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Di, 8. November 2016, 09:15

Software::Distributionen

SystemRescueCd 4.9.0 veröffentlicht

SystemRescueCD, eine auf Systemrettung spezialisierte Distribution für Administratoren, ist in Version 4.9.0 mit einigen Updates erschienen. Neu sind unter anderem Aktualisierungen des Kernels und der Partitionierungswerkzeuge.

Grafische Oberfläche der SystemRescueCd 4.9.0

Mirko Lindner

Grafische Oberfläche der SystemRescueCd 4.9.0

SystemRescueCd ist ein Linux Live-System auf einer bootbaren CD-ROM, um defekte Systeme reparieren oder um wichtige Daten von korrumpierten Systemen zu retten. Es ist darauf ausgelegt, einen einfachen Weg für administrative Aufgaben bereitzustellen und beinhaltet zahlreiche Werkzeuge für die gängigsten Rettungsaufgaben. Das System enthält viele System-Programme, darunter parted, partimage und Dateisystem-Tools sowie eine Reihe weiterer wichtiger Tools. Die SystemRescueCD versetzt deshalb Anwender im Idealfall in die Lage, die Daten eines beschädigten Systems zu sichern, Dateisysteme von Fehlern zu befreien und Systeme zu reparieren. Weiterhin ist es möglich, Systeme auf Rootkits oder Viren zu überprüfen und Daten sicher zu löschen.

Die aktuelle Version 4.9.0, die knapp drei Monate nach der letzten Hauptversion der Distribution erscheint, bringt diverse Neuerungen und Verbesserungen. Eine der wichtigeren ist die Aktualisierung des Kernels, der nun die Versionsnummer 4.4.28 trägt und unter anderem immun gegen »Dirty COW«-Angriffe ist. Alternativ steht Anwendern auch der Kernel 4.8.5 zur Verfügung, der auch hier in einer 32- und 64-Bit-Variante verfügbar ist. Der Bootloader Grub wurde auf die Version 2.02_beta3-r1 aktualisiert und das Partitionierungswerkzeug Gparted ist in der Version 0.27.0 enthalten. Zudem wurde e2fsprogs 1.43.3 hinzugefügt.

SystemRescueCD 4.9.0 kann ab sofort als ISO-Image von Sourceforge oder diversen anderen Spiegel-Servern heruntergeladen werden. Das einheitliche Image ist auf 32- und 64-Bit-x86-Systemen einsetzbar und kann sowohl auf einer CD als auch auf einem USB-Stick installiert werden. Eine Bedienungsanleitung liefert eine sehr ausführliche Dokumentation auf der Seite des Projektes.

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