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Di, 7. März 2017, 10:51

Software::Video

Videosoftware »DaVinci Resolve« für Linux veröffentlicht

Wie der Hersteller von »DaVinci Resolve«, bekannt gab, steht die Lösung ab sofort auch Linux-Nutzern zur Verfügung. »DaVinci Resolve« ist eine umfangreiche Videobearbeitungssoftware für Schnitt und Postproduktion, die über zahlreiche Funktionen verfügt und vorwiegend im professionellen Umfeld eingesetzt wird.

»DaVinci Resolve« unter Linux

Mirko Lindner

»DaVinci Resolve« unter Linux

»DaVinci Resolve« ist eine Videolösung des Softwareherstellers Blackmagic Design, die sich vorwiegend an professionelle Nutzer richtet. Die Software bietet eine umfangreiche Videobearbeitung sowie Nachproduktion. So offeriert »DaVinci Resolve« unter anderm einen nichtlinearen Videoschnitt, gepaart mit zahlreichen Effekten. Dazu hat die Software eine Bedienoberfläche mit zahlreichen Werkzeugen und für Schnitt und Farbkorrektur. Denn eine besondere Stärke des Systems ist die Farbkorrektur, mit der sich einzelne Farbräume und Tonwerte individuell anpassen lassen.

DaVinci Resolve nutzt dazu eine auf Korrekturknoten basierte Bildverarbeitung, wobei jeder der Knoten eine Farbkorrektur und Effekte enthalten kann. Bei der Farbkorrektur unterstützt die Software unter anderem De-Bayering mit Lichterwiederherstellung, Weißabgleich, Steuerungen für Farbraum und Gamma und bietet Instrumente für die Feinabstimmung von Belichtung, Farbtemperatur, Farbtönung, Schärfe und weitere Parameter.

Die Schnittfunktion von »DaVinci Resolve« bietet Multitrack-Unterstützung mit diversen Schnittwerkzeugen. Es gibt Kurzbefehle und Werkzeugleisten-Buttons zum Markieren von Schnittpunkten, Einfügen von Tracks, Löschen von Clips usw. Clips können direkt in die Timeline einfügt oder in das Edit-Popup-Fenster gezogen werden, um sie durch diverse Effekte zu verändern oder durch die zahlreichen Effekte zu manipulieren.

Sie Software ist laut Aussage des Unternehmens skalierbar und leicht an die Bedürfnisse der Nutzer anpassbar, auch wenn sie recht hohe Systemvoraussetzungen mit sich bringt. So werden beispielsweise in der Studio-Version bis zu acht GPUs unterstützt, die die Realisierung von dedizierten Systemen erlauben. Mithilfe ferngesteuerter Render-Tools können Aufträge an andere Resolve-Systeme verteilt werden. Fertig bearbeitete Filme können mit Ausgabe-Presets versehen werden, die alle Einstellungen für die Ausgabe von Video, Audio und Dateien beinhalten. Diese internen Voreinstellungen dienen unter anderem dem Exportieren von Dateien zu Plattformen wie YouTube.

Wie Blackmagic Design bekannt gab, steht die Lösung ab sofort als eigenständiges Paket auch Linux-Nutzern zur Verfügung. Die Software wird in mehreren Editionen angeboten und kann ab sofort vom Server des Unternehmens heruntergeladen werden. Während die Studio-Version einen Dongle voraussetzt, kann die Standardversion kostenlos heruntergeladen werden. Die Lösung wird in Form eines selbstentpackenden Pakets ausgeliefert und unterstützt offiziell RHEL 7.3.

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Kommentare (Insgesamt: 13 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re[2]: Lösung... (DON, Mi, 8. März 2017)
Re[2]: Lösung... (DON, Mi, 8. März 2017)
Re: Frage (analfabeth, Di, 7. März 2017)
Re[2]: Frage (haha, Di, 7. März 2017)
Re[2]: Lösung... (brum, Di, 7. März 2017)
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