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Do, 6. Oktober 2016, 12:02

Gesellschaft::Wirtschaft

Open-Source-Profis in Europa gefragt

Die Linux Foundation und der Recruitingservice Dice sind tiefer in ihren früher in diesem Jahr vorgestellten 2016 Open Source Jobs Report getaucht, haben die Zahlen für europäische Open-Source-Profis herausgezogen und mit den globalen Zahlen verglichen. Dabei stellten sie fest, dass die Europäer optimistischer sind, was ihre Arbeitsmöglichkeiten angeht.

Wie aus dem 2016 Open Source Jobs Report hervorgeht, sind europäische Arbeitnehmer im Open-Source-Bereich zuversichtlicher. 60 Prozent der mehr als 1.000 Befragten aus Europa glauben, dass es in diesem Jahr besonders einfach ist, eine neue Stelle zu finden. Global sind das 50 Prozent. Von den Europäern wurden in den sechs Monaten vor der Datenerhebung 50 Prozent mehr als zehnmal von Recruitern angerufen. Weltweit gesehen gaben nur 22 Prozent der befragten an, ähnlich viele Anrufe bekommen zu haben. Global gesehen wurden 27 Procent der Open-Source-Arbeiter gar nicht von Headhuntern angesprochen, was nur fünf Prozent der Europäer von sich sagen konnten.

23 Prozent der befragten Europäer gaben in der Studie an, dass Anwendungsentwickler nachgefragt werden, gefolgt von DevOps (elf Prozent). Global sehen die meisten Open-Source-Profis einen höheren Bedarf an DevOps (13 Prozent) als Anwendungsentwicklern (elf Prozent). Arbeitgeber in Europa bemühen sich stärker, Open-Source-Spezialisten zu halten. So erhielten 40 Prozent von ihnen im vergangenen Jahr eine Gehaltserhöhung, 27 Prozent berichten von einer besseren Work-Life-Balance und 24 Prozent von flexibleren Arbeitszeiten. Global erhielten nur 31 Prozent der Open-Source-Spezialisten mehr Gehalt und 20 Prozent bessere Work-Life-Balance oder flexiblere Arbeitszeiten. Während weltweit 33 Prozent der befragen Open-Source-Profis von Leistungsanreizen seitens ihres Arbeitgebers berichten, sind es im europäischen Raum nur 26 Prozent.

Fast ebenso viele europäische wie weltweite Open-Source-Profis (34 vs. 31. Prozent) bezeichnen die Arbeit an interessanten Projekten als das beste an ihrem Job. Weltweit folgen moderne Technologien (18 Prozent) und Zusammenarbeit in einer globalen Gemeinschaft, während europäische Open-Source-Arbeiter Arbeitsmöglichkeiten (17 Prozent) gefolgt von Spitzentechnologien und globale Teams (jeweils 16 Prozent) als größten Vorteil ihrer Arbeit nannten. Für fünf Prozent der europäischen Open-Source-Profis sind das Gehalt und Vergünstigungen das beste an ihrer Arbeit, was weltweit nur bei zwei Prozent der Befragten der Fall ist.

Der diesjährige Open Source Jobs Report ist der fünfte seiner Art, den Dice und die Linux Foundation erstellten. Insgesamt wurden mehr als 4.500 Open-Source-Profis befragt, davon 1082 aus Europa. In den vorigen Umfragen konzentrierten sich die Linux Foundation und Dice auf Linux-Spezialisten.

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