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Do, 9. März 2017, 11:02

Software::Distributionen

Manjaro 17 vorgestellt

Die auf Arch Linux basierende Rolling-Release-Distribution Manjaro bietet mit »Gellivara« eine überarbeitete Verwaltung von Kerneldateien, Softwareaktualisierungen und Verbesserungen bei der Benutzbarkeit.

manjaro.org

Manjaro Linux ist ein Abkömmling von Arch Linux. Es ist nach Angaben der Entwickler vollständig zu seinen Wurzeln kompatibel und will eine einfache, aktuelle und schnelle Distribution nach dem KISS-Prinzip aufbauen. Die Standardoberfläche von Manjaro Linux ist die Desktopumgebung Xfce. Zudem existieren auch Varianten mit anderen Oberflächen, die als eigenständige Varianten mit eigenen Abbildern veröffentlicht werden.

Die neue Ausgabe 17, Codename »Gellivara«, bringt erwartungsgemäß viele Aktualisierungen mitgelieferten Software. Die Basis ist der Kernel 4.9 LTS, der nun einen auf X.org 1.19 basierenden grafischen Stack antreibt. Der eingesetzte Paketmanager Pamac wurde auf die Version 4.3 angehoben und unterstützt unter anderem auch nativ die PKGBUILDs des Arch User Repository (AUR). Neu in der aktuellen Version aller Varianten ist zudem der Manjaro Settings Manager (MSM), der eine einfache grafische Oberfläche für die Verwaltung der verschiedenen Kernel-Versionen anbietet. Weitere Änderungen flossen in die Manjaro Hardware Detection, die unter anderem nun besser mit binären libglx-Dateien klarkommt.

Das Flagschiff der Distribution stellt immer noch die Variante mit Xfce dar, die laut Aussagen der Entwickler die Aufmerksamkeit erfuhr, »die sie auch verdient«. So basiert die Distribution in der aktuellen Version auf Xfce 4.12 und bringt zahlreiche Fehlerkorrekturen und Anpassungen mit. Neu in der Hauptvariante sind zudem auch diverse Desktop-Profile und Anpassungen der grafischen Themen.

Fotostrecke: 6 Bilder

Manjaro 17 - Xfce
Manjaro 17 - Plasma
Manjaro 17 - Cinnamon
Manjaro 17 - Gnome
Manjaro KDE 17, die zweite offiziell durch die Entwickler angebotene Variante, bietet dieselben Basisänderungen und basiert auf Plasma 5.9.3, KDE Applications 16.12.3 und KDE Frameworks 5.31.0. Der Desktop wurde aufgeräumt und funktionell verbessert, sodass er nun besser an die Bedürfnisse der Nutzer angepasst sein soll. Die grafische Darstellung wurde zudem angepasst.

Zugleich mit der Freigabe der Basisdistribution wurden auch diverse Communiy-Varianten von Manjaro 17 vorgestellt. Die Gnome-Version von Manjaro 17 beinhaltet neben dem eigentlichen Desktop auch diverse vorinstallierte Erweiterungen, wie beispielsweise die klassische Menüstruktur, Openweather und TaskBar. Die laut Aussagen zunehmend populärere Version von Manjaro mit dem minimalistischen Window-Manager »i3« wurde ebenso auf den neuesten Stand gebracht, wie die Variante mit Cinnamon.

Manjaro 17 steht in drei Varianten zum Download bereit. Neben Xfce und KDE Plasma bietet der Netinstaller ein Basissystem ohne Displaymanager oder Desktop-Umgebung, wobei dieses aber noch in der alten Version 16.08 verweilt. Varianten mit weiteren Desktop-Umgebungen werden als Community-Editionen zur Verfügung gestellt.

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