Login
Login-Name Passwort


 
Newsletter
Werbung

Mo, 6. März 2017, 09:13

Software::Kommunikation

Erste technische Vorschau auf die PIM-Suite Kube

Kube ist ein in Entwicklung befindlicher E-Mail-Client und Personal-Information-Manager (PIM) für verschiedene Plattformen.

Kube 0.1.0

Kolab

Kube 0.1.0

Der KDE-Entwickler Christian Mollekopf hat eine erste technische Vorschau auf einen neuen Ansatz für einen E-Mail-Client und Personal-Information-Manager (PIM) für verschiedene Plattformen vorgestellt. Kube 0.1.0 ist in einem frühen Stadium, wie Mollekopf, der für Kolab arbeitet, in seinem Blog schreibt. Die Basisarbeit ist getan, jetzt sollen Milestones abgearbeitet werden, um fehlende Funktionalität hinzuzufügen.

Bisher kann man mit Kube einen IMAP-Account erstellen, E-Mails, egal ob verschlüsselt oder nicht, lesen. Die E-Mails können gelöscht oder verschoben werden. Mit dem Schreiben hapert es teilweise noch. Unterstützung für GMail ist grundsätzlich gegeben, aufgrund einer abweichenden IMAP-Implementierung seitens Google erscheinen einige E-Mails jedoch doppelt. Ein Upgrade-Pfad ist noch nicht gegeben, somit müssen frühe Tester jede neue Version nach Löschen der alten Version neu installieren.

Die weitere Arbeit konzentriert sich zunächst auf die Fertigstellung des E-Mail-Clients. Dabei hoffen die Entwickler, einen Milestone pro Monat abarbeiten zu können. Das Backend von Kube, das für Datenzugriff und Synchronisation sorgt, heißt Sink. Bisher wurde es als »Akonadi Next« entwickelt. Die Anwenderschnittstelle wird mit Qt Quick erstellt. Dabei soll Kube nicht den bisherigen KDEPIM oder Kontakt ablösen, beide werden wie bisher weiter entwickelt.

Auf GitHub erläutert Mollekopf die Gründe und die Zielsetzung für eine Neuentwicklung. Es wird eine Code-Basis angestrebt, die es effektiv erlaubt, neue Funktionalität zu entwickeln und zu implementieren, ohne dass das System dabei hinderlich ist.

Auf einem kleinen, stabilen und leicht wartbaren Kern sollen weitere Funktionalitäten als Add-ons aufsetzen. Das Endprodukt soll mit unterschiedlichen Oberflächen auf mehreren Plattformen, auch mobil, laufen können. Keine der vorhandenen Code-Basen erfülle diese Kriterien, so der Entwickler. Zudem soll Kube auch für den Einsatz in Unternehmen vorbereitet sein.

Werbung
Pro-Linux
Gewinnspiel
Neue Nachrichten
Werbung