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Thema: LibreOffice 5.3.1 korrigiert Fehler

14 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
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Von renegat am Mo, 20. März 2017 um 17:19 #

Ganz ehrlich: Ich hasse LibreOffice!
LO meint ständig sein eigenes Süppchen kochen zu müssen:
Während alle anderen Programmen in den Verzeichnissen brav oben die Unterverzeichnisse und dann darunter die Dateien anzeigen (z.B. im Dateien öffen / speichern Dialog) puzzelt mir LO alles alphabetisch durcheinander.
Alleine die Standard-Papiergröße einzustellen (A4 / German Fanfold): Ein Ding der Unmöglichkeit! Immer wieder fällt LO zurück auf sein geliebtes 'USLetter'!
Erst ein
# paperconfig -p A4 --force
als root hilft dauerhaft!
Der Druckerserver war nicht eingeschaltet, als man mit der Arbeit begann? Super! Dann kannste auch nichts ausdrucken bevor man alles gespeichert und LO neu gestartet hat!
Und diese unsägliche 'Dokumentwiederherstellung':
Selbst wenn man beim letzen Mal alles ordentlich gespeichert hat erscheint sie immer und immer und immer wieder und will irgendwelche völlig veralteten Versionen der bereits gespeicherten Dokumente wiederherstellen!
Nach dem letzten Update 5.2.5-2 -> 5.2.6-1 erschien LO dann plötzlich im W95 Design (von qt4) mit dunkelblau markierter Textauswahl bei schwarzer Schrift in den Menüs! Vollkommen unlesbar! Klassischer 'Weißer Adler auf weißem Grund'!
Stundenlanges suchen in Untermenüs von Unter- Unter- Untermenüs der Einstellungen von Optionen ihrer Unteroptionen und STFW, wobei es für jede LO Version einen extra Lösungsweg zu geben scheint, um letztendlich herauszufinden, dass man doch wieder in einer Konfigurationsdatei in der Shell [/etc/profile.d/libreoffice-still.sh] herumprobieren muss, welche Einstellung LO denn nun genehm ist, um sich dem Rest der Arbeitsumgebung (hier: LXQt, eigentlich qt5 - LO funktioniert aber natürlich nur mit dem gtk2 Style) anzupassen - und weitere Stunden um herauszufinden, dass die Einstellung tatsächlich in bester Windows-Manier erst nach einem Neustart (nein, Abmelden reicht nicht!) auch wirklich übernommen werden!
LibreOffice ist garantiert einer der primären Gründe, warum selbst der enthusiastischste, neugierigste und leidensfähigste Windows/Linux-Konvertit spätestens nach einigen Stunden wieder resigniert das Handtuch schmeißt und reumütig zu Windows zurückkehrt und nach Microsoft Office schreit!
Und nein, wenn ich mir Calligra installiere zieht sich das die komplette KDE als Abhängigkeiten mit - da kann ich mir 'lightweight' auch schenken!
Abiword ist eine Alternative... zumindest für die LXDE - zumal man 95% der sinnfreien, bloating Features von LO ohnehin niemals brauchen wird!

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 20. Mär 2017 um 17:21.
  • 1
    Von Nur ein Leser am Mo, 20. März 2017 um 18:19 #

    Während alle anderen Programmen in den Verzeichnissen brav oben die Unterverzeichnisse und dann darunter die Dateien anzeigen (z.B. im Dateien öffen / speichern Dialog) puzzelt mir LO alles alphabetisch durcheinander.
    Bei Dir vielleicht, bei mir nicht.
    Erst kommen die Unterverzeichnisse, dann die Dateien.

    Alleine die Standard-Papiergröße einzustellen (A4 / German Fanfold): Ein Ding der Unmöglichkeit! Immer wieder fällt LO zurück auf sein geliebtes 'USLetter'!
    Bei Dir vielleicht, bei mir nicht.
    Mir wird für meinen Standarddrucker und auch für Ausdruck in eine Datei A4 angeboten.

    Und diese unsägliche 'Dokumentwiederherstellung':
    Die habe ich noch nie gesehen bei LibreOffice, nur bei MS Office auf dem Arbeitsrechner.

    Nach dem letzten Update 5.2.5-2 -> 5.2.6-1 erschien LO dann plötzlich im W95 Design (von qt4) mit dunkelblau markierter Textauswahl bei schwarzer Schrift in den Menüs!
    Also ich habe auch schon ein paar Updates bekommen, so etwas ist noch nie passiert.

    Könnte es vielleicht sein, das es sich bei den von Dir geschilderten Problemen um ein Distributionsproblem bzw. ein Desktop-Problem handelt?
    Ich meine, Dateidialog, Papiergrößen, Design-Einstellungen zerschossen - klingt für mich eher so, als ob jemand LO nicht auf die Desktop-Umgebung abgestimmt hat (das wäre dann Distribution) oder als ob die Desktopumgebung nicht korrekt arbeitet.

    Bei mir (openSUSE 42.2, KDE Plasma 5, aktuell LO 5.2.3.3) habe ich noch nie ein Problem mit LO gehabt, auch nicht in den Vorläufern (42.1, 13.2, 13.1)

    • 0
      Von Henrik am Mo, 20. März 2017 um 19:43 #

      Die habe ich noch nie gesehen bei LibreOffice, nur bei MS Office auf dem Arbeitsrechner.
      Ich sehe sie leider auch mehrmals täglich, allerdings liegt es vermutlich an einem (ansonsten aber großartigen und für mich unverzichtbaren) Add-On (LaTeX-Plugin).

      Im Gegensatz zu früheren Versionen, in denen die Dokumentenwiderherstellung aber tatsächlich unbrauchbar war, weil sie nur den sowieso abgespeicherten Stand geladen hat, geht mittlerweile höchstens die Arbeit der letzten paar Sekunden verloren.

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      Von Hoodsrobin am Di, 21. März 2017 um 11:47 #

      Ebenfalls LXQt, mit Breeze Dark hier und LibO-fresh (sowie nightly builds): einwandfreie Integration in das Systemlayout. Es gab viele Verbesserungen dazu in letzter Zeit, natürlich sind noch einige Sachen verbesserungsfähig. Wobei es in absehbarer Zeit keine Umsetzung für qt5 geben wird, LibO hängt an qt4. Alternativ kannst du vielleicht mit SAL_USE_VCLPLUGIN (-> Suchmaschine) und einer geeigneten gtk zu qt Emulation Erfolg haben.

    0
    Von Pete431 am Mo, 20. März 2017 um 20:36 #

    Hmm, das klingt ziemlich nach Frustration.

    Meine Erfahrung mit LibreOffice steht dem jedoch diametral entgegen. Selbstverständlich gibt es Probleme, aber die von Dir beschriebenen habe ich noch nicht erlebt. Ich arbeite privat und beruflich mit LibreOffice 5.1.x/5.3.x und MS Office 2013 und ich verfluche täglich Word und Excel. Bei umfangreichen Dokumenten ist Writer m.E. immer noch gegenüber Word deutlich überlegen, besonders wenn dann auch noch Grafiken mit Bildunterschriften, viele Tabellen, usf. gibt und zudem auch noch Mitarbeiter sowohl am Mac als auch an Windows (von Linux ganz zu schweigen) an dem Dokument arbeiten. Demgegenüber ist Word m.E. zudem instabiler als Writer. Calc gefällt mir beim Umgang mit Text erheblich besser und das Highlight finde ich die flexible .csv-Exportmöglichkeiten. Ich argere mich bei Excel mehrfach täglich, dass Copy&Paste schlechter als bei Calc gelöst ist (versuche mal eine Zeile auszuschneiden und am Zielort schnell noch eine neue Zeile zusätzlich darüber zu erstellen; man kann dann nicht mehr die vorher ausgeschnittene Zeile einfügen; hat Excel schon vergessen)....

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    Von Wanderbanane am Mo, 20. März 2017 um 20:37 #

    Sieht danach aus, daß ein Pebcak sein System zerschossen hat. Daß du zu Windoof zurückkehrst finde ich echt lobenswert. Windows 10 ist das Richtige für dich: Eine leicht zerschiessbare Spielwiese.

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    Von TssTssTss am Mo, 20. März 2017 um 22:38 #

    Nur wegen MSO muss man nicht zu Windows zurückkehren. ;P

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    Von da-real-lala am Di, 21. März 2017 um 09:47 #

    „Und nein, wenn ich mir Calligra installiere zieht sich das die komplette KDE als Abhängigkeiten mit - da kann ich mir 'lightweight' auch schenken!“

    Calligra läuft ja eh nicht auf Rechnern, auf denen 200 MB mehr an Paketen ein Problem sind. :)

    Mal ehrlich, ich habe eine für heutige Verhältnisse recht dürftige 250 GB SSD Platte und habe für diverse Programme den halben Stack von Gnome, Xfce und KDE installiert. Wen kümmern ein paar GB Daten mehr im Jahre 2016? Das ist wirklich seit einem Jahrzehnt kein Problem mehr gewesen.

    • 0
      Von da-real-lala am Di, 21. März 2017 um 09:50 #

      Hab mal aus Jux auf dem Netbook mit Debian Jessie, auf dem keine KDE Abhängigkeiten sind, einfach mal in die Konsole geschriebe, ich möchte den ganzen KDE Desktop samt Programmen installieren (kde-full heißt das Monster):

      "Need to get 674 MB of archives.
      After this operation, 1,778 MB of additional disk space will be used."

      Ich weiß echt nicht, warum so was überhaupt ein Argument sein soll heutzutage. Ich rieche Troll.

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    Von wolfgang-p am Di, 21. März 2017 um 17:36 #

    Ich arbeite seit Jahren mit LO unter Linux/Ubuntu und kenne solche Probleme nicht.

    Hätte ich aber die Probleme, so würde ich erstmal SoftMakerOffice testen, Bevor ich wieder zurück zu Windows wechseln würde.

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    Von renegat am Mi, 5. April 2017 um 13:07 #

    Noch ein Nachtrag zu diesem kleinen Rant:
    Heute, wo ich gerade mit LO mal wieder etwas schreiben will/muss:
    Die Autokorrektur hat sich selbständig wieder aktiviert! Ständig poppen beim Schreiben 'Wortergänzungen' auf, Anführungszeichen und diverse Zeichenkombinationen werden willkürlich 'Autokorrigiert' und führen beim Export des Textes in einen anderen Zeichensatz zu den typischen, unschönen Fehlern.
    Anstatt also schön im Fluss weiter arbeiten und sich auf die Aufgabe konzentrieren zu können, verbringe ich wieder die nächsten 10 - 15 Minuten mit STFW damit herauszufinden, wo sich die Optionen zum Abschalten dieser nervtötenden opt-out Funktionen diesmal verstecken.
    Bei den unzähligen Versionen von LO gibt es natürlich auch unzählige Anleitungen, Wikis und HowTos und da die Optionen ständig woanders platziert werden, hilft erst die dritte oder vierte Anleitung wirklich weiter: Unter 'Gebietsschemaabhängige Optionen' (sic!) muss die 'Autokorrekturfunktion' der Anführungszeichen 'Ersetzen' deaktiviert werden!
    Selbst als langjähriger Linux User bekomme ich in solchen Situationen die Wut! Das muss doch nicht sein! Einstellungen, die sich - Win10 like - nach jedem Update selber wieder zurücksetzen, Optionen, die fröhlich durch die Menüpunkte 'wandern' und für jede Version von LO entsprechend ein eigenes Wiki / HowTo. :oops:
    Ich schreibe jetzt mit Abiword weiter. Oder mit Leafpad! Von mir aus auch mit Vim!
    LibreOffice merkt man sein Bestreben, ein M$-Office nachbauen zu wollen, deutlich an: Sogar bei seinen endlosen Unzulänglichkeiten. Dank Featuritis bloated, inkonsistent in der Anwendung und eine Nutzererfahrung zum Verzweifeln. Produktives Arbeiten mit LO? Fehlanzeige!
    Möge jeder User benutzen, womit er klar kommt und glücklich wird und ich freue mich für jeden, der von diesen Problemen verschont bleibt (weil er vielleicht seit Jahren die selbe LO Version verwendet?) aber ich finde LO einfach nur grottenschlecht und dem Ruf und der Akzeptanz von OSS extrem abträglich.

    • 0
      Von renegat am Di, 16. Mai 2017 um 12:30 #

      Einen hab ich noch:
      Heute beim Arbeiten mit LO Calc.
      Verzweifelter Versuch, das Datum mittels Tastenkombination einzufügen.
      Ging bisher eigentlich immer mit 'Strg + .' (auch wenn dabei immer die Uhrzeit vorangestellt wurde und manuell wieder gelöscht werden musste...)
      Aber nein, seit dem letzten Update nicht mehr!
      Aus einem Vorgang, der eigentlich den zehntel Teil einer Sekunde dauert, wird eine gute Stunde, nach der ich dann endlich herausfand, dass dieser Bug 82117 - frei übersetzt: 'Sinnlose Tastenkürzel bei nicht US-Tastaturlayout' vom 2014-08-04 stammt und hinreichend bekannt ist.
      Seit drei Jahren bekommen es die Entwickler also nicht gebacken, die Tastenkürzel dem jeweiligen Tastaturlayout anzupassen!
      Zwischenzeitlich wurde der selbe Bug noch drei Mal gemeldet - und immer als 'Duplicate' verworfen.
      Ist ja auch einfacher, als ihn endlich mal zu beheben!
      Wie gesagt: Da braucht man sich nicht zu wundern, wenn die Schreibkraft im Büro die Verzweiflung bekommt und dankbar der Remigration zu in gewohnter Weise funktionierender M$-Software entgegensieht!
      Ich bleibe dabei: LO ist einfach nur aufgeblasener Dreck, der dem Ansehen und der Akzeptanz von OSS extrem abträglich ist.
      Immerhin kann man mit Gnumeric vernünftig arbeiten...

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Von renegat am Mi, 22. März 2017 um 11:41 #

Erst mal an diejenigen, die sich hier anscheinend irgenwie angegriffen fühlen:
Wenn ich meinen Post schon explizit als 'Rant' deklariere - dann ist er auch als solcher zu werten. Es besteht keine Notwendigkeit hier persönliche zu werden und auf Heise-Forum Niveau zu fallen (Troll, PEBKAC).
Und natürlich ist LO über die Zeit, in der ich es nutze, um Welten besser geworden. Jemand, der seit gestern damit arbeitet oder eine vorkonfektionierte Distribution von der Stange nutzt und verwundert schreibt 'Solche Probleme kenne ich nicht' kann natürlich vieles nicht nachvollziehen.
Und wer lesen kann ist klar im Vorteil: Ich habe nicht geschrieben, dass ich zurück zu Windoofs wechsel - dafür ist es nach über 10 Jahren ein bisschen zu spät ;-)
Ich hatte geschrieben, dass die Unzulänglichkeiten von LO einen Wechselwilligen, der gerade von Windows kommt, zur Verzweiflung treiben und frustrieren können.
Tatsächlich sortiert LO in den Öffnen/Speichern Dialogen Dateien und Verzeichnisse aktuell auf einmal korrekt wie der Rest der Arbeitsumgebung.
Und die Variable 'SAL_USE_VCLPLUGIN' in der /etc/profile.d/libreoffice-still.sh hatte ich auch bereits erwähnt.
Also: Locker bleiben, Meinungen anderer zulassen und nicht immer gleich persönlich werden - schließlich habe ich keinem von euch Experten was getan!

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    Von Nur ein Leser am Fr, 24. März 2017 um 19:41 #

    Alles schön und gut.

    Mir ging es in erster Linie darum, das Deinen Rant möglicherweise auch Leute lesen, die sich nicht damit auskennen.
    Deshalb (und eben weil die von Dir geschilderten Probleme aus meiner Sicht untypisch und nicht repräsentativ sind) wollte ich es nicht unwidersprochen lassen.

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