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Fr, 17. Februar 2017, 12:40

Gemeinschaft::Konferenzen

Outreachy-Programm startet in nächste Runde

Das Outreachy-Programm, hat eine weitere Runde gestartet. Es soll helfen, mehr Frauen in freie Softwareprojekte zu involvieren. Bewerbungen für die Projekte, die von Juni bis August laufen, sind ab sofort möglich.

Plakat des Outreachy-Programms Mai 2017

gnome.org

Plakat des Outreachy-Programms Mai 2017

Das ursprünglich 2006 im Rahmen des Gnome-Projektes gestartete Programm, mehr Frauen zur Beteiligung an freien Projekten zu ermutigen, wurde im April 2013 in »Free & Open Source Software Outreach Program for Women Internships« umbenannt. Schon 2012 war neben Gnome ein zweites Projekt hinzugekommen, und Anfang 2013 wurde die Beteiligung auf zahlreiche freie Projekte ausgedehnt. 2015 wurde es in Outreachy umbenannt und nochmals erweitert. Das neu formulierte Ziel des Programms ist, mehr Personen aus unterrepräsentierten Gruppen für freie Softwareprojekte zu interessieren. Außer Frauen sollen sich auch alle angesprochen fühlen, die sich nicht den biologischen Kategorien »Mann« oder »Frau« zugehörig fühlen, beispielsweise auch Transsexuelle. Alle Teilnehmer des Ascend-Projektes, das ebenfalls das Beitragen zu freier Software fördert, sind unabhängig von ihrem Geschlecht ebenfalls eingeladen. Es ist geplant, das Outreachy-Programm auf andere unterrepräsentierte Gruppen auszuweiten.

Die Methode des Programms besteht darin, Praktikumsstellen zur Verfügung zu stellen, die von den teilnehmenden Organisationen und unterstützenden Firmen finanziert werden. Erwartet wird die Mitarbeit in Vollzeit für drei Monate. Die Mitarbeit wird mit 5.500 US-Dollar bezahlt. Dieser Betrag ist derselbe wie beim Google Summer of Code. Auch die Organisation entspricht in weiten Teilen dem Google-Vorbild.

Für die kommende Runde des Programms stehen bereits die Organisationen fest, die Praktikumsstellen anbieten wollen. Die Anmeldefrist lief am 16. Februar ab. Die teilnehmenden Organisationen stellen pro Stelle 6.500 US-Dollar und eine hinreichende Zahl von Mentoren bereit. Die Stellen sind mit konkreten Projekten verbunden, die sowohl Programmierung als auch andere Aufgaben, beispielsweise Design von Oberflächen, Dokumentation, Marketing, Übersetzungen und alles andere umfassen können, was ein freies Projekt benötigt. Die teilnehmenden Organisationen dieser Runde sind Cadasta, Debian, Discourse, Fedora, Gnome, Lagom, der Linux-Kernel, OpenStack, Qemu, Wikimedia, Wine und Xen.

Interessierte Frauen und andere Teilnahmeberechtigte können sich bis zum 30. März bewerben, die Zeit ist also knapp bemessen, besonders, weil vor der eigentlichen Bewerbung noch ein kleine Verbesserung oder Erweiterung zu einem Projekt beizutragen ist. Dabei sollen sie sich für eine der Organisationen entscheiden, die eine Stelle anbieten. Die Organisationen stellen Mentoren bereit, die die Teilnehmer bis zum Abschluss unterstützen. Allen Bewerbern wird empfohlen, sich zusätzlich auch um einen Platz beim Summer of Code zu bewerben, sofern sie Studenten sind. Die Organisatoren der beiden Aktionen wollen die Bewerbungen koordinieren. Die Arbeit an den Praktika läuft vom 30. Mai bis zum 30. August.

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Kommentare (Insgesamt: 2 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re: Wait a minute... (404namenotfound, Fr, 17. Februar 2017)
Wait a minute... (anarchotranshumanist, Fr, 17. Februar 2017)
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