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Fr, 27. Januar 2017, 10:57

Hardware::Notebooks

KDE stellt eigenes Notebook vor

Das KDE-Projekt hat in Zusammenarbeit mit einem spanischen Notebook-Ausrüster ein eigenes Ultrabook vorgestellt.

Das KDE-Slimbook kommt mit eigenem Branding

KDE

Das KDE-Slimbook kommt mit eigenem Branding

Wie jetzt bekannt wurde, haben in den vergangenen Monaten KDE-Entwickler zusammen mit den Ingenieuren des spanischen Notebook-Ausrüsters Slimbook ein Ultrabook konzipiert. Einer der Beweggründe, die in der Vorstellung des Projekts erwähnt werden ist die oft fehlende Kontrolle über die Hardware. Wenn Entwickler eines Betriebssystems von Fehlern in ihrer Software erfahren, so kann der Fehler im eigenen Code, im darunterliegenden Betriebssystem oder auch im Zusammenspiel mit der Hardware liegen. Da ein Entwickler nur auf einem sehr begrenzten Teil der bei den Anwendern verfügbaren Hardware testen kann, ist hier die Fehlerfindung oft sehr schwer.

Dem soll das KDE-Slimbook exemplarisch abhelfen. In dem aus Aluminium gefertigten Gehäuse mit den Maßen 33 x 22 x 1.8 cm, das 1.3 kg auf die Waage bringt, können zwei verschiedene Prozessoren geordert werden. Die Auswahl besteht zwischen einem Intel-i5-6200U respektive einem -i7-6500U. In der Grundausstattung werden diese von vier GByte DDR3-1600 Hauptspeicher unterstützt, der auf 8 oder 16 GByte aufgerüstet werden kann. Das Display bietet bei 13,3 Zoll eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten. Daten werden auf einer SSD mit 120 GByte gelagert, die als mSATA ausgelegt ist. Hier stehen als Alternativen SSDs mit 250 und 500 GByte zur Wahl.

KDE-Slimbook mit KDE Neon

KDE

KDE-Slimbook mit KDE Neon

Das schlanke Notebook bietet zudem zwei USB-Anschlüsse nach Standard 3.0, WLAN nach Standard 802.11n oder wahlweise 802.11ac, Bluetooth 4, einen SD-Kartenleser sowie einen Mini-HDMI-Anschluss. Die im Hintergrund von LEDs beleuchtete Tastatur kann mit Belegungen für Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch bestellt werden.

Als Betriebssystem kommt das Ultrabook derzeit mit KDE Neon vorinstalliert ins Haus. Die auf der jeweils aktuellen Ubuntu-LTS-Version basierende Distribution bringt die neuesten KDE-Entwicklungen in verschiedenen Ausführungen auf den Desktop. Später sollen bei ausreichender Nachfrage auch weitere KDE-Distributionen angeboten werden. Das KDE-Slimbook, das ein eigenes Branding auf dem Deckel mitbringt, kann ab sofort vorbestellt werden. Der Einstiegspreis für die Version mit Intel-i5-CPU liegt bei 729 Euro, die Version mit dem stärkeren i7 ist ab 849 Euro zu haben. Die Auslieferung soll im März beginnen.

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