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Mi, 26. Juli 2017, 14:11

Software::Distributionen::BSD::FreeBSD

FreeBSD 11.1 freigegeben

Das FreeBSD-Projekt hat das freie BSD-Betriebssystem in Version 11.1 veröffentlicht. Wie meist bei solchen Aktualisierungen flossen dabei nur weitgehend unkritische kleine Erweiterungen und Verbesserungen sowie Korrekturen ein.

Anton K. Gural/freebsd.org

FreeBSD 11.1 steht jetzt als Installations-Image für x86 (32 und 64 Bit), PowerPC (32 und 64 Bit), SPARC (64 Bit) und ARM (32 und 64 Bit) zum Download bereit. Es ist die erste Aktualisierung des im Oktober 2016 erschienenen FreeBSD 11.0.

Die Änderungen der neuen Version halten sich in Grenzen. Größere Änderungen sind erst wieder in FreeBSD 12.0 zu erwarten, für das allerdings noch nicht einmal ein Terminplan existiert. Dennoch wurden auch in FreeBSD 11.1 einige Aktualisierungen, Erweiterungen und Korrekturen implementiert, alle unter der Maßgabe, die Stabilität weiter zu verbessern.

In FreeBSD 11.1 wurden im Vergleich zu FreeBSD 11.0 etwa 11 bekannt gewordene Sicherheitslücken geschlossen. Clang, LLVM, LLD, LLDB und libc++ wurden auf Version 4.0.0 aktualisiert. Weitere Aktualisierungen betrafen eine Menge von Programmen, die extern entwickelt werden, darunter die ELF-Tools, ACPICA, libarchive, ntpd und unbound.

OpenSSH wurde um die Unterstützung für blacklistd erweitert. Neu hinzu kam das Programm zfsbootcfg, mit dem man einmalig zu verwendende Optionen für zfsboot definiert. Ebenfalls neu hinzu kam efivar zur Verwaltung von UEFI-Variablen. Weitere Erweiterungen sind die Unterstützung von virtuellen Maschinen der 2. Generation für Hyper-V und ein Treiber für schnellere Netzwerke auf Amazons EC2-Plattform. Der NFS-Client unterstützt nun zudem das Amazon Elastic File System.

Der EFI-Loader kann jetzt auf Dateien mittels TFTP zugreifen. ZFS hat gelernt, komprimierte Daten im Cache zu speichern. Auch bei den reproduzierbaren Builds erhielt FreeBSD 11.1 einige weitere Verbesserungen.

FreeBSD 11.0 hatte im letzten Jahr größere Neuerungen wie eine Portierung auf 64 Bit ARM, stark verbesserte WLAN-Treiber, besseren Schutz vor Stacküberläufen und zahlreiche Aktualisierungen gebracht. Das Dateisystem ZFS wurde um einen Daemon erweitert, der Hotspares verwaltet, und der DRM-Code wurde auf den Stand von Linux 3.8.13 gebracht.

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