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Thema: Wikipedia erreicht Spendenziel

34 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Huber der Handschuh :-) am Di, 3. Januar 2017 um 11:34 #

So nett es ist dass Wikipedia kostenlos ist, dieses aggressive bitten um Spendengelder ging mir allmählich auf den Geist. Man gab sich ja nicht einmal Mühe, den Spendenaufruf am oberen Bildschirmrand etwas Zeitgemäß zu präsentieren. Das sah ja aus wie im Jahr 2000, urghs!

  • 2
    Von Trux am Di, 3. Januar 2017 um 12:32 #

    Wieso hast du dann Wikipedia besucht?
    Wikipedia benötigt nur deshalb Spendengelder weil so viele Menschen ihre Seiten besuchen und sich dadurch die Serverkosten erhöhen.

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    Von Manjarone am Di, 3. Januar 2017 um 12:43 #

    Hoffentlich hast du wenigstens etwas dagegen getan und gespendet c;

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    Von tbol.inq am Di, 3. Januar 2017 um 13:54 #

    Nur so funktioniert es eben. Den Leuten dauerhaft bewusst machen, dass man auf Spenden angewiesen ist. Ich habe auch erstmalig vor 2 Jahren nach gefühlten 1000 mal wegklicken mir das Ganze mal durchgelesen und mich damit beschäftigt, dass Wikipedia ja wirklich kostenloses Wissen zur Verfügung stellt und für mich erkannt, was es heißt, freie Information zu verbreiten. Seit dem spende ich regelmäßig.

    • 6
      Von reiner. am Di, 3. Januar 2017 um 14:24 #

      Wenn die Leute wüssten was mit den Gelder gemacht, ginge die Spendenbereitschaft rapide zurück. Nur ein Bruchteil wird für Wikipedia.com/.de verwendet.

      • 4
        Von kubuntuuser am Di, 3. Januar 2017 um 14:37 #

        Fakten bitte! Nicht nur Behauptungen aufstellen!

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        Von munfraid am Di, 3. Januar 2017 um 15:13 #

        Tatsächlich? Erzähl doch mal.

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          Von WP-Autor am Di, 3. Januar 2017 um 16:05 #

          Unrecht hat er damit nicht und es ist auch in der Community sehr umstritten wofür das Geld verwendet werden soll. Gerade der Wasserkopf der inzwischen mitfinanziert wird gefällt nicht jedem. Trotz allem ist er für den Betreiber einer Webseite mit solcher Reichweite noch sehr übersichtlich. Wie viel Aktionen zur Autorenwerbung oder das Anmieten von diversen Stützpunkten bringen, wer weiß es? Auch gibt es natürlich Quersubventionen. Dass in Afrika keine Spendenkampagnen gestartet werden und "wir" die entsprechenden Sprachversionen mitfinanzieren mag die Mehrheit noch einsehen. Ob aber auch andere Projekte wie Wikivoyage mitfinanziert werden müssen?

          Der oft geäußerte größte Kritikpunkt ist das inzwischen gigantische Festnetzkonto. Die Begründung dafür ist die Sicherheit für den Betrieb (und den Wasserkopf). Bleiben nächstes Jahr z.B. aufgrund eines Skandals die Spendengelder aus, dann ist trotzdem noch für mindestens ein weiteres Jahr der werbefreie Betrieb gesichert. Klingt natürlich komisch, wenn eine Organisation mit 100+ Millionen Euro auf dem Konto betteln geht, aber nachvollziehen kann man auch das.

          • 0
            Von munfraid am Di, 3. Januar 2017 um 17:06 #

            Nun ja, ordentliche Rücklagen zu bilden und mit einem Puffer von ein bis drei Jahren zu arbeiten finde ich sehr vernünftig. Was mich mal interessieren würde, sind ein paar nüchterne, harte Zahlen, ohne bunte Bildchen und Trallala. Vier einfache Fragen:

            • Was kostet der rein technische Betrieb, also Server, Wartung etc.?
            • Was kostet die minimal notwendige Verwaltung?
            • Wie hoch ist die Diskrepanz zu den tatsächlich getätigten Ausgaben?
            • Wofür konkret werden die zusätzlichen Mittel verwendet?
            Das ließe sich übersichtlich auf einer A4-Seite darstellen. Anschließend könnten alle Spender viel einfacher selbst entscheiden, ob sie das so finanzieren wollen oder nicht.

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          Von ah am Do, 5. Januar 2017 um 19:18 #

          Laut einer anderen Newsseite (H....) u.a. für Kochkurse und Massagen für die Büromitarbeiter. Aber bitte, wer das unterstützten mag...

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Von Markus B. am Di, 3. Januar 2017 um 15:49 #

tl;dr Wikimedia = Dubiose Großspender, Versickern von 90% der Spendenmillionen bei den Betreibern und ihren Günstlingen, undurchsichtig-autoritär geführte Diskussionskultur durch anonyme Zensoren
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77.000.000 Dollar, aber betteln: Beliebteste Internet-Seite nervt ihre Fans

Allein 25 Millionen Dollar will die Wikimedia Foundation, Betreiber der Online-Enzyklopädie Wikipedia, auf der englischsprachigen Seite einsammeln. Auf der deutschsprachigen Seite sind nochmal 8,6 Millionen Euro als Spendenziel formuliert. Irrwitzige Summen, die vermuten lassen, dass es der Wikipedia finanziell sehr schlecht geht.

Doch weit gefehlt: Die Wikimedia-Foundation sitzt auf einem gewaltigen Geldberg. Insgesamt steht der Foundation ein Eigenkapital in Höhe von 77 Millionen Dollar zur Verfügung, wie aus dem letzten Finanzbericht hervorgeht. Das sind sogar noch knapp 25 Millionen Dollar mehr als im Vorjahr. Dem stehen Ausgaben in Höhe von rund 52 Millionen Dollar gegenüber - es bleibt also ein Plus von ebenfalls rund 25 Millionen Dollar.

Zur Einordnung: Der Betrieb der Wikipedia-Server kostet wöchentlich rund 38.000 Dollar. Mit den 25 Millionen Dollar, die man im letzten Finanzjahr erwirtschaftet hat, ließen sich die Server 657 Wochen, also über 12 Jahre lang betreiben.

Kein Wunder also, dass die Kritik an diesen aggressiven Spendenaufrufen von Jahr zu Jahr lauter wird. Zumal die Non-Profit-Organisation nur recht unbestimmt verrät, wofür man das viele Geld überhaupt ausgibt. Während die Hälfte der Ausgaben auf Personalkosten entfallen, gehen die restlichen Millionen etwa für Preise und Auszeichnungen (4,5 Millionen Dollar), Reisen und Konferenzen (2,3 Millionen) oder Verwaltungskosten für die Spendeneinnahmen (2,5 Millionen) drauf.

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Die explosionsartige Steigerung der Einnahmen und Gewinne:
Die Finanzen der Wikimedia Foundation

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Zur "Gemeinnützigkeit" der Wikimedia, den Großspendern und dubiosen Geldabflüssen:
Wikipedia braucht Ihr Geld nicht — und löchert Sie immer wieder

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Zur Seriösität der Inhalte und den anonymen, allmächtigen Zensoren:
Die dunkle Seite der Wikipedia-Macht

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Von Markus  am Di, 3. Januar 2017 um 16:06 #

Jetzt fehlt nur noch die Free Software Foundation (FSF)...

...hat noch jemand Geld über?
;)

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Von Arran am Di, 3. Januar 2017 um 18:05 #

Keine drei Tage ist das neue Jahr alt und die immergleichen Motzer kommen aus ihrem Sylvestersuff gekrochen und verbreiten Meinungen, die Niemand wissen will.
Niemand hat von irgendeiner Autorität ein Recht, irgendeine Organisation so anzupöbeln wie es hier geschieht. Denn nur die, die auch Zahlen, könnten unter Umständen noch ein bisschen Recht erzwingen, zu wissen, ihr Geld eingesetzt wird. Aber wohl nicht mal das ist sicher. Denn es wird absolut Niemand gezwungen a) etwas zu spenden und b) Wikipedia irgendwie für sich zu benutzen.
Also Leute, haltet Euch zurück und kümmert Euch lieber darüber wie der Staat, die Bundesländer und die Gemeinden unsere Steuergelder verschleudern. Da haben wir nicht nur das Recht, sondern als Staatsbürger vor allem auch die PFLICHT, denen genau auf die Finger zu schauen und dann bei Fehlverhalten das Publik zu machen.

Und zum Schluss: ein gutes und vor allem ein ruhiges 2017 wünsche ich allen.

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Von Oiler der Borg am Mi, 4. Januar 2017 um 10:48 #

Hab mich mitte September auf Ansprache von meinem jährlichen Fuffen getrennt und werde sechs Wochen später wieder penetrant angepumpt ?

Wenn das so weitergeht haben die in 10Jahren einen Finanzbedarf wie die ARD :cry:

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Von Bertram20 am Mo, 16. Januar 2017 um 14:39 #

Wikimedia will doch gar nichts mehr mit Freier Software zu tun haben.

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