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Thema: Mir 1.0 aller Voraussicht nach im Herbst

10 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Jürgen Sauer am Fr, 17. März 2017 um 08:37 #

Bis 10.x konnte man mit Ubuntu am "low-skilled User" Ende noch leben.

Jetzt nicht mehr.

Die ewigen Alleingänge nerven und zerstören die Interoperabilität aller Anwendungen.

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Von jamjam am Fr, 17. März 2017 um 09:25 #

Wie sieht es eigentlich mit den Distributionen aus die auf der Basis von Ubuntu stehen? Ist damit zu rechnen das Mint, Elementary OS, KDE Neon, Zorin, ... den ubuntu-eigenen Display-Server "Mir" übernehmen werden?

  • 1
    Von da-real-lala am Fr, 17. März 2017 um 09:36 #

    Xubuntu hatte mal Experimente mit Mir und Xmir versucht und sie dann schnell sein gelassen (zu wenig Zeit/Leute nehme ich an).

    Gnome ist voll auf Wayland aus (damit auch Ubuntu Gnome).

    KDE rüstet KWin für Wayland auf. Ich denke nicht, dass es da ne Mir Version geben wird.

    LXDE wird ja zu LXQt irgendwann, also auch Wayland da sie Technik von KDE mitbenutzen werden.

    Zorin wechselt zu Qt, mehr weiß ich auch nicht.

    Bei den anderen weiß ich nicht Bescheid.

    Wayland ist allerdings in den Ubuntu Repositories drin. Obwohl es wahrscheinlich nicht von Canonical selber benutzt wird, ist es für Ubuntu Gnome wichtig, sowie für spätere Sandbox-Versionen von Flatpak. Also werden sie schätze ich sich auf die Kleinarbeit von Debian verlassen und von dort die Pakete für Wayland übernehmen.

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Von Ruediger am Fr, 17. März 2017 um 10:01 #

Cool wäre, wenn Mir wirklich was anderes als Wayland wäre. Wäre ziemlich langweilig, wenn Mir am Ende ein behindertes Wayland wäre. Dann kann man als nächstes den Hybrid Displayserver rausbringen, der Wayland und Mir gleichzeitig unterstützt. Lustiger wäre, wenn die beiden Protokolle so ähnlich wären, dass eine Anwendung beides gleichzeitig nutzen kann.

  • 1
    Von Nur ein Leser am Fr, 17. März 2017 um 10:45 #

    kann man als nächstes den Hybrid Displayserver rausbringen, der Wayland und Mir gleichzeitig unterstützt
    Wird - zumindest für die offiziellen Displayserver der Desktopumgebungen (Mutter/GNOME, KWin/KDE) - nicht passieren.
    Martin Gräßlin (KWin-Entwickler) hat das in einem Thread hier schon klar geäußert.

    Warum auch?
    - Niemand außerhalb von Canonical sieht einen Mehrwert in Mir - die Ziele sind die gleichen und die Methoden vermutlich auch sehr ähnlich.
    - Die Display-Server der Desktopumgebungen müssen für einen langen Zeitraum schon zwei Protokolle unterstützen - X und Wayland. Ein drittes (das keinen Mehrwert bietet), wird sich niemand ans Bein binden wollen.

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Von schmidicom am Fr, 17. März 2017 um 10:37 #

Sorry, aber genau so kommt dieser Versuch den Kompatibilitätsbruch zu erklären bei mir an.

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Von steffinger17 am Fr, 17. März 2017 um 12:26 #

Hallo,
im Artikel steht: "Wayland, ein grafischer Server für Linux ". Ich glaube, dass das falsch ist oder. Wayland soll zwar den Displayserver X ersetzen, ist im Selbstverständnis aber nur ein Protokoll, nach dem man einen "compositor" schreiben kann.
https://wayland.freedesktop.org/

In meinen Augen ist das schon ein gewaltiger Unterschied, auch zu dem was Mir vorhat. Aber vielleicht verstehe ich das falsch?

Schönen Freitag

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Von walker1973 am Sa, 18. März 2017 um 09:57 #

Die Werkeln da so lange dran rum denke das es an den Mangelnden Ressourcen liegt das da keine Fortschritte passieren.
Für mich sieht das klar nach einer tot Geburt aus die Sie wenn sie sie noch jemals raus bringen werden sicherlich auch wieder irgendwann einmal einstampfen werden.
Anstatt sich auf die Wichtigen Sachen zu konzentrieren wie den Desktop Stabilität oder aber auch mal die Repos Aktuell zu halten.
Ich habe Ubuntu mit Unity über 3 Jahre genutzt und habe mich jetzt abgewendet zu Mint welches doppelt so schnell auf meiner Hardware läuft und keine der Bugs die ich unter Ubuntu habe auf weist.
Und zu der Frage die oben gestellt wurde ob Mint sich irgendwann dann abwendet von Ubuntu so Unwahrscheinlich ist das nicht.
Mir war einer der Gründe warum das Mint Team Linux Mint Debian oder auch "Betsy" ins Leben rief,
Haben erst vor kurzem neue Images geuppt vom Prinzip ne gute Sache auch das es ein Rolling Release ist mir fehlen nur noch ein zwei Sachen wenn das noch mal kommt Wechselt ich vielleicht von Cinnamon auf LMDE.

  • 1
    Von Trux am Sa, 18. März 2017 um 13:43 #

    Was Ubuntu als Basis für andere Distributionen so interessant macht, ist der stabile (etwas abgehangene) Kernel, der die Unterstützung für aktuelle Hardware ein gepacht bekommt.

    Ansonsten hätte wohl keine Distri was dagegen auf Debian aufzusetzen.
    Wenn "Mir" irgendwann einmal die Hintergrundbeleuchtung des Desktops streift, heißt das noch lange nicht, dass Ubuntu auf X11 gänzlich verzichten kann.

    Ein anderer Bruch könnte allerdings Snap sein.
    Wenn Ubuntu selbst nur noch als Snap ausgeliefert wird, könnten auch die Repositorien Änderungen erfahren.
    Vielleicht wird es dann einfach zu aufwendig für andere Distris weiterhin auf Ubuntu aufzusetzen.

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