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Fr, 18. August 2017, 08:09

Software::Büro

LibreOffice: 40.000 geschlossene Fehlermeldungen

Wie das Team rund um die freie Office-Suite LibreOffice bekannt gab, ist es den Entwicklern diese Woche gelungen, den 40.000sten gemeldeten Fehler zu schließen. Durchschnittlich schließt das Projekt 133 Fehler in der Woche.

The Document Foundation

Es dürfte hinlänglich bekannt sein, dass LibreOffice einen besonderen Wert auf Stabilität legt. So betreut das Projekt beispielsweise gleich zwei Versionen der bekannten Office-Suite: Neben der aktuellsten Version wird LibreOffice auch in einer Unternehmens-Variante vertrieben. Diese richtet sich vor allem an konservative Nutzer, Behörden und Firmen und soll sicherstellen, dass neue Funktionen keinen Einfluss auf die Stabilität haben. Zudem veranstaltet das Projekt regelmäßig Fehlerjagden. Darin will das Team verstärkt die Mitarbeit von Freiwilligen nutzen, um verbleibende Fehler zu finden und zu beseitigen.

Einen greifbaren Rahmen hat das Projekt nun der Allgemeinheit in Form von Zahlen vorgestellt. Wie Tommaso »Tommy« Bartalena bereits im letzten Monat auf der Liste des Projektes anmerkte, wird LibreOffice demnächst knapp 40.000 Fehler innerhalb des Projektes geschlossen haben. Mittlerweile ist die Zahl überschritten und nähert sich der Marke von 40.200 korrigierter (37.170), geschlossener (1507) und verifizierter (1508) Fehler. Wie Italo Vignoli in einem Blogeintrag anmerkt, schließt das Projekt mittlerweile durchschnittlich 133 Fehler in der Woche.

Die durch das Team angestrengten Korrekturen reichen allerdings immer noch nicht aus. So schiebt LibreOffice immer noch einen »Berg« von fast 12000 unkorrigierten Fehlern vor sich. Alleine die Zahl der als »neu« markierter Fehler liegt bei über 11800 Meldungen. Nicht mal 190 Fehler sind einem Entwickler zugewiesen. Laut Vignoli ist das Projekt deshalb weiterhin auf Hilfe der Nutzer angewiesen, damit Fehler besser erkannt und katalogisiert werden können. Laut Vignoli reicht nur eine halbe Stunde in der Woche, in der Fehler und Korrekturen bestätigt werden, damit LibreOffice für Millionen von Anwendern besser wird.

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