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Mo, 14. August 2017, 10:57

Software::Desktop::KDE

Qt-Browser Qupzilla wird KDE-Projekt

Auf der kürzlich zu Ende gegangenen KDE-Entwicklerkonferenz Akademy wurden die Weichen dafür gestellt, dass der Browser Qupzilla künftig unter dem Schirm von KDE entwickelt wird.

kde.org

Der schlanke Browser Qupzilla, der seit Version 2.0 auf der QtWebEngine aufbaut, wird unter das Dach von KDE ziehen und soll dort den in die Jahre gekommenen Browser Konqueror ablösen. Dieser hatte, nachdem vor Jahren Dolphin die Rolle des Dateimanagers übernommen hatte, immer mehr an Bedeutung verloren und nicht viel Aufmerksamkeit erfahren. Während der Akademy hatte David Faure, Betreuer von Konqueror zugestimmt, es ergebe mehr Sinn, Qupzilla einzugliedern, als Konqueror wiederzubeleben.

Das teilte Entwickler David Rosca in seinem Blog mit. Für den von einem kleinen Team seit 2010 entwickelten Browser bedeutet das aus technischer Sicht den Umzug von GitHub in die KDE-Infrastruktur. Derzeit findet der Umzug der Codebasis und des Bugtrackers in den KDE Incubator statt.

Die kommende Version 2.2 von Qupzilla wird auf Qt 5.9.2 basieren und soll noch in diesem Monat erscheinen. Für den Browser wird auch ein neuer Name gesucht, da, wie Entwickler Rosca eingesteht, der bestehende Name damals nicht sehr sorgsam ausgewählt worden sei. Der neue Name kann mit einem K oder Q beginnen, muss aber nicht. Vorschläge werden im Blog gesammelt.

Qupzilla bietet neben der angesprochenen Leichtgewichtigkeit auch das von Opera bekannte Speed-Dial sowie einen eingebauten Adblocker. Der Browser strebt die nahtlose Integration in die jeweilige Desktop-Umgebung an, indem die Symbole und Stile des aktuellen Desktop-Themas genutzt werden. Anwender können aber auch eigene Icons verwenden.

Qupzilla wird für die Betriebssysteme Linux, macOS, FreeBSD, OS/2, Haiku und Windows angeboten, der Quellcode liegt derzeit noch auf GitHub zum Download bereit.

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