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Thema: KDE Community Report 2016 vorgestellt

25 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
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Von Trux am Fr, 5. Mai 2017 um 16:49 #

Dass Canonical zu einem Patron von KDE wurde, wirkt auf mich immer noch sehr befremdend. Aber vielleicht kann mich da jemand aufklären. Abgesehen von einem Mitgliedsbeitrag, würde ich gerne mal wissen, worin die Mitwirkung Canonicals bei KDE tatsächlich besteht?
(Dass man GNOME als zukünftigen Desktop für Ubuntu ausgewählt hat, ist für mich jetzt nicht der Widerspruch, verstehen sich doch beide Projekte sehr gut miteinander und ergänzen sich teilweise.)

  • 1
    Von Andre am Fr, 5. Mai 2017 um 20:15 #

    >> Abgesehen von einem Mitgliedsbeitrag, würde ich gerne mal wissen, worin die Mitwirkung Canonicals bei KDE tatsächlich besteht?

    zb

    * Finanziert etliche Entwickler, welche eine Distro auf KDE/Plasma-Basis bauen. Ich bin sicher das hier auch Entwicklungen direkt ins KDE-Projekt einfließen, und wenns nur Bugfixings sind.

    Reicht der Grund nicht neben einer üppigen finanziellen Spende?

    ==============================

    Was ist eigentlich mit der Qualität vom KDE/Plasma und Systemnahen Plasma-Applikationen?
    Warum ist die nach 20 Jahren (!) immer noch fragwürdig?

    ==============================

    Microsoft hat das "Windows GUI" für den Win2000-Desktopbetrieb inkl Mailingapps/OfficeApps und Co halbwegs Stable und Brauchbar in etwa 10Jahren auf die Beine gestellt. Nicht nur für einen einzelnen User, sondern für Kleine/Mittlere Unternehmen inkl Zentraler Benutzerverwaltung für x Standorte und tausende User etc pp.
    Während dessen hat man bei KDE selbst nach 20Jahren immer wieder den Eindruck das alles nur halbgar oder unausgereift umgesetzt wurde. Zwischendurch konnte man im KDE-Desktop-Bereich diverser Distros jenseits von Debian/RHED/SLED gut und gerne mal Monatelang mit diversen Crashes leben. Und für die Fraktion "bei mir läufts": bitte mehr machen als im KDE/Plasma zu starten und via xterm/vim zu programmieren. Das läuft bei mir auch schon seit KDE0.x rockstable

    ==============================

    Das einzige was man dann zur Erklärung hört - für windows gibs 100mio googleseiten voll mit bugs. sry - von dem kram habe ich praktisch seit win2000 trotz jahrelangens praktischem "desktop"-betriebs seltenst unmittelbar live etwas erlebt. starte ich dagegen einen kde/plasma-desktop brauchts keine 3 tage bis irgentwas crasht, oder irgentetwas nicht ordnungsgemäs funktioniert.... - und wenns nur plöztlich bildschirmfreigaben beim bildschirmschoner oder sonstige bugs sind/waren - whatever.
    wenn eine windows-kiste mal zickt installiert man sie sauber neu - dann läuft sie auch sofern hw+treiber okay sind, und keine schrottsoftware installiert wurde.

    Dann kommt als nächjstes die Argumentation - ist halt kostenlos, ich möge doch froh/dankbar sein...
    kostenlos, tausend eur gespendet über distrokäufe. trotzdem 10 jahre später noch dauerverbuggt (kde0.9-5.x).
    windows + office + antiviren + apps kosten mich privat im monat umgerechnet nen 10er wenn ich die Software system 5Jahre im Einsatz habe.

    Dann kommt als nächstes das Argument ich wär zu blöd - klar nachdem man sich via LFS/Gentoo/Debian/SuSE/Mandrake und Co Desktop- sowie Firmen-Server-Systeme inkl Standort-Vernetzung vollständig aufgebaut hat istman zublöd ein apt-get/yum/nvidia.run - oder nen modprobe whatever befehl aufzurufen.

    • 1
      Von WMaker am Sa, 6. Mai 2017 um 14:56 #

      Ich vermute mal, viele (Hobby-) Programmierer überschätzen sich. Sie schauen sich was auf anderen Plattformen an und wollen das (mal eben schnell) nacherstellen. Anfangs läuft das auch alles ganz gut, der Rahmen und die Grundfunktionen stehen, aber dann ist der Saft raus. Manche schmeißen an dem Punkt einfach hin und stürzen sich auf das nächste „ist doch ganz einfach!1“ Projekt, bei manch anderen beginnt die unendliche Frickelei („habe da was geändert, schau mal, ob das abstürzt“). Etliche Programme aus dem FS-Umfeld dümpeln vor sich hin, andere werden komplett neu geschrieben, wohl in der Hoffnung, dass es dann schon irgendwie besser, stabiler oder funktionstüchtiger sein wird. Und so vergehen die Jahre, während andere produzieren verbringt unsereins viel Zeit mit der Internetsuche zur Umgehung von Softwareproblemen.

      • 0
        Von FVWM am Mo, 8. Mai 2017 um 10:49 #

        Das ist auch mein Eindruck.

        Aber unter Linux hat man die Freiheit der Wahl.

        Sollen die KDE- und Gnome-Leute doch weiter an ihren Konzepten des "perfekten" Desktops üben - man muss den halbfertigen Mist ja nicht nutzen.

        Gibt ja auch Software von Leuten, die sich nicht permanent überheben - wenn es denn unbedingt ein Desktop sein muss, nimmt man halt XFCE oder LXDE.

        • 0
          Von Andre am Mo, 8. Mai 2017 um 12:01 #

          Leider ist die wahl nicht wirklich vorhanden wenn man sich einen "Desktop" wünscht, und mit den Gnome-Usability Vorgaben nicht zufrieden ist.
          Klar kann ich mir via FluxBox/FVMW oder whatever einen Fenstermanager meiner wahl zurecht schustern, muss dann aber mit dem Flickwerk und der Konsole leben.
          Selbst XFCE/LXDE sind leider auch nur eingeschränkte Desktop-Umgebungen die bestenfalls den Komfort von Win3x bieten.

      0
      Von cyan am Sa, 6. Mai 2017 um 18:01 #

      Und für die Fraktion "bei mir läufts": bitte mehr machen als im KDE/Plasma zu starten und via xterm/vim zu programmieren. Das läuft bei mir auch schon seit KDE0.x rockstable

      Das glaubst du doch selbst nicht, dass so ein Unsinn auch nur annähernd signifikant viele Leute machen.

      Aber ja: Hier fehlt vielen Leuten die Fähigkeit zu differenzieren. "KDE" ist ein heterogenes Gebilde aus Plasma, komplexen Frameworks und einer Vielzahl von Anwendungen. Alleine müsste man jede Anwendung auch im Einzelnen beurteilen. Offensichtlich wird hier von einer Gruppe von Leuten stets berichtet, "KDE" sei eine endlose Aneinanderreihung von Abstürzen. Auf der anderen Seite gibt es immer wieder Berichte über positive Gesamterfahrungen - hier zähle ich mich dazu.

      Dieses Phänomen der widersprüchlichen Erfahrungen bezüglich des KDE-Universums zeichnet sich schon seit Jahren immer wieder ab. Was mich ärgert aber gleichzeitgig auf psychologischer Ebene doch nachvollziehabr ist: Diese permanenten Beleidigungen seitens der Nörglerfraktion in Richtung zufriedener KDE-Nutzer. Nach dem Motto: "Was bei mir nicht funktioniert, kann es bei anderen auch nicht. Ergo: Das müssen Frickler mit zu viel Zeit und Masochisten sein."

      Dem ist aber nicht so! es sind unterschiedliche Erfahrungen, was m.E. v.a. an drei Dingen liegt:


      • Umfang und Komplexität des KDE/Qt-Universums.

      • Unterschiedliche Qualität der Distributionen.

      • Hardwareabhängige Probleme.

      Microsoft hat das "Windows GUI" für den Win2000-Desktopbetrieb inkl Mailingapps/OfficeApps und Co halbwegs Stable und Brauchbar in etwa 10Jahren auf die Beine gestellt.

      Der Vergleich mit Windows hinkt. Erstens hat Microsoft Ressourcen von denen KDE nur träumen kann und zweitens ist Plasma wesentlich mächtiger als die Windows-Oberfläche. Davon abgesehen liefert Windows noch immer einfachste Basisapplikationen wie den Editor und einen funktionsarmen Dateimanager aus - da haben Kate und Dolphin ganz andere Ansprüche.

      Während dessen hat man bei KDE selbst nach 20Jahren immer wieder den Eindruck das alles nur halbgar oder unausgereift umgesetzt wurde. Zwischendurch konnte man im KDE-Desktop-Bereich diverser Distros jenseits von Debian/RHED/SLED gut und gerne mal Monatelang mit diversen Crashes leben.

      Das ist ja einerseits bedenklich, dass es immer wieder solche Aussagen gibt - das KDE-Projekt sollte diese sicherlich nicht ignorieren. Andererseits sieht man hier das typische Problem: Es ist und bleibt eine pauschalisierende Aussage, die völlig ungenau ist und offenkundig eine subjektive und wenig konstruktive Anschuldigung.

      • 1
        Von Idiotenpfleger am So, 7. Mai 2017 um 09:43 #

        Zitat: "Der Vergleich mit Windows hinkt. Erstens hat Microsoft Ressourcen von denen KDE nur träumen kann und zweitens ist Plasma wesentlich mächtiger als die Windows-Oberfläche. Davon abgesehen liefert Windows noch immer einfachste Basisapplikationen wie den Editor und einen funktionsarmen Dateimanager aus - da haben Kate und Dolphin ganz andere Ansprüche."

        wenn man von den Resourcen her nicht mithalten kann, sollte man evtl. mal seine Ansprüche korrigieren. Hier sind wir wieder bei dem psychologischen Problem der Selbstüberschätzung.

        Weiter oben steht wieder das ewige Mantra: die Komplexität, die unterschiedlichen Distributionen und natürlich die Hardware. Die sind schuld. Ja, genau - nur das ist schuld an der Misere, schlechte Hobby-Programmierer die sich permanent selbst überschätzen und ein mieses Ergebnis abliefern und davon noch behaupten dass es ja gar nicht so mies wäre - nein, das gibt es nicht! Eigenartig: die anderen (Gnome, Unity, Cinnamon, Windows) können das, was KDE seit 4.7 nicht mehr kann. Die anderen haben prozentual nichtmal annähernd so eine große "Nörglerfraktion" am Bein wie KDE. Haben die sich alle gegen KDE verschworen? Ganz sicher! ;-)

        • 0
          Von cyan am So, 7. Mai 2017 um 12:14 #

          Sag mal, bist du durch KDE so frustriert oder einfach ein Troll? Ich versuche sachlich das Phänomen zu ergründen, woher die sehr unterschiedlichen und widersprüchlichen Erfahrungen kommen und du zeichnest ein emotional getriebenes Bild des diletantischen KDE-Entwicklers, der die Schuld woanders sucht.

          Dass die dargelegten Gründe keine Grundlage für Kritik sein können, habe ich nirgendwo behauptet. Aber ich glaube, um Kritik geht es dir nicht wirklich, oder doch?

          Übrigens: Die Nörglerfraktion bei Gnome kenne ich auch. Die beschweren sich über all zu minimalistische Funktionalität.

          • 1
            Von Idiotenpfleger am So, 7. Mai 2017 um 12:55 #

            Bin ich ein Troll? Keine Ahnung.

            Du hast VERSUCHT, dieses o.g. Phänomen zu ergründen - und ich habe es ergründet. Emotional getriebenes Bild: nein, das ist nicht emotional getrieben, sondern die Summe meiner Beobachtungen.

            Ich habe KDE seit 3.5.9 benutzt und fand, dass die 4er Reihe um Längen besser war als die 3er, habe mich auf die 5er Reihe gefreut... usw. - nur um den evtl. Vorwurf des ewiggestrigen auszuräumen.

            Schon in den Anfangsstadien der 4er Reihe konnte man das Phänomen des "die Schuld wo anders suchens" beobachten. Die ersten 4er Versionen liefen mehr schlecht als recht (ich fand es trotzdem cool) - und wer war "schuld"? Die bösen Distributionen, die ein nicht für den Produktiveinsatz freigegebenes KDE auslieferten. Allen voran natürlich Kubuntu, das "ja nur dazu geschaffen wurde, um KDE zu torpedieren".

            Das setzte sich immer weiter fort... einmal war Qt, dann war es die Komplexität, dann wieder die Distributionen oder alle zusammen. Nur eine Gruppe der beteiligten ist nie durch übermäßige (Selbst-) Kritik an ihrer Arbeitsweise aufgefallen: die Entwickler.

            So setzt sich das in der 5er Reihe fort. Der Bergab-Kurs in Sachen Qualität, der seit 4.6 einsetzte, erreicht nun wohl hoffentlich bald seinen Höhepunkt.

            Tja, geht es mir um Kritik? Da ich dazu in der Lage bin, selbstkritisch über mein Handeln zu denken, bin ich zu dem Schluss gekommen: ja es geht mir um Kritik. Ich wähle dazu immer harte Worte, um im allgemeinen Geschwurbel von "hach... free as in libre... its so fucking awesome, no matter if it works or not" usw. aufzufallen. Ich will, dass die KDE-Entwickler sich mal überlegen, woher diese fortdauernde Kritik an ihren Produkten kommt. Die kommt ja nicht von ungefähr. Ich will, dass sie selbstkritisch über ihre Arbeit nachdenken und mal reflektieren, ob es denn Sinn macht, solche bugverseuchte Produkte auf den Markt zu bringen, oder ob man sich damit evtl. selbst und der open source Gemeinschaft Schaden zufügt.

            z.B. kann man den Post vom Herrn Gräßlin hier weiter unten getrost in der Pfeife rauchen. Selbstbeweihräucherung vom allerfeinsten.

            Zitat: "Dadurch kommen wir in unserer Wayland Server Implementierung auf eine Line Coverage von ~90 % und liegen somit weit über anderen Projekten inklusive der Referenzimplementierung."

            Und? Nützt mir das was, wenn fucking KDEPIM meine Mails auf dem Server ratzeputz weglöscht? Nützt mir das was, wenn ich auf diesem vermaldeiten Plasma-Desktops nichts anklicken kann? Nützt mir das was, wenn der Desktop ohne Leiste geladen wird? Nope. Es ist einfach nur beschissener Bullshit, deine komische "line coverage" - so siehts aus.

            Und nun sehe ich in die Zukunft und weiß, dass irgendjemand (vielleicht auch Herr Gräßlin selbst) mir erklären wird, dass er ja dafür nicht verantwortlich ist, sondern dass er ja nur der Kwin-Mann ist. Und? Das ist mir wie jedem anderen User, der durch knietiefe Bug-Scheiße watet, herzlich egal.
            Die Marke "KDE" steht dahinter und jeder der dafür arbeitet, sitzt in dem gleichen Boot. Deshalb muss wie gesagt innerhalb dieser Organisation Selbstkritik geübt werden und verstanden werden, dass miese Produkte auf alles von dieser Marke abstrahlen.

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              Von Peppe am So, 7. Mai 2017 um 13:18 #

              Du wählst absichtlich harte Worte für deine Kritik, um aufzufallen. Das mag dein gutes Recht sein. Deine Worte fallen aber auch stark in den Bereich der Beleidigung. Denn den KDE-Entwicklern vorzuwerfen, sie hätten psychische Probleme und wären nur Hobby-Entwickler, das ist keine Kritik sondern schlicht übelste Beleidigung. Damit fällst du garantiert auf. Aber nicht so wie du es gerne hättest. Denn durch solche Beleidigungen wirst du schlichtweg ignoriert, selbst wenn du dann doch irgendwann mal mit konstruktiver Kritik statt Beleidigungen kommen solltest.

              Die KDE-Entwickler sollen sich also mehr in Selbstkritik versuchen? Wie wäre es wenn du das selbst mal mit deiner, von dir vorgebrachten und so genannten "Kritik", versuchst? Wie kann jemand überhaupt auf die Idee kommen, mit Beleidigungen irgend etwas positives auf sein Anliegen zu erreichen?

              Übrigens kann ich das mit der absteigenden Qualität in Plasma überhaupt nicht nachvollziehen. Die Qualtität - nun auch mit Plasma - steigt von Version zu Version. Sonst würde ich es nicht jeden Tag im Büro und auch private zu Hause verwenden.

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                Von Idiotenpfleger am So, 7. Mai 2017 um 13:23 #

                Man könnte es auch anders ausdrücken, so wie es ein Nerd im allgemeinen tut: ich zähle nur Fakten auf - und weiß und verstehe gar nicht, was du für ein Problem hast.

                Genau wie: also bei mir läufts - ich weiß und verstehe gar nicht, was du für ein Problem hast.

                Klingelts? Bestimmt nicht.

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                  Von Peppe am So, 7. Mai 2017 um 21:17 #

                  Ja, es klingelt bei mir. Das hat es schon von Anfang an, als ich deine Beleidigungen gelesen habe. Du verstehst halt einfach nichts. Aber das ist kein Wunder bei jemanden mit solchen psychischen Problemen wie du sie hast.

                  Das solltest du nun nicht persönlich nehmen, denn das ist nur einfache Kritik, aber mit harten Worten. Meine Kritik an dich soll dich viel mehr dazu anspornen dich selbst mal Kritisch zu sehen und dich dahingehend zu bessern. Also ganz ähnlich dem, was du von den KDE-Entwicklern erwartest. Aber du willst es ja nicht verstehen, was soll man bei dir da nun also schon groß erwarten. Du wirst in deinem Leben wahrscheinlich weiterhin versuchen, mit Beleidigungen bei anderen etwas positives zu erreichen.

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        Von Andre am So, 7. Mai 2017 um 18:08 #

        >> Das glaubst du doch selbst nicht, dass so ein Unsinn auch nur annähernd signifikant viele Leute machen.

        Das glaube ich inzwischen schon, ansonsten müsste ich davon ausgehen das die Behauptungen das KDE stable arbeitet schlichtweg als unwahr annehmen. Stabil heisst für mich 20Tage ohne Reboot eine KDE/Plasma Session welche über Nacht nur gesperrt wird. Das ganze ohne Crash in den Basis-Apps, ohne Bugs oder sonstige Probleme wie gefrohrene Bildschirme etc pp. auch wenn man OpenGL Apps, Virtuelle Maschinen oder Bildschirm-Auflösungen ändert.

        >> Offensichtlich wird hier von einer Gruppe von Leuten stets berichtet, "KDE" sei eine endlose Aneinanderreihung von Abstürzen.
        Wenn nach wenigen Stunden der Desktop einfriert, oder Plasma-Nahe Apps crashen ist es keine positive Gesamterfahrung, sondern verbuggt.

        ZB:
        Ich erinnere mich noch an die Zeit als xmms1 nicht mehr supported wurde, und man hier und an andern stellen immer wieder las - nimm doch amarok - das ist Stable und funktioniert superstabil und bestens..
        Mal ganz von dem Thema vollkommen überfrachtete GUI - die App ist bereits beim einlesen meiner 10GB MP3/OGG Dateiliste gecrasht - bei der Amarok-Version 1.4x - SRY - das ist schon an diesem Punkt ein NOGO - es ist schon an diesem Punkt schlechte Software-Qualität!

        KMail verhielt sich zu KDE2/3 Zeiten in Verbindung mit IMAP zu teil verbuggt. Man liest bis heute nicht das das inzwischen besser geworden ist.

        Die Indexierungs-Prozesse zu KDE4.1/2/3 Zeiten waren Katastrophal, wurden für KDE nochmal neu entwickelt - Plasma5 hat soweit ich das verfolge auch wieder eine Neuentwicklung, und der Vorgang scheint immer noch nicht wirklich ausgereift zu sein...

        Der Dateimanager Dolphin als absolute BASIS-App bricht mitten im Kopiervorgang einfach Vorgänge ohne Fehlermeldungen ab - zu einem KDE4.4 oder KDE4.6 Release - Das soll "gute Qualität" sein? - SRY das ist ein unakzeptables NOGO - jedenfalls nach über 10 Jahren Software-Entwicklung.

        ==================

        >> Der Vergleich mit Windows hinkt. Erstens hat Microsoft Ressourcen von denen KDE nur träumen kann und zweitens ist Plasma wesentlich mächtiger als die Windows-Oberfläche.

        Der vergleich hinkt m.E. nicht. Wenn Du von mehr Ressourcen schreibst scheinen die Ressourcen für Bugfreie KDE-Software wohl nicht zu reichen - womit mein Argument der schlechten Qualität bestätigt wäre.

        >> Davon abgesehen liefert Windows noch immer einfachste Basisapplikationen wie den Editor und einen funktionsarmen Dateimanager aus - da haben Kate und Dolphin ganz andere Ansprüche.

        Edit.exe ist sicher eine der wenigen Apps die recht schmalbrüstig sind. HIer schalte ich auf einen andern Editor um den ich vor 15Jahren für unter 50EUR gekauft habe, und heute immer noch in aktueller Version nutzen darf (inkl Scripting/Regulär Expressions über hunderte Dateien etc pp). Paint, Rechner, Explorer und all die andern kleineren Tools tun aber durchaus ihre Dienste angemessen. E

        Den Explorer kann ich seit WinNT4 bestens einsetzen, weitestgehend ohne Crashes und/oder Bugs. Ich brauche auch seltenst mehr Features als Apps via Dateitypen zu starten und Dateien komfortable hin&her zu kopieren oder mir Dateiüberblicke zu verschaffen. Die ganzen Bugs/Probleme etc pp seitens Konqueror 1.x bis Dolphin von KDE/Plasma5 vor denen ich immer wieder gestanden habe dürften zweistellig sein: Menüzeilen verbuggt; Performance-Probleme mit vielen Dateien, Crashes etc pp.

        >> da haben Kate und Dolphin ganz andere Ansprüche.
        Ich erwarte das die angepriesenen Funktionen auch das tun was sie sollen. Wenn Kate beim Verarbeiten langer Dateizeilen repoduzierbar krasht ist das halt mistig.

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          Von NotMad am Mo, 8. Mai 2017 um 21:00 #

          Welches Betriebssystem schafft schon 20 Jahre ohne ein Reboot? Keines, auch nicht dein hochgelobtes Windows. Nicht einmal annähernd.

          Ja, es gab und gibt diverse Bugs bei KDE und Plasma. Und dennoch kann ich schon seit vielen Jahren sehr produktiv mit KDE arbeiten. Und zwar nicht im geringsten weniger produktiv als meine Kollegen mit Windows oder anderen Desktop-Oberflächen. Und ich nutze z.B. bei Dolphin sogar vermehrt spezielle Funktionen, welche du gar nicht oder nur sehr selten nutzt.

          Der vergleich hinkt m.E. nicht. Wenn Du von mehr Ressourcen schreibst scheinen die Ressourcen für Bugfreie KDE-Software wohl nicht zu reichen - womit mein Argument der schlechten Qualität bestätigt wäre.

          Da stimme ich zu, der Vergleich hinkt nicht. Denn selbst Microsoft schafft es mit all den tausenden von Entwicklern und Milliarden an Geldern auch nicht, deren Produkte frei von Sicherheitslücken und Fehlern zu halten. Alle Nase lang gibt es eine Sicherheitslücke, die gestopft werden muss.

          Und ja, auch edit.exe stirbt einen Tod beim bearbeiten großer Dateien. Wie kann es einem so großem Konzern wie Microsoft - mit all den genannten Resourcen - bei einem so einfachen Programm nicht gelingen, ihn stabil zu machen?

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          Von cyan am Do, 11. Mai 2017 um 09:24 #

          Das glaube ich inzwischen schon, ansonsten müsste ich davon ausgehen das die Behauptungen das KDE stable arbeitet schlichtweg als unwahr annehmen.

          Tja, ob du's glaubst oder nicht - es gibt viele Leute, die machen so einiges mit KDE und haben andere Erfahrungen als du.

          Zu Amarok kann ich nichts sagen und Probleme mit Kmail kenne ich nur zu gut. Dieses probiere ich alle paar Monate mal aus, und jedes mal crasht es, wenn ich nur ein wenig an den Einstellungen herumspiele.
          Ich nutze Thunderbird.

          Aber: Es handelt sich hier um einzelne Programme des KDE-Universums. Das sind konkret Probleme dieser Programme und der Entwickler dieser Programme. Dass diese Probleme auf das Image von KDE abfärben ist natürlich nachvollziehbar und hier ist KDE m.E. im Zugzwang.

          Dennoch arbeite ich mit KDE im Rahmen meiner Aufgaben extrem produktiv und habe keinerlei Probleme mit Kernkomponenten wie Dolphin. Auch Plasma, Kwin und Kate laufen - bei mir - einwandfrei.

          Ich plädiere dafür, bei KDE einen Qualitätszirkel zu ziehen, bei dem nur diejenigen Programme aufgenommen werden, die - naiv formuliert - "über alle Zweifel erhaben" sind. Das ist allerdings gar nicht so einfach, denn Dolphin baut bei dir Mist und Kmail scheint mach einer problemlos benutzen zu können. Das sind nicht meine Erfahrungen - dennoch will ich ihre Au­then­tizität nicht in Zweifel ziehen.

          Der vergleich [mit Windows] hinkt m.E. nicht. Wenn Du von mehr Ressourcen schreibst scheinen die Ressourcen für Bugfreie KDE-Software wohl nicht zu reichen - womit mein Argument der schlechten Qualität bestätigt wäre.

          Mal eine Kritik an Windows:
          Ich finde die Stagnation, die Windows in Sachen Usability über Jahre hinweg erfuhr ehrlich gesagt erschreckend! Gerade der Name Windows impliziert doch eigentlich eine gescheite Fensterverwaltung. Die gibt es bei Windows allerdings bis heute* nur rudimentär. Windows kann hier Plasma in keiner Weise das Wasser reichen.

          (* Zugegeben: Windows 10 habe ich noch keine Chance gegeben.)

          Und ja: Der Dateimanager unter Windows ist ein einziger Krampf. Es gibt einen guten Grund, warum bspw. das Zweifensterprinzip seit dem Norton-Commander so beliebt ist. Der Windows-Dateimanager ist wirklich nur auf das minimalste beschränkt - für mich - ebenso wie das Notepad - eine Alibiapplikation.

          Diese Features, die hier Plasma und Dolphin Windows voraus sind, funktionieren bei mir tadellos, steigern meine Produktivität und passen zu meinem Workflow. Von fehlenden Ressourcen kann an diesem Punkt aus meiner Sicht überhaupt keine Rede sein.

      0
      Von chilli am Di, 9. Mai 2017 um 10:44 #

      Läuft bei mir:
      Desktop mit mehreren Desktops und mehreren Aktivitäten, Musikverwaltung, Email mit 2 Accounts, Kalender incl. Google Anbindung, Photoverwaltung, Scannen Drucken, CDs und DVDs einlesen, kodieren, brennen, Phillips Hue steuern, Smartphonesync, ...

      Aber die meiste Zeit bestelle ich Großpackungen Schmerztabletten bei Amazon (über die smile-Seite mit KDE e.v. als Spendenempfänger) gegen das Schleudertrauma vom Kopfschütteln.

      Ätsch!

      P.S.: ja, ich kann persönlich auch von der Kritik was nachvollziehen, ich bin erst wieder seit Plasma 5.8 auf KDE umgestiegen; aber seitdem macht es echt wieder richtig Spaß!

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Von Gerd101 am Sa, 6. Mai 2017 um 17:24 #

Software-Stabilität ist wichtig. Das geschieht durch massives Testen und Do as you say.

Schluss mit den Visionen.

Lasst uns über Probleme reden und wie man sie ausräumt, wie früher.

  • 1
    Von mgraesslin am Sa, 6. Mai 2017 um 20:24 #

    All right, dann reden wir darüber an einem aktuellen Beispiel. Kollege hat einen Bug in Code von mir behoben: https://phabricator.kde.org/D5712

    Meine Anfrage darauf war, dass es einen Unit Test gibt und der wurde dann auch hinzugefügt. Das ist Qualität, dass selbst ein 1-Zeiler offensichtler Fehler mit einem Unit Test abgedeckt wird. Dadurch kommen wir in unserer Wayland Server Implementierung auf eine Line Coverage von ~90 % und liegen somit weit über anderen Projekten inklusive der Referenzimplementierung.

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