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Thema: Ubuntu mit GNOME soll bereits mit 17.10 Standard werden

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von andrk am Fr, 21. April 2017 um 11:32 #

Ich finde das erstaunlich. In all den Jahren wo ich Linux kenne, neben Windows benutze, mal komplett darauf umgestiegen war und ähnliches hat sich nie eine Distribution entwickelt wie ich sie mir vorgestellt hätte. Doch ich träume ja noch davon, dass eine solche Distribution für den Standarduser (wie ich einer bin) angeboten werden würde.

Meine Traumvorstellung eines Linux wäre folgende:

Ich installiere mir eine Distribution auf meinem System. Diese Distribution stellt nur die rudimentärsten Funktionen bereit, ähnlich einer Netzwerk-Installation von Debian.

Nachdem man dann das System initial das erste mal gestartet hat stellt einem das System ein paar Fragen, mit dem man weitere Konfigurationen vorgenommen werden. Und wer sich mit den Fragen nicht auseinandersetzen möchte, der kriegt einen Default-Wert, den die Distribution vorgibt, vorgesetzt.

Hat man diese Fragen alle beantwortet und die Grundkonfigurationen abgeschlossen geht es weiter und man wird gefragt welche Desktopumgebung man installieren möchten, welchen Display-Server, welchen Loginmanager usw. Sobald man das alles ausgewählt hat startet das System nochmal neu und man kann sich das erste Mal einloggen.

Wenn man dann eingeloggt ist wird man wieder mit Fragen konfrontiert wie "Womit möchten Sie E-Mails schreiben? Womit möchten Sie Musik hören?" und kann dann diese Tools, nachdem man ein paar Vorschläge und einen Default-Wert gesehen hat, einfach installieren.

- Was ich immer schade fand ist, dass es nicht bspw. ein Webprojekt gibt wo sich Leute zusammentun, die Debian Netzwerk-Installation oder Ubuntu Netzwerk-Installation als Grundlage nehmen und dann Skripte schreiben, die einem alles herunterladen, installieren, einbinden, etc. pp. So müsste man auch gar nicht immer eine neue Distribution bauen sondern die Skripte würden einfach das System so aufsetzen wie man möchte und da es Leute gibt die die komplett von A-Z bauen muss man sich auch keine Gedanken machen was da im Hintergrund abläuft.

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    Von Abnicker am Fr, 21. April 2017 um 12:23 #

    Viele User wären vollkommen genervt bei so einem Paket an Fragen. Außerdem was macht den der Installer einer Distribution? Fragt er nicht nach dem Desktop, Anwendungen etc.?

    Was du im letzten Teil beschreibst gibt es durchaus und ist für mich mein täglich Brot. Was du beschreibst ist das zusammenstellen einer eigenen Umgebung wie ich es z.B. mit Kickstart realisiere. Im Debianlager gibt es ähnliche Techniken um das zu bewerkstelligen z.B. fällt mir Cobbler ein, oder m23. Da gibt es sicher noch mehr und man muss halt prüfen wie hoch der anfängliche Aufwand zum Endergebnis steht.

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    Von ___# am Fr, 21. April 2017 um 13:02 #

    Und wer überprüft dann die ganzen verschiedenen Setups? Ich möchte lieber eine Defaultinstallation und wenn mich das vorgegebene Programm für eine Sache nicht überzeugt, dann ersetze ich es.

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    Von tadaa am Fr, 21. April 2017 um 13:20 #

    Ich hätte gern eine blanke Distribution mit einem Desktop + AppStore. Wenn ich etwas brauche, hole ich mir das über den AppStore. Ich denke das wird es in wenigen Jahren geben. Momentan gibt es so eine Distribution nicht und dank den PaketeManagern, holt man sich schnell Software die man nicht braucht und nicht will.

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      Von Anonymous am Fr, 21. April 2017 um 13:46 #

      Der Begriff "appstore" ist aus meinser Sicht kontaminiert. Von Systemen, in deren "store" man was kaufen kann und dafür löhnen muss.

      Ja, ja, ich weiss, im Englischen kann "store" auch Warenlager heissen.

      im übrigen gibt es das bereits: diverse Frontends für Paketmanager. Wenn in die Pakete allerdings aus deiner Sicht zu viele Abhängigkeiten einkompiliert sind, wird ein AppStore daran auch nichts ändern.

      Daneben gibts noch snap und so'n Zeug. Da kannst Du dich dann darüber beklagen, dass allerlei Libraries parallel installiert wurden.

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        Von tadaa am Mo, 24. April 2017 um 06:50 #

        Lins parallel stört mich überhaupt nicht. Ich brauche Anwendungen um damit zu arbeiten. Mit PaketManagern bist du meinst auf eine Version der Software fest genagelt und das ist im Beruf leider unpraktisch.

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      Von mike11 am Sa, 22. April 2017 um 17:37 #

      Probiere Mal xubuntu core.

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    Von Rudy am Fr, 21. April 2017 um 17:27 #

    Gibt es ähnlich z.B. bei Antergos.

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    Von chaos am Sa, 22. April 2017 um 09:07 #

    Deine Traumvorstellung ist schon lange Realität.
    Nimm einfach ein Ballerspiel aus irgendeiner Computerhightechsuperuserfachzeitschrift.

    Ein rudimentär installiertes Linux stellt keine Fragen, es erwartet Anweisungen.
    Debian, Arch, Gentoo z.B. sind solche Kandidaten.
    Man sollte wissen, was man will. Da muß man im voraus einige Fragen/Bedürfnisse klären. Nennt sich Eigeninitiative. Ist Voraussetzung bei Linux.

    Eine Distribution, die alternativlos mit Default-Werten startet?
    Windows!

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    Von walker1973 am Sa, 22. April 2017 um 11:25 #

    Dann Schaue dir mal das Netboot Image von Ubuntu an http://cdimage.ubuntu.com/netboot/16.04.2/ ist doch nicht gross anders.
    Installation starten nen paar Sachen auswählen wie Desktop Enviroment und so das ist das doch im Endeffekt und mit 60 MB Super winzig alles wird Online geladen was noch den vorteil hat das alles Aktuell ist nach der Installation.
    Defaults werden auch vorgegeben und und die ein oder 2 Programme kann man Entfernen und durch eigene den Wünschen entsprechenden Alternativen ersetzen.

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    Von DaGlausch am Sa, 22. April 2017 um 12:27 #

    - Was ich immer schade fand ist, dass es nicht bspw. ein Webprojekt gibt wo sich Leute zusammentun, die Debian Netzwerk-Installation oder Ubuntu Netzwerk-Installation als Grundlage nehmen und dann Skripte schreiben, die einem alles herunterladen, installieren, einbinden, etc. pp. So müsste man auch gar nicht immer eine neue Distribution bauen sondern die Skripte würden einfach das System so aufsetzen wie man möchte und da es Leute gibt die die komplett von A-Z bauen muss man sich auch keine Gedanken machen was da im Hintergrund abläuft.

    Was immer schade finde ist, das Benutzer immer erwarten, das andere ihnen die Arbeit abnehmen. Anstatt sich selbst mal hinzusetzen und zu lernen, wie man das macht! Einfach selbst was beizutragen! Ist einfacher als man glaubt!

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    Von Grantlhuber am Sa, 22. April 2017 um 14:25 #

    Träum weiter. Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen. Der verschreibt dir dann Sachen wie »DSL« oder »Linux from Scratch«.

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