dem abhelfen, indem in den Konfigurationsdateien angegeben werden kann, welche Voraussetzungen Hosts für Container erfüllen und welche Voraussetzungen softwareseitig benötigt werden. InfraKit überwacht den Zustand der laufenden Container und kann eine neue Containerinstanz starten, falls eine abraucht. Ein Manager kann eine große Anzahl Worker-Nodes verwalten.

InfraKit besteht zu Beginn aus drei Komponenten, die die Docker-Entwickler als Plugins bezeichnen. In den Groups wird die Infrastruktur abstrahiert und festgelegt, ob mehrere Maschinen eine einheitliche Konfiguration oder unterschiedliche Konfigurationen und zusätzliche Eigenschaften wie persistenten Speicher, eine Ordnung und Identifikationen haben und quorumfähig sind. Die replizierten Maschinen werden als »Cattles« und die individuellen Maschinen als »Pets« bezeichnet. Das Instance-Plugin verwaltet die physischen Resourcen. Zu Beginn gibt es Instance-Plugins für Terraform und Vagrant, Pendants für AWS und Azure werden vermutlich bald folgen. Die Flavor-Plugins sind dafür verantwortlich, wie verschiedene Gruppen behandelt werden. Hier ist festgelegt, wie die physischen Instanzen konfiguriert werden, wie Instanzen identifiziert werden und es werden die Health-Checks durchgeführt. Flavor-Plugins sind einfache Server, Zookeeper-Mitglieder oder Docker-Swarm-Mode-Manager.

Sämtliche Plugins sind am Monitoring beteiligt. So überwacht das Group-Plugin Größe und Zustand der Gruppe und entscheidet, wie bei Updates vorgegangen wird. Das Instance-Plugin überwacht die physischen Ressourcen und das Flavor-Plugin prüft, ob einzelne Resourcen vorhanden sind und zu einem Cluster gehören.

InfraKit ist größtenteils in Go implementiert und wird unter der Apache License 2.0 veröffentlicht. Das Projekt steckt noch in der Anfangsphase und ist auf Github erhältlich.

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