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Mo, 28. November 2016, 08:04

Hardware::Notebooks

Pinebook: Günstiges Linux-Notebook mit ARM-SoC

Die Initiatoren der Entwicklerplatine »Pine64« haben ein neues Projekt vorgestellt – einen auf ARM aufsetzenden Laptop für nicht mehr als 100 Euro. Noch kann das Gerät aber weder bestellt noch begutachtet werden.

Pinebook

pine64.org

Pinebook

Gegen Ende des vergangenen Jahres sorgte eine Gruppe von Entwicklern für Verzückung, als sie mit dem »Pine64« einen Kleinstrechner mit einem 64-Bit-Quad-Core-Mobilprozessor ARMv8 Cortex A53 von Allwinner vorstellte, der gerade einmal 15 US-Dollar kosten sollte und dem eine Mali 400 MP2 GPU und 512 MByte Hauptspeicher zur Seite standen. Zudem beinhaltete das Gerät einen Ethernet-Anschluss mit 10/100 Mbit, zwei USB-2.0-Ports und einen HDMI-1.4-Port, der 4K-Videos darstellen kann. Nun soll mit dem »Pinebook« ein ähnliches Gerät folgen, das allerdings nicht nur an Entwickler oder Bastler, sondern auch fortgeschrittene Anwender gerichtet ist.

Das Pinebook soll in zwei Varianten mit 11,6 oder 14 Zoll großem IPS-Display veröffentlicht werden, das jeweils über eine Auflösung von 1280x720 Pixeln verfügt. Alternativ kann die Ausgabe der Video-Signale über einen Mini-HDMI-Anschluss an ein externes Gerät erfolgen. Die Bedienung des Pinebook erfolgt über eine integrierte Tastatur und einen Touchpad. Ein Lithium-Akku mit einer Kapazität von 10.000 mAH soll in Verbindung mit der verbauten Hardware für eine besonders lange Laufzeit und ein MicroSD-Kartenslot für den nötigen Erweiterungsspeicher sorgen.

Im Inneren von Pinebook wird eine 64-Bit Quad-Core ARM Cortex A53 CPU für den nötigen Antrieb sorgen. Insgesamt werden dem Gerät 2 GB LPDDR3 RAM und 16 GB Flash-Speicher zur Seite stehen. Mit von der Partie sind zudem WiFi 802.11bgn, Bluetooth 4.0 und zwei USB-Ports. Eine fest verbaute Kamera und eine Mikrofonbuchse runden den Lieferumfang des 1,2 kg schweren Geräts ab. Als Betriebssystem können Android oder an Pine A64 angepasste Linux-Distributionen in Frage kommen.

Der Preis der Geräte soll bei 89 US-Dollar für die 11"-Ausführung und 99 US-Dollar für die 14"-Variante liegen. Wann die Geräte allerdings ausgeliefert werden können, steht noch nicht fest. Im Moment ist es potenziellen Käufern lediglich möglich, ihr Interesse an dem Produkt zu bekunden und sich kostenlos bei einem Newsletter anzumelden.

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