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Mo, 26. Juni 2017, 11:17

Software::Distributionen::OpenSuse

SLES und Opensuse im Windows-Store

Microsoft stellt SLES und Opensuse »Leap 42« im Windows-Store bereit.

Derrick Coetzee

Auf Microsofts Build-Konferenz im letzten Monat kündigte der Konzern an, mit dem im Herbst erwarteten »Creators Update« weitere Linux-Umgebungen von SUSE und Red Hat für das Windows-Subsystem WSL verfügbar zu machen. Bereits jetzt stehen, ohne das Microsoft das angekündigt hätte, Opensuse Leap 42 und SUSE Linux Enterprise Server 12 im Windows-Store bereit. Die beiden Neuzugänge können neben Ubuntu und Fedora in dem mit Build 14251 von Windows 10 vom Januar 2016 eingeführten Windows-Subsystem für Linux (WSL) genutzt werden. Dieses Subsystem ist nur für Anwender der sogenannten »Insider Previews« verfügbar.

Microsoft hatte im März 2016, ebenfalls auf der Hausmesse »Build«, bekanntgegeben, dass Anwender demnächst Ubuntu innerhalb einer Windows-Sitzung in einer Bash würden nutzen können. Dabei dachten die Entwickler von Microsoft und Canonical eher an Entwickler denn an Desktop-Anwender. Damit sollten Entwickler in die Lage versetzt werden, unter Ausnutzung der Leistungsfähigkeit des GNU/Linux-Befehlssatzes leichter Funktionen und Programme für Ubuntu im Azure Marketplace schreiben zu können.

Um dies zu ermöglichen, hatten die Entwickler einen Teil der rund 320 Systemaufrufe, die der Linux-Kernel kennt, für den NT-Kernel umgesetzt. Damit ging man in etwa den umgekehrten Weg, den das Projekt Wine beschreitet, um Windows-Anwendungen in Linux lauffähig zu machen. Eine Desktop-Oberfläche für WSL wurde dabei nicht angedacht. Das dies, ob sinnvoll oder nicht, trotzdem möglich ist, beschrieb wenig später Ubuntu-Entwickler Adolfo Jayme Barrientos.

Um die beiden SUSE-Neuzugänge per WSL nutzen zu können, wird eine Windows-10-Insider-Preview mit der Build-Nummer 16190 oder höher benötigt. Die beiden bisher im WSL verfügbaren Distributionen Ubuntu und Fedora sind im Windows-Store bisher nicht verfügbar.

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