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Mi, 4. Januar 2017, 13:26

Software::Desktop::Lumina

Lumina-Desktop 1.2.0 erschienen

Die schlanke Desktopumgebung Lumina, die auf Qt 5 beruht, wurde in Version 1.2.0 veröffentlicht. Für die Benutzer stellen vordefinierte Oberflächenprofile die größte Neuerung dieser Version dar.

Lumina startete als eine schlanke Umgebung, die spezifisch dafür gedacht war, zum Standard-Desktop von TrueOS (das ehemalige PC-BSD) anstelle von KDE zu werden. Inzwischen wurde es von TrueOS zur einzigen unterstützten Desktopumgebung erklärt, darüber hinaus wurde es auf alle Linux- und BSD-Systeme portiert. Zu seinen wichtigsten Eigenschaften zählen die vollständig anpassbare Oberfläche, einfache Tastenkürzel zum Starten beliebiger Anwendungen, geringer Speicherbedarf und Unterstützung mehrerer Bildschirme. Administratoren können Voreinstellungen für die Benutzer in einer einzelnen Konfigurationsdatei vornehmen. Lumina verspricht außerdem Stabilität durch den Verzicht auf inkompatible Änderungen.

Lumina lässt den Benutzern alle Freiheiten bezüglich ihrer Applikationen und bringt nur wenige Hilfsprogramme mit, die alle optional sind. Diese Programme sind der Dateimanager »Insight«, »lumina-fileinfo« zum Ansehen von Datei-Eigenschaften und Ändern von .desktop-Dateien, ein Screenshot-Programm, ein einfacher Archivierer und ein einfacher Texteditor. Lumina arbeitet mit dem Window-Manager Fluxbox, der um einen Konfigurationseditor erweitert wurde. Als Kompositor wird Compton empfohlen, allerdings kann auch xcompmgr verwendet oder ganz auf den Kompositor verzichtet werden.

Lumina 1.2.0, das gut zwei Monate nach Version 1.1.0 erscheint, enthält laut den Entwicklern zahlreiche Updates, neue Plugins und ein neues Werkzeug. Intern wurden einige Dinge verworfen, um die Umgebung weiter minimalistisch zu halten. Die Bibliothek »LuminaUtils« existiert jetzt nur noch als Quellcode, den die Lumina-Werkzeuge nach Bedarf einbinden. Das eliminiert eine dynamische Bibliothek und macht die Werkzeuge laut den Entwicklern schneller und stabiler.

Die größte Neuerung aus Benutzersicht in Lumina 1.2.0 betrifft die Konfiguration der Oberfläche. Zu deren Vereinfachung stehen jetzt vier vorkonfigurierte Profile zur Verfügung, die sich an Mate, Xfce, Mac OS X und Windows anlehnen. Man kann auch ein einfaches Profil wählen, das ganz auf Panels verzichtet. Die Theme-Engine von Lumina kommt jetzt nur noch für den Desktop selbst zum Einsatz, während die Anwendungen die globale Qt5-Theme-Engine verwenden.

Neu sind die Panel-Plugins »audioplayer« (eine Panel-Version des gleichnamigen Desktop-Plugins) und »jsonmenu« (eine Panel-Version des gleichnamigen Menü-Plugins). Das neue Menü-Plugin »lockdesktop« ermöglicht den direkten Zugriff auf die Sperrfunktion der Desktop-Sitzung. Das neue Programm »lumina-archiver« ist eine reine Qt5-Oberfläche für das Tar-Programm mit einigen Extras wie das Schreiben von Image-Dateien auf ein Medium.

Fotostrecke: 4 Bilder

Lumina 1.2.0 mit Mate-Erscheinungsbild
Lumina 1.2.0 mit Xfce-Erscheinungsbild
Lumina 1.2.0 mit Mac OS X-Erscheinungsbild
Lumina 1.2.0 mit Windows-Erscheinungsbild
Der Desktop-Rechner erhielt zahlreiche neue wissenschaftliche Funktionen. Im Dateimanager wurde die Drag and Drop-Funktionalität wieder hergestellt. Darüber hinaus erhielten alle Werkzeuge Aktualisierungen und Verbesserungen. Einzelheiten und weitere Änderungen sind im Änderungslog zu finden.

Lumina ist in mehr als zwei Dutzend Sprachen übersetzt und kann im Quellcode aus dem Repositorium bezogen werden. Binärpakete sind für zahlreiche Linux- und BSD-Distributionen im Download-Bereich erhältlich.

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