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Di, 20. Juni 2017, 10:42

Hardware::Systeme

Top500: Drittschnellster Supercomputer steht in der Schweiz

Auch in der neuesten Auflistung der Top500-Supercomputer führt der chinesische Sunway TaihuLight die Liste an. Neu ist dagegen der schnellste europäische Supercomputer, der nun in der Schweiz zu finden ist und den dritten Platz belegt.

Supercomputer-Racks

top500.org

Supercomputer-Racks

Der weltweit schnellste Supercomputer ist nach Angaben der Top500-Liste der chinesische Sunway TaihuLight des National Supercomputing Centers in Wuxi. Damit führt das aus 10.649.600 Kernen bestehende System mit 93 Petaflops Rmax beim Linpack-Test seit über einem Jahr unangefochten die Liste an. Weit abgeschlagen folgt das chinesische Tianhe-2 (MilkyWay-2)-System des National Super Computer Centers in Guangzhou, mit insgesamt 3.120.000 Kernen und einer Rmax von 33,86 Petaflops.

Der schnellste europäische Supercomputer findet sich nun auf dem dritten Platz und wird durch den bereits seit fast fünf Jahren betriebenen Schweizer Piz Daint repräsentiert, der nun in puncto Geschwindigkeit aufgewertet wurde. Der vom Swiss National Supercomputing Centre betriebene Supercomputer beheimatet nun mittlerweile 361.760 Kerne und weist eine Rmax von 19,59 Petaflops auf. Den zweiten Platz in Europa und weltweit den dreizehnten Platz belegt mit 148.176 Kernen und 6,22 Petaflops Rmax der in Barcelona betriebene MareNostrum, gefolgt von dem CINECA Cluster in Italien mit 241.808 Kernen und 6,22 Petaflops Rmax.

Alle führenden Systeme haben weiterhin gemein, dass sie auf Linux setzen. Seit 1998, als Linux zum ersten Mal auf der Liste der schnellsten Systeme auftauchte, baute das freie Betriebssystem seine Nutzungszahlen sukzessive aus und dominiert die Liste fast vollständig. So nutzt beispielsweise Sunway TaihuLight eine Abwandlung des freien Betriebssystems unter dem Namen Sunway RaiseOS 2.0.5, die bei parallelen Zugriffen unter anderem auf OpenACC aufsetzt. Der zweitplatzierte Tianhe-2 nutzt dagegen Kylin Linux und Piz Daint setzt auf das Cray Linux Environment (CLE) auf.

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