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Thema: Fedora wechselt vom Intel-Grafikkarten-Treiber zu Kernel-Modesetting

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Julian Andres Klode am Mi, 11. Januar 2017 um 21:59 #

Glamor Treiber und Wayland rendern einfach alles über den GL (= 3D) Treiber (meist Mesa, so auch hier). Somit kann man sich den extra 2D Treiber sparen.

  • 0
    Von schmidicom am Do, 12. Januar 2017 um 10:23 #

    Wayland mag ja alles durchs OpenGL prügeln aber so wie ich die KMS-Treiber im Kernel verstanden habe liefern diese bereits ein funktionierendes 2D das dann auch ohne OpenGL genutzt werden kann.
    https://fedoraproject.org/wiki/Features/KernelModesetting

    Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 12. Jan 2017 um 10:25.
    • 1
      Von -.,-.,.-,-.,-., am Do, 12. Januar 2017 um 16:51 #

      "ein funktionierendes 2D das dann auch ohne OpenGL"

      Das ist aber "funktionierendes 2D" ohne jede Hardwarebeschleunigung. Funktionierende 2D-Hardwarebeschleunigung gibt es dann nur mit Glamor und damit nur über funktionierendes OpenGL.

      Es gibt dabei auch Tendenzen, nur noch den modesetting-Treiber für neuere Nouveau-Karten zu verwenden. Aufgrund der unfreien, restriktiven Firmwarepolitik Nvidias ist es durchaus denkbar, die Nouveauentwicklung aufzugeben, wenn Nouveau für neuere Nvidia-GPUs nicht mehr Features und Performance liefern kann als der Modesetting-Treiber alleine.

      Das erinnert von der Philosophie zu XFree 3.3.6-Zeiten, als es noch generische Treiber wie svga gab, die gleichzeitig sehr viele verschiedene Grafikkarten treibermäßig ansprechen konnten. Xf86-Modesetting könnte man so u.U. eines Tages als einzigen Standardtreiber für alls KMS-fähigen Grafikkarten einsetzen. Zusätzlich könnte man dann vielleicht noch einen funktionierenden Amdgpu-Treiber anbieten (AMD ist ja offenbar willens, sich hier einzubringen). Von Intel und Nvidia kommt ja aktuell nichts, also kann man die beiden Firmen treibermäßig getrost vergessen.

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