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Thema: Fedora wechselt vom Intel-Grafikkarten-Treiber zu Kernel-Modesetting

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Nur ein Leser am Mi, 11. Januar 2017 um 16:19 #

Intel hat seinen Treiber xf86-video-intel seit rund drei Jahren nicht mehr aktualisiert. Der letzte Entwicklungsschnappschuss ist auch bereits zwei Jahre her, sodass Distributionen zur Aktualisierung des Treibers auf die Auszüge aus Git angewiesen sind. Ob der Treiber in Version 3.0 jemals veröffentlicht wird ist derzeit aufgrund fehlender Kommunikation unklar. Der Intel-Treiber leidet dabei immer öfter unter Regressionen
Toll, danke Intel!

Bei meinem Umstieg hin zu Linux hieß es: Wenn man nicht spielen will, nimm Intel Onboard Grafik, die wird super unterstützt mittels eines qualitativ guten Opensource-Treibers direkt vom Hersteller.
Nicht so ein Drama wie bei Nvidia oder schwankende Qualität des Treibers wie bei AMD.

Und jetzt das. Natürlich, nachdem ich in entsprechende Hardware investiert habe (und Austausch/Umrüstung ist nicht möglich, da ich einen Laptop habe).

Ich hoffe auf AMD, sowohl was die Entwicklung von Zen-Prozessoren, als auch die Entwicklung eines guten, freien Grafiktreibers für Linux angeht. Scheinbar braucht Intel wieder einen Konkurrenten.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 11. Jan 2017 um 16:20.
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    Von schmidicom am Mi, 11. Januar 2017 um 17:06 #

    Der Kernel-Treiber wird auch gut unterstützt nur eben nicht mehr der für den X11 und da alles was auf Wayland/KMS aufbaut keine extra Treiber mehr braucht ist das verhalten von Intel auch verständlich.

    • 1
      Von Graf Dacula am Do, 12. Januar 2017 um 02:06 #

      Ist es nicht. Die letzten Jahre mit Intel-Graka waren nicht toll und ein Ende ist nur für manche Endanwender absehbar.

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      Von Nur ein Leser am Do, 12. Januar 2017 um 09:04 #

      Mag sein, aber noch laufen fast alle (LTS-) Distributionen regulär mit X11, und das wird auch noch eine Weile so bleiben.
      Außerdem hat Intel ja offensichtlich schon seit 3 Jahren nichts mehr gemacht, also kann man sicht nicht auf Wayland rausreden.

      Wenn der Kernel-Treiber die offizielle Alternative sein soll, dann wäre es ja angebracht gewesen, dies auch so zu verkünden und den "alten" X11-Treiber offiziell einzustellen.
      Das alles wurde aber offensichtlich nicht gemacht, sondern man hat die User und Distributoren völlig im Unklaren gelassen, bis diese jetzt notgedrungen umsteigen - und das ist schon ziemlich schlechter Stil und keineswegs "verständlich".

      • 1
        Von bobo am Do, 12. Januar 2017 um 22:28 #

        Wenn der Kernel-Treiber die offizielle Alternative sein soll, dann wäre es ja angebracht gewesen, dies auch so zu verkünden und den "alten" X11-Treiber offiziell einzustellen.
        Der Kernel-Treiber wird seitens Intel auch noch gepflegt, der X-Grafiktreiber (xf86-video-intel) wird eher vernachlässigt und dieser xf86-video-intel braucht auch zusätzlich den Intel-Grafiktreiber im Kernel.

        Intel-Kernel-Grafiktreiber -> xf86-video-intel

        Beim xf86-video-modesetting braucht man auch weiterhin den Kernel-Treiber. Der Rest erfolgt über einen GL-Treiber (oft Mesa), siehe auch die Erklärungen von 'Julian Andres Klode'.

        Intel-Kernel-Grafiktreiber -> xf86-video-modesetting -> libGL

        Des Weiteren hat Intel nicht 'nichts gemachts', aber sehr wenig und leider kein offizielles stable Release. Zumindest stand das damals in den Debian-Meldung, hier liest sich das nicht so klar.

        Ich finde es schade, das Intel keine offene Politik fährt.

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    Von Julian Andres Klode am Mi, 11. Januar 2017 um 22:01 #

    Der modesetting Treiber hat nicht wirklich Nachteile. Er nutzt halt einfach den GL Treiber für die hardwarebeschleunigte 2D Darstellung.

    So wie eben auch Wayland. Man könnte auch sagen: Mit dem Modesetting Treiber nähert sich Xorg Wayland ein Stück weiter an.

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    Von Penguin Gamer am Do, 12. Januar 2017 um 09:32 #

    Nicht so ein Drama wie bei Nvidia oder schwankende Qualität des Treibers wie bei AMD.

    Ist halt nur so, das Nvidia als einziger, mit Abstand einen performanten 3D-tauglichen Treiber abliefert. Wer unter Linux spielen will, der kommt um Nvidia leider nicht herum.

    Das Drama sehe ich auch eher bei AMD, die seit über 10 Jahren(!!!) nichts brauchbares auf die Reihe bekommen. AMD muß hier schon noch ein gutes Stück zulegen, bevor mir wieder eine AMD GPU & CPU in meine Rechner kommt.

    Gibt inzwischen schon einige Spiele, die ohne AMD-Support daherkommen, und es werden mehr! Ich hatte ja gehofft, das es mit dem Engagement von Valve besser wird. Pustekuchen! Nichts ist passiert!

    Von daher ein "F*** you AMD!" für deren besch...eidenen Linux-Support!

    • 1
      Von Unerkannt am Do, 12. Januar 2017 um 18:58 #

      eine AMD [...] CPU in meine Rechner kommt.
      Was hast du denn an der Unterstützung von AMD CPUs unter Linux auszusetzen? Ich hatte in den vergangenen 15 Jahren vier verschiedene AMD CPUs im Rechner und mir wäre nicht aufgefallen, dass etwas fehlen würde. Ist denn bei den neueren CPUs irgendetwas dazu gekommen was nicht geht?

      Wie es mit der 3D-Unterstützung von AMD GPUs unter Linux aussieht, kann ich nicht beurteilen. Ich habe das Spielen unter Linux mit UT3 aufgegeben und zu dem Zeitpunkt hatte ich eine Nvidia in dem Spiele-Rechner. Was die restlichen Funktionen der AMD GPU angeht kann ich mich eigentlich nicht beschweren. Sie funktioniert im Sinne von es kommt ein Bild raus, der Ruhezustand geht und der Lüfter dreht nicht stärker als unter Windows. Alles in allem ist die Unterstützung von AMD für mich unter Linux angenehmer als die von Nvidia früher. Damals gab es öfter Probleme mit dem Ruhezustand und bei der Aktualisierung von Kernel oder X11. Probleme die ich mit AMD eigentlich nicht habe. Kann natürlich sein, dass Nvidia diese Probleme auch nicht mehr hat.

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