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Di, 18. Oktober 2016, 10:37

Software::Systemverwaltung

FAI 5.2 mit Cloud-Unterstützung veröffentlicht

Die Entwickler des Softwarewerkzeugs zur vollautomatischen Installation von Betriebssystemen und Anwendungen haben mit FAI 5.2 eine neue Version des Systems veröffentlicht. Zu den herausragendsten Neuerungen gehört unter anderem die Unterstützung von Cloud-Diensten.

FAI: Profilwahl

fai-project.org

FAI: Profilwahl

Nach knapp vier Monaten Arbeit wurde die neue Version von FAI (Fully Automatic Installation) freigegeben. FAI 5.2 enthält neben vielen Korrekturen und kleinen Verbesserungen auch diverse Neuerungen. So bietet die neue Version unter anderem das neue Kommando fai-diskimage, das für die Erzeugung von Platten-Images zuständig ist. Mit Hilfe des normales FAI Prozesses und seinen Konfigurationen werden Abbilder nach eigenen Bedürfnissen in unterschiedlichen Formaten erzeugt, die dann von einer virtuellen Machine oder einer Cloud-Instanz gestartet werden können. FAI verfügt dabei über fertige Konfigurationen für Debian, Ubuntu, CentOS und die Google Cloud Platform. Die Erzeugung eines Platten-Image für einen Server mit kleiner Softwareauswahl braucht weniger als eine Minute, ein vollständiger Ubuntu 16.04 Deskop ist laut Aussagen des FAI-Autors, Thomas Lange, in vier Minuten erzeugt.

Weitere Änderungen erfuhr »fai-kvm«, das nun in der aktuellen Version verbessert wurde und in der Lage ist, von »fai-diskimage« erstellte Abbilder zu starten. Die aktuelle Version enthält darüber hinaus diverse kleinere Änderungen. Die Konfigurationsbeispiele wurden überarbeitet und diverse Test-Szenarien verbessert. Eine detaillierte Beschreibung der neuen Funktionen liefert die Ankündigung von FAI 5.2.

FAI ist eine Software für den massenhaften automatisierten Distributions- und Software-Rollout. Sie ermöglicht das vollautomatische Installieren, Konfigurieren und Verwalten von Linux auf Computern und in virtuellen Umgebungen. Die Systeme werden nach vorgegebener Konfiguration, ohne weitere manuelle Eingaben des Administrators, aufgespielt und konfiguriert. Dabei darf die Konfiguration und Hardware-Ausstattung der Rechner auch unterschiedlich ausfallen. Initial entstanden war das Werkzeug an der Universität Köln für die Installation der Debian-Distribution. Mittlerweile unterstützt FAI auch Produkte anderer Hersteller.

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