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Mo, 10. Oktober 2016, 09:23

Software::Entwicklung

SlickEdit 2016 angekündigt

SlickEdit, einer der ältesten Editoren für Linux und zahlreiche andere Plattformen, ist in einer neuen Version angekündigt worden. SlickEdit 2016 unterstützt weitere Programmiersprachen, darunter Groovy, und bietet unter anderem Verbesserungen beim Tagging, beim Editieren und bei der Suche in einem Projekt.

SlickEdit 2016

Mirko

SlickEdit 2016

SlickEdit ist einer der ältesten proprietären und sich immer noch auf dem Markt befindenden Programmiereditoren. Die Anwendung wurde ursprünglich 1988 unter dem Namen »Visual SlickEdit« für DOS und OS/2 gestartet und im Laufe der Zeit für eine Reihe von weiteren Betriebssystemen implementiert. Mittlerweile unterstützt der Editor 9 Plattformen und über 40 Programmier- Skript- oder Auszeichnungssprachen, zu denen unter anderem C, C++, Java, HTML, PHP, XML, AWK oder Makefiles gehören. Zu den Grundfunktionen der Anwendung gehören zahlreiche Projektfunktionen, die Hervorhebung der Syntax, Symbol- und Referenzanalyse, Beautifier, Code- und Wort-Vervollständigung, Debugging-Funktionen, ein Diff-System, Einbindung an Versionsverwaltungssysteme und eine eigene Plugin-Schnittstelle. So kann der Editor unter anderem mittels der eigenen Skriptsprache weitgehend an die eigenen Bedürfnisse und die eigene Arbeitsweise angepasst werden, sodass er nicht nur um zusätzlichen Workflow, sondern auch um zusätzliche Funktionen, wie beispielsweise Dialogmasken, erweitert werden kann.

Knapp ein Jahr nach der letzten Version steht nun mit SlickEdit 2016 eine neue Version des Editors in den Startlöchern. Die aktuelle Version führt mit Groovy eine neue Sprache ein und verbessert unter anderem die Unterstützung für Swift und C++. Das Tagging der Quellen kann nun auch in der Standard-Edition wahlweise auch mit CTags oder ETags erfolgen mit der automatischen Rechtschreibprüfung lassen sich Fehler gleich bei der Eingabe erkennen. Die Projektverwaltung verfügt nun neben einer Workspace- auch über eine Projektgeschichte, die sich nun auch ein wenig kompakter einblenden lässt. Zudem wurde der integrierte Differ, DIFFzilla, überarbeitet.

Weitere Neuerungen von SlickEdit 2016 umfassen Verbesserungen beim Debugging von Java-Projekten und eine Überarbeitung der Suche. So wurde das ehemals recht große Fenster durch einen kleinen Dialog ersetzt, der alle wichtigen Funktionen auf einen Blick vereint. Wer das alte Verhalten weiterhin haben möchte, findet die Funktion unter einem anderen Tastenkürzel oder kann sie standardmäßig im Optionsmenü einschalten. Wie die Entwickler weiterhin schreiben, wurde das Suchwerkzeug beschleunigt und der »Open«-Dialog weiter verfeinert. Zudem speichert SlickEdit seine Konfiguration künftig in einer einheitlichen Datei, sodass Einstellungen zwischen verschiedenen Systemen einfacher übertragen werden können.

SlickEdit 2016 wird, wie schon die Vorgängerversion, in zwei verschiedenen Varianten angeboten. Während die Pro-Version mit knapp 300 US-Dollar für eine Namenslizenz zu Buche schlägt und unter anderem mehr Plattformen und weitere Funktionen unterstützt, kostet die Standardvariante um die 100 US-Dollar. Einen Vergleich der Funktionen liefert die Übersichtsseite des Herstellers. Für testwillige Anwender bietet der Hersteller eine zeitlich beschränkte Demo-Version an.

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