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Di, 18. Oktober 2016, 12:38

Software::Mobilgeräte

Ubuntu-Touch-Installation vereinfacht

Die Software Magic-Device-Tool will die Installation von Ubuntu Touch und anderen mobilen Betriebssystemen auf ausgesuchten Smartphones erleichtern.

Ubuntu for Phones

Andrew Cunningham

Ubuntu for Phones

Bisher war das Ersetzen des mobilen Betriebssystems auf einem Smartphone oder Tablet ein kritischer Vorgang. Das Flashen endete besonders für ungeübte Anwender des Öfteren in einem sogenannten Brick, einem unbenutzbaren Gerät. Der Entwickler Marius Quabeck stellt jetzt ein Werkzeug vor, mit dem auf verschiedenen Smartphones die Installation von Ubuntu Touch, Cyanogenmod mit oder ohne Google Apps (GAPPS), Phoenix OS oder Stock Android erleichtert werden soll.

Magic-Device-Tool setzt als Grundlage mindestens Ubuntu 16.04 voraus. Zu den unterstützten Geräten zählen die bisherigen offiziellen Ubuntu-Phones und Tablets von Bq und Meizu sowie LG Nexus 4 und 5, One Plus One, Fairphone 2 und die Tablets Asus Nexus 7 und Samsung Nexus 10. Der Entwickler weist ausdrücklich darauf hin, dass jeweils nur ein Betriebssystem unterstützt wird und nicht etwa Android und Ubuntu Touch gleichzeitig.

Die Handhabung der Anwendung ist denkbar einfach. Nach dem Klonen aus GitHub muss das Skript namens launcher.sh lediglich ausführbar gemacht und anschließend ausgeführt werden. Die weiteren Schritte werden automatisch durchgeführt. Quabeck hat dazu ein Youtube-Video erstellt, das den Ablauf dokumentiert.

Nach Aufruf des Skripts muss der Anwender sein Gerät lediglich nach Aufforderung in den Fastboot-Modus versetzen. Während der Ausführung kann zudem bestimmt werden, ob die vorhandenen Apps und Daten erhalten bleiben sollen. Hier sollte klarer herausgestellt werden, wo diese Einstellung sinnvoll ist und was sie genau tut. Beim Wechsel von Android zu Ubuntu Touch macht das Erhalten der Apps keinen Sinn, das der Daten schon. Wechselt der Anwender dagegen von Android zu Cyangenmod oder von einem Hersteller-Android auf ein Stock Android, können auch die Apps, zumindest teilweise, erhalten bleiben.

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