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Di, 11. April 2017, 10:36

Software::Desktop

Erste Forks von Unity 8

Kaum hat Canonical das Ende von Unity verkündet, sprießen erste Forks aus dem Boden.

Unity 8

Canonical

Unity 8

Ubuntus Standard-Desktop Unity wird in Version 7 von Canonical noch bis 2021 unterstützt, eine Weiterentwicklung findet nicht mehr statt. Das geht aus den Enthüllungen von Mark Shuttleworth von letzter Woche hervor. Unity 8 hat es nie auf den Ubuntu-Desktop geschafft, stellt aber den Desktop beim ebenfalls eingestellten Ubuntu Touch.

Bereits Stunden nach der Erklärung von Shuttleworth meldeten sich erste Stimmen zu Wort, die für einen Erhalt von Unity und Ubuntu Touch und deren Pflege und Weiterentwicklung durch die Gemeinschaft aussprachen. Eine Woche später kristallisieren sich zwei Projekte heraus, die sich ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzen.

Yunit, vormals unity8org, möchte Unity 8 erhalten und für den Desktop nutzbar machen. Eine rudimentäre Webseite sowie ein GitHub-Repository stehen bereits zur Verfügung. Auf Reddit hat das Projekt einen Diskussionsstrang eröffnet. Eine Entwickler-Mailingliste sowie der IRC-Kanal #yunit auf dem Freenode-Server wurden ebenfalls eingerichtet.

Der zweite Fork kommt aus dem UBports-Team, das bisher bereits Ubuntu Touch für mehrere Smartphones bereitgestellt hat. Hier geht es um die Weiterführung von Ubuntu Touch und zunächst konkret darum, die bisher unterstützten Geräte wie etwa OnePlus One, Nexus 5, Nexus 6, Nexus 9 und Fairphone 2 weiter am Laufen zu halten.

Am vergangenen Wochenende hielt die UBports-Community eine Frage- und Antwort-Sitzung ab, in der man die vorrangigen Ziele diskutierte. Eine Zusammenfassung kann im UBports-Blog nachgelesen werden. Dabei wurde klar, dass auch die Konvergenz zwischen verschiedenen Formfaktoren weiterhin angestrebt wird.

Beide Projekte wollen zusammenarbeiten und sind sich einig, dass bei den weiteren Bestrebungen Wayland den Canonical-Display-Server Mir ersetzen muss. Zudem wird über eine Zusammenlegung der Repositorien der beiden Projekte auf GitHub nachgedacht.

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