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Thema: Open Source Jobs Report 2017: Fachkräfte weiter gesucht

20 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
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Von Bullshitdetektor am Do, 24. August 2017 um 18:04 #

Es gibt keinen Fachkräftemangel. So etwas würde sich im Gehalt wiederspiegeln. Angebot, Nachfrage und so...

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    Von XYZ am Do, 24. August 2017 um 21:29 #

    Ich halte das mit dem Fachkräftemangel auch für ein Märchen.

    Habe selbst von 2009 - 2013 nach einer neuen Anstellung (aus einer Festanstellung bei einem namhaften IT-Dienstleister) gesucht.

    Zahlreiche Vorstellungsgespräche kamen da zustande aber leider keine Einstellung.

    Meine Kompetenzen lagen im Projektmanagement, Systemintegration und Softwareentwicklung im Linux-Umfeld.

    Selbst als ich von 55.000€ Jahresgehalt runter auf 30.000€ ging, hat daraus keine Festanstellung entwickelt. War etlichen Unternehmen immer noch zu viel...

    In den Vorstellungsgesprächen sind mir da so einige sehr wahnwitzige Gesellen (als künftige Vorgesetzte) vorgekommen. Da reist man locker mal 300-400km an und bekommt nicht einmal ein Glas Wasser offeriert bzw. eine Tassee Kaffee. Teilweise fanden die Gespräche in einem vollgemüllten Büroraum statt. Nichtmal der Konferenzraum (oder da wo man Gäste empfängt) wurde dafür bereitgestellt.

    Statt das man sich selbst mit seinen Fähigkeiten anbietet (um eine Teilmenge der Erfordernisse zu ermitteln) glänzten die Typen auf der anderen Seite mit ihrem eigenen (angelesenen) Fachwissen aus ihrem kleinen Kosmos.

    Teilweise wurden Stellen als Anwendungsentwickler ausgeschrieben. Jedoch wurden dann letztendlich irgendwelche Leute auf Juniorlevel gesucht, um Bodensatztätigkeiten zu erledigen... und das bei jemanden, der berufserfahren war und sich in seinem Bereich (und auch den Kundenbereich aus der betreffenden Branche und deren Anforderungen gut auskannte).

    Was mir auch aufgefallen ist, ist der Umstand, dass die meisten "Personaler" absolut keinen Plan haben, wen und was sie da gerade zum Vorstellungsgespräch eingeladen haben bzw. wozu sie diesen eigentlich bräuchten.

    Einer meinte mal zu mir, er könnte in meinem Lebenslauf nicht erkennen, dass ich diesen Beruf mal erlernt hätte... Natürlich nicht... Daher hat mich das ex. IT-Beratungshaus mit 120.000 Mitarbeitern weltweit auch eingestellt... Der Vollhonk hatte sich meinen Lebenslauf gerade erst im Gespräch angesehen und wurde dann von seinem Chef gleich zurückgewunken...

    Leute... Da herrscht das totale Chaos draussen...

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      Von Lord am Do, 24. August 2017 um 22:07 #

      55.000€ hat nix mit IT Fachkraft zu tun, da reden wir eher über 100.000.

      Ich wurde in meiner alten Firma bei vielen Bewerbungsgesprächen hinzugezogen um die Fähigkeiten etwas abzuklopfen. 80% der Leute glauben sie haben unglaublich was drauf,halten sich für die Überflieger, sehen im Bewerbungsgespräch aber unglaublich schlecht aus.

      Da behauptet man man sei Datenbankexperte, weis aber nicht was ne stored procedure ist. Oder man kennt sich super mit Linux aus und kennt kaum irendwelche Standard Konsolen Tools wie strace,find,sed ... Linuxentwickler, die kein Makefile lesen bzw. schreiben können, keine Ahnung haben was ein unresolved symbol ist etc. man glaubt weil man ein paar Zeilen in C/C++ in Eclipse reinhacken kann ist man schon doller Linuxentwickler.

      In größeren Firmen ist es Standard, dass Personaler keinen Plan haben was die Technik angeht, die können aber sehr wohl beurteilen ob eine Person Durchsetzungskraft, passendes Auftreten oder Kommunikationsfähigkeit besitzt, was hilft dir ein Nerd der evtl. super Ahnung hat, aber in nem Team nicht brauchbar ist, weil er kaum mit Leuten redet.

      • 0
        Von XYZ am Do, 24. August 2017 um 22:39 #

        > 80% der Leute glauben sie haben
        > unglaublich was drauf,halten sich für die
        > Überflieger, sehen im Bewerbungsgespräch
        > aber unglaublich schlecht aus.

        Schau mal in den Spiegel... Wir haben alle nicht die Weisheit mit Löffeln gegessen...

        Außerdem kommt es auch auf andere Bereiche an, die gerne mal von Unternehmen beiseite gekehrt werden.

        Fachkompetenz, Auftreten, Sozialkompetenz, Netzwerk und Kunden (mit dem der neue Mitarbeiter ggf. zu tun hat) und allgemeine Berufserfahrung usw.

        Wer stupide nur die Datenbankkompetenz abklopft oder sich nur ins Technische versteift, der hat meiner Ansicht nach einiges an Nachholbedarf bei der Personalermittlung und Beurteilung der Mitarbeiter.

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          Von XYZ am Do, 24. August 2017 um 22:52 #

          > 55.000€ hat nix mit IT Fachkraft zu tun, da
          > reden wir eher über 100.000.

          Klar hat 55.000€ was mit IT Fachkraft zu tun (viele Unternehmen sind nicht einmal bereit diese Summe zu tahlen). 55.000€ bis 60.000€ (65.000€) wäre ein übliches Jahresegehalt eines Senior Software Engineers bei z.B. IBM usw... 80.000€ usw. eher bei Projektleitern angesiedelt... Wo die 100.000€ herkommen ist mir schleierhaft... Besonders wenn Klasse C Festpreisprojekten von 250.000€... Wo will man die Leute herbekommen, die an so einem Projekt mitarbeiten, wenn die Personalkosten den Projektkosten übersteigen (ohne Reise und Hotel)...

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          Von XYZ am Fr, 25. August 2017 um 00:04 #

          ... und ich hänge da noch eine Sache dranne ...

          Unterschiedliche Mitarbeiter haben auch in unterschiedlichen Branchen zu tun und setzen dort auch unterschiedliche Tools und Prozesse ein.

          Beispiel: Es bringt herzlich wenig, jemanden über SCRUM auszufragen, wenn dieser im rahmen seiner Projekteinsätze in den letzten 5-10 Jahren auf das V-Modell-XT angewiesen war.

          Bewertet man so ob jemand gut oder schlecht ist ?

          Beispiel: Wenn jemand kein Makefile erstellen kann, dann hat das nichts mit mangelnder Kompetenz zu tun, sondern liegt ggf. im Rahmen dessen begründet, wie er eingesetzt wurde. Teilweise sind Unternehmen, Verticals als auch Standorte mit gewissen Auftraggebern verbunden (z.B. öAG = öffentlicher Auftraggeber), der ein Rahmenmodell anbietet und von dir erwartet, dass du genau diese Tools so einsezt wie dort vorgefunden sind. Teilweise hast du dann als Entwickler nicht immer mit neuen Technologien zu tun - und musst dennoch, im Rahmen der Fakturierung, Kohle für dein Unternehmen generieren.

          Ist die Person nun gut oder schlecht ?

          Teilweise bleibt dir auch keine Zeit (weil du deine Arbeitszeit irgendwo in einer Zeiterfassung auch zu begründen hast), um irgendwelche "Extradinge" zu machen bzw. dich in neue Materie einzuarbeiten, weil das nicht "fakturierbar" ist. Wenn dein Chef in deiner Tür steht und dir sagt, du musst morgen mit deinem Kollegen irgendwelche Datenbanksachen mit Access (womit man vorher noch nie gearbeitet hat) zu erledigen... Dann erledigst du diese...

          Du kannst auch jemanden, der jahrelang an einem Standort (der für Rüstungsindustrie zuständig war) nicht einfach so beurteilen, wie er mit Automotive Sachen zurecht kommt... Nur weil du glänzen willst.

          Oder weil jemand auf Grund seines Einsatzes 5 Jahre mit Motif arbeiten musste (wegen Anforderungen des Kunden) und du ihn mit Gtk+ Fragen bombardierst...

          Du musst die Ressource Mensch schon als ganzes beurteilen können.

          ... und da geht's dann nicht nur um "guter Mitarbeiter" oder "schlechter Mitarbeiter", weil er Makefiles nicht erstellen kann... Sondern um das Gesamtbild als Mensch...

          Schonmal ein Angebot erstellt ? Eine Leistungsbeschreibung ? Qualitätssicherung betrieben ? Oder mal bei einer Abnahme dabeigewesen ? Oder sich mit dem Kunden rumschlagen, der selbst nicht wirklich in Worte fassen kann, was er eigentlich haben möchte... sondern nur eine vage Idee ?

          Was bringt dir der beste Entwickler oder Makefile ersteller, wenn er nicht "Kundenfähig" ist... Nicht einmal in der Lage ist sich ein Bahnticket selbst zu kaufen oder ein Flugticket oder gar sich selbst ein Hotel zu buchen, um dann für 3 Monate beim Kunden vor Ort zu arbeiten...

          Ich habe in dieser IT-Branche (als IT-Berater) viele Jahre gearbeitet und viele Kollegen kommen und gehen sehen... Ich habe auch Business Unit Manager erlebt, die nach paar Jahren zusammengeklappt sind oder man sie auch entsorgen musste, weil sie ihre Mitarbeiter falsch einsetzen bzw. verheizt haben.

          Wie bewertest du einen neuen Mitarbeiter, der ggf. unter so einen "Unit Manager" gelitten haben könnte ? Jemand der 4-6 Jahre in so einem Unternehmen arbeiten musste (weil gerade schwierige Zeit) und sein "Unit Manager" ihm leider keine passenden Projekte anbieten konnte.

          80% inkompetente neue Mitarbeiter ?

          Nein! Das sind berufserfahrene Menschen, die halt gute als auch schlechte Zeiten durchmachen mussten und weiter nach vorne schauen...

          Wenn jemand sich mit Makefiles nicht auskennt oder Symbole ins Libs nicht findet (oder fehlerhaft dem Linker zugewiesen hat (oder gcc)), dann sind das weiterhin keine schlechten Mitarbeiter...

          Wir haben in unserer Gesellschaft verlernt, den Menschen als Mensch wertzuschätzen und vergessen oft, dass wir alle die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen haben...

          Gelegentlich sollte man als Personaler dann selbst mal auf seinen Lebenslauf schauen bzw. seine eigenen Kompetenzen hinterfragen.

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Von Janko Weber am Do, 24. August 2017 um 22:08 #

Wohl wissend dasz OpenSource ein Märchen ist frage ich mich gerade weshalb man fuer den Download von einem Bericht bei der Linux Foundation seinen Namen angeben soll...

Ihr seid alle Psychopathen!


MfG Janko Weber

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Von F am Fr, 25. August 2017 um 08:58 #

Ich selbst bin Softwareentwickler (seit knapp 1 Jahr fertig mit der Ausbildung), und an manchen Stellen kann ich diesen Mangel verstehen, an anderen wiederum nicht.

Dazu kurz ein Vorwort, als ich meine Ausbildungsstätte damals suchte, hatte ich 1.6 in der mittleren Reife und knapp 70 Bewerbung geschrieben... davon 2 Zusagen, die nähste 90km entfernt, bei schlechter Bezahlung (750€ im 1. Lehrjahr).

Nach der Ausbildung habe ich gekündigt, mit 2.0 in der Gesellenprüfung, hatte nun 3 Bewerbungen geschrieben - 3 Zusagen. Nun arbeite ich 5 min von zuhause entfernt, bei durchschnittlicher Bezahlung.

Mein Punkt hierbei ist, wenn Betriebe niemand / jemand unerfahrenen nicht Ausbilden wollen, weil es ja "so viel" Aufwand ist, wieso sollte ich später zu diesem Betrieb wechseln?

PS: Wenn ich da die Gehaltsvorstellungen mancher Leute lese muss ich immer wieder schmunzeln.
Ich hatte selbst viel Kontakt mit sogenannten "Senior Consulants und Senior Developern", die meisten von ihnen haben nur den Titel, fachliches Know-How fehlt oftmals trotz "langjähriger Erfahrung".

Wer sich hier Angesprochen fühlt, sollte trotz Titel etwas kürzer treten. Es gibt allerdings auch einige Seniors die den Titel wirklich verdienen, und entsprechend Respekt bei den Entwicklern im Betrieb haben.

Grüße
F

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    Von XYZ am Fr, 25. August 2017 um 09:31 #

    Was du hier beschreibst sind strukturelle Probleme.

    Unterschiedliche Unternehmen stellen aus unterschiedlichen Gründen ein. Das kann vielseitiger nicht sein. Und wie du richtig erkannt hast: es gibt auch Pfosten auf der anderen Seite des Tisches (also die, die jemanden einstellen).

    Ich gebe hier mal zwei Beispiele:

    1) Ein Unternehmen stellt Personal ein, weil sie den Standort sichern (retten) wollen. Gehen wir von einem großen IT Haus aus, welches unterschiedliche Standorte in der Welt hat. Dieser Standort hat z.B. gerade ein Fluktuationswelle hinter sich. Die verbliebenen Kräfte sind Familienväter/-mütter, sind örtlich gebunden, haben Verbindlichkeiten (z.B. Hauskauf) und können daher nicht einfach so weg.

    Der Betriebsrat entscheidet sich mit dem verbliebenen Management, dass neue "Mitarbeiter" eingestellt werden müssen. Andernfalls fürchtet man, dass der Standort einer Schließung zum Opfer fallen könnte (denn dann hätte niemand mehr Arbeit).

    Man sucht gezielt nach "Anwendungsentwicklern" oder "irgendeine tolle Arbeit", weil man sonst nicht an Personal kommt. Es melden sich 20 Leute und 10 davon werden eingestellt.

    Der Standort wurde abgesichert und die kritische Masse an erforderlichen Mitarbeitern erreicht. Mit der Zeit werden die neu eingestellten Mitarbeiter auf ihre "neue wahren" Posten verteilt, da die eigentliche Intention darin liegt a) den Standort zu retten und b) die fluktuierten Posten neu zu besetzen.

    Das ist eines der Gründe, warum viele Unternehmen auch gerne "Junior" oder "Associate" Mitarbeiter suchen, da man sie problemlos auf die Erfordernisse des Unternehmens hinbiegen kann.

    2) Das Prinzip "Klüngel"

    Senior Developer oder Leading Projectleader ist nicht gleich Senior Developer oder Leading Projectleader.

    Vollkommen richtig erkannt!

    Allerdings funktioniert das System nunmal so. Stell dir vor, du hast einige Mitarbeiter mit speziellem Fachwissen bzw. arbeitest in einer Branche, wo es auf spezielle Kundenanforderungen ankommt (beispielsweise Rüstungsindustrie).

    Es ist zwar sehr toll, wenn man hochmotivierte "Entwickler" einstellt. Jedoch nützt es nichts, wenn man Kundenanforderungen nach Kundenvorgaben erledigen muss. Die neuen Mitarbeiter müssen erstmal auf dieses "Level" gebracht und getrimmt werden. Auch bei gerade kritischem Umfeld finden dann Überprüfungen dieser Mitarbeiter statt...

    Nun arbeitet diese Person 3-4 Jahre im Unternehmen und ist - auf Grund der Fluktuationsrate - unverzichtbar... Allerdings möchte der Mitarbeiter gerne das Unternehmen verlassen... Die Vorgesetzten wissen jedoch, dass sie auf die Schnelle keinen Ersatz finden... vom "Brain Drain" oder "Fachwissen" (das umfasst nicht nur das Technische, sondern auch das gesamte Umfeld in dem der Mitarbeiter tätig ist), wäre dann wech...

    Also ködert man diesen Mitarbeiter mit einer Beförderung, welches auch mit einer Gehaltserhhung gekoppelt ist. Du glaubst doch nicht ernsthaft, du wirst wegen deinem Fachwissen oder deinem "Können" befördert ?

    Lies hierzu das Buch von:
    Carmen Schön
    Die geheimen Tricks der Arbeitgeber

    https://www.amazon.de/dp/382185975X

    Da findet man so einiges, was den Leser extrem zum Staunen bringt.

    Vielfach findet überhaupt keine Beförderung statt, weil man dich als Arbeitstier genau dort braucht, wo du bist.

    Jeder meint von sich selbst, er sei das "Obergenie" und alle Anderen würden die Titel oder das Gehalt nicht verdienen, weil sie halt keine Kompetenz hätten.

    Dabei sollte man morgens selbst in den Spiegel schauen und sich seiner eigenen Fehler bewusst werden.

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      Von F am Fr, 25. August 2017 um 11:19 #

      Stimmt, die Tatsache, das einfach nur Mitarbeiter ungeachtet ihres eigentlichen Berufs gesucht werden, macht aus Betrieblicher Sicht schon Sinn.

      Und ja, das man nicht nach Können befördert wird ist mir auch klar ;). Denn wir regen uns doch immer wieder über Abt. Leiter auf und fragen und wie diese Leute überhaupt in solche Positionen kommen.

      Das Buch werd ich mir mal anschauen, danke hierfür

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        Von XYZ am Fr, 25. August 2017 um 11:59 #

        > Denn wir regen uns doch immer wieder über
        > Abt. Leiter auf und fragen und wie diese
        > Leute überhaupt in solche Positionen
        > kommen.

        Seilschaften, Klüngel, wer kann mit wem, Nasenfaktor. Sich gegenseitig decken usw.. Selbst Betriebsräte, die eigentlich das Interesse der Mitarbeiter *und* des Unternehmens vertreten, arbeiten zumal nur für den Unternehmer.

        Ich hab da mal ein Beispiel:

        Ein langjähriger Mitarbeiter - recht solide - hat durch eine Aufstiegsfortbildung einen Abschluss erreicht, den selbst einige Personalverantwortliche nicht haben.

        Wir kennen das ja in der Regel so, dass Unternehmen es gerne sehen, dass sich Mitarbeiter engagieren und selbst fortbilden usw.. Das dies dem Mitarbeiter groß angerechnet wird und es letztendlich auch zum Wohl des Unternehmens beiträgt!

        Falsch!

        Der Mitarbeiter entpuppt sich als "mögliche" Gefahr für alteingesessene Personalverantwortliche und wird dann zum Abschuss freigegeben.

        Der Mitarbeiter hat damals noch vor mir gekündigt. Allerdings erfuhr ich, dass ihm monatelang Arbeitsanweisungen in schriftlicher eMail-Form von unterschiedlichen (zwei) Abteilungsleitern zugestellt wurden.

        Alle im gleichen Format, die in etwa so aussahen:

        "Ich möchte, dass du die Präsentation bis um 09:00 Uhr fertig hast" ... Auf Grund Gleitzeit war der MA aber erst um 09:00 Uhr im Unternehmen.

        Gleicher Tag gleiches Spiel mit anderem Abteilungsleiter:

        "Ich möchte, dass du den Server bis um 11:00 Uhr installiert hast" ...

        Dann wieder im Wechsel

        "Ich möchte, dass du xxx bis um xxx erledigt hast" ...

        Eine Beschwerde beim Betriebsrat brachte folgende Antwort:

        "Der Vorgesetzt handelt hier richtig, da er Qualitätssicherung bei seinen Untergebenen betreibt"...

        Qualitätssicherung ? Schikane würde hier der bessere Terminus darstellen...

        Wochen später:

        "Ich möchte, dass Sie jetzt .NET lernen, da wir von Java Abstand nehmen und in Zukunft bevorzugt .NET einsetzen möchten."

        Sagt's zum Java Entwickler, der wirklich nichts mit .NET am Hut hatte...

        Gab es da nicht einen Arbeitsvertrag, wo die Positionen und Aufgabenfelder eindeutig definiert wurden ?

        Was sagt der Betriebsrat:

        "Wir arbeiten hier in Projekten und müssen uns den Anforderungen entsprechen".

        Frage: Warum gilt der Sachverhalt dann nicht für andere Mitarbeiter entsprechend ? Warum musste genau dieser eine Mitarbeiter .NET lernen, während die anderen Mitarbeiter weiterhin in ihren Java Projekten arbeiten... und wieso bekommt nur dieser eine Mitarbeiter solche schriftlichen Arbeitsanweisungen ?

        Da ist ganz klar, dass hier eine "personelle" Entscheidung getroffen wurde und der Betriebsrat auf eklatante Weise gegen geltendes Arbeitsrecht verstößt und stillschweigend mitspielt.

        Ich habe Sachen erlebt...

        Beispiel: Mitarbeiter krank... psychisch am Ende, weil sich permanent, stetig und dauernd die Anforderungen ändern. Mitarbeiter wird nicht richtig - gemäß Stelle - eingesetzt. Mal 2 Wochen im Projekt A in Kassel, Mal 3 Monate im Projekt B in Stuttgart, Mal 2 Tage im Projekt C in Hamburg usw...

        Vollkommen aus der Luft gegriffen, da der Standort kaum Projekte hatte und der Vorgesetzt kopflos versucht die Mitarbeiter irgendwo in Projekte zu verkaufen, damit sie fakturieren...

        Mitarbeiter wurde krank... kam nach einigen Wochen wieder... wurde in ein Mitarbeitergespräch gerufen, wo Mitarbeiter vom Unit Manager und Abteilungsleiter regelrecht bearbeitet wurden...

        Kranke Mitarbeiter sind ein Kostenfaktor... Statt sich mal zu fragen, woran das liegt... Lieber weg damit, weil kostengünstiger...

        Große IT-Häuser entledigen sich auf diese oder ähnliche Weise... tausende von Mitarbeitern weltweit...

        Das das im Ausland vielleicht funktionieren mag ist fraglich... Hier in der BRD mit deutschem Arbeitsrecht... Da muss man eigentlich statt des Unit Managers lieber den Betriebsrat zur Rächenschaft ziehen...

        Ich habe Dinge gesehen und Sachen erlebt... Da braucht man starke Nerven...

        Ist dann immer sehr nice, wenn man über "Fachkenntnisse" und "Fähigkeiten im Makefile generieren" philosophiert, wenn man doch eher die (sprichwörtliche) Axt neben dem Schreibtisch liegen haben sollte.

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Von Linux-Verwaltung am Fr, 25. August 2017 um 17:20 #

Gut das trotz der geringen Verwendung und Förderung von Linux und Open Source im öffentlichen Sektor der Bedarf an Fachpersonal weiter steigt.

Seit Frau Dr. Merkel Bundeskanzlerin ist hat Sie die Staatsverschuldung von 1540 Milliarden Euro auf 2140 Milliarden Euro gesteigert. Die höchste pro Kopf Verschuldung, die es je in Deutschland pro Bundesbürger gab (Siehe statista.de).

Und davon wurden wahrscheinlich Milliarden an US IT Monopolisten für die öffentliche Verwaltung gezahlt.

Wer Frau Dr. Merkel als Bundeskanzlerin abwählen will muss SPD wählen.

Alle anderen Parteien bilden sonst wieder eine Regierung mit dieser Person.

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    Von Das kannste vergessen am Fr, 25. August 2017 um 22:53 #

    > Wer Frau Dr. Merkel als Bundeskanzlerin abwählen will, muss SPD wählen. Alle anderen Parteien bilden sonst wieder eine Regierung mit dieser Person.

    So ein Blödsinn. Die Frau für alles verantwortlich zu machen ist einfach nur dämlich. Die Lobbyisten haben die Macht in der Bananenrepublik Doofland. Die schreiben die Gesetze und setzen sie entgegen dem Bürgerwillen durch. Und auch die Justiz unterstützt den Klüngel. Die Parteien sind machtlos und darum ist ein Wählengehen sinnlos.

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      Von Wahlrecht am Sa, 26. August 2017 um 09:41 #

      In diesem Umfeld sollte jeder wählen gehen oder über Briefwahl wählen, was er jetzt schon kann.

      Wer Randparteien in den Bundestag wählt hilft nur der Regierungspartei, die sich dann den Regierungspartner aussuchen kann.

      Der Bund hat 1300 Milliarden Euro Schulden und dafür ist Frau Dr. Merkel als Regierungschefin und Bundeskanzlerin verantwortlich. Die Länder und Gemeinden sind die die restlichen Schulden machen sind natürlich auch schuld.

      Und daher noch einmal wer Frau Dr. Merkel abwählen will muss SPD wählen.

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        Von Das kannste vergessen am Sa, 26. August 2017 um 11:24 #

        > Und daher noch einmal wer Frau Dr. Merkel abwählen will muss SPD wählen.

        Weiterhin Blödsinn. Der Schuldenberg wurde ab 1970 aufgebaut...

        Da haben alle Parteien mitgewirkt. Du wählst die Partei, die damit angefangen hat,
        und dafür bekannt ist, das Geld anderer Leute auszugeben, weil sie es selbst nicht
        hat, geschweige damit umgehen kann. Und übrigens: Wie erklärst du dir den der-
        zeitigen Haushaltsüberschuss? Das kam gestern durch die Nachrichten. Nur mal so.

        Die Partei Merleks ist für ihre bürgerferne Lobbyistenarbeit bekannt und damit auch
        nicht wählbar.

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          Von LinuxVerwaltung am Sa, 26. August 2017 um 13:39 #

          Über 600 Milliarden Euro Schulden wurden im Zeitraum 2005 bis heute unter der CDU Regierung von Frau Dr. Merkel als Bundeskanzlerin gemacht und damit der Rekordschuldenbetrag der Bundesrepublik Deutschland von 2140 Milliarden Euro erreicht. (Siehe statista.com, "Staatsverschuldung von Deutschland gemäß Maastricht-Vertrag")

          Und die gute Konjunktur und niedrige Arbeitslosigkeit ist Ergebnis der deutschen Wirtschaftsstärke und nicht der Politik. Durch diese zusätzlichen Steuereinnahmen muss der Bund dann dieses Jahr dann auch keine Schulden für seine Bürokratie machen.

          Wer Randparteien wählt hilft Frau Dr. Merkel an der Regierung zu bleiben und noch einmal 4 Jahre und damit dann 16 Jahre Amtszeit zu füllen.

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            Von Das kannste vergessen am Sa, 26. August 2017 um 15:25 #

            Weiterhin Quatsch!

            > Über 600 Milliarden Euro Schulden wurden im Zeitraum 2005 bis heute unter der CDU Regierung von Frau Dr. Merkel

            Un d 1 Bio. € unter Kohl...

            > Und die gute Konjunktur und niedrige Arbeitslosigkeit ist Ergebnis der deutschen Wirtschaftsstärke

            Schwachsinn. Die Arbeitslosigkeit liegt bei ca. 9,3 Mio. (Alg I, Alg. II, Soz.G. und stille Reserve, Frührentner, Zeit- und Kurzarbeiter, etc..). Die Stärke ist rein virtuell. Darum ist die Wertschöpfung im Binnenland mau. Die Differenz ergibt den Exportüberschuss, der damit rein virtuell ist und sich als Lüge entlarvt. Das BIP wird garnicht mehr erwähnt...

            > Ergebnis der deutschen Wirtschaftsstärke und nicht der Politik

            Auf dem Rücken des kleinen Mannes auf der Strasse. Beruht auf Ausbeutung...und Lobbyismus.

            > Wer Randparteien wählt hilft Frau Dr. Merkel an der Regierung zu bleiben

            Oxymeron. Wenn ich die Randparteien wähle, dann wähle ich diese und nicht Merkel....
            Genauso ein Schwachsinn wie ,,Wer nicht wählen geht, wählt rechts/links''.

            > und noch einmal 4 Jahre und damit dann 16 Jahre Amtszeit zu füllen.

            Na, und? Ohne sie geht erst richtig bergab. Viele im Ausland befürchten ein endgültiges Auseinanderfallen des Westens.

            Hast du Alternativen? Etwa den Märchenonkel aus Europa, der BRD eine Gute-Nacht-Geschichte erzählt? Nein. Dann solltest du besser schweigen. Deine Haltung beruht auf persönlicher Abneigung, nicht auf Fachwissen.

    0
    Von Parteimitglied am Sa, 26. August 2017 um 16:32 #

    Also wir werden mit unserem Linux Verein SPD wählen und wollen Frau Dr. Merkel von der CDU endlich abwählen. Die ist mit mehr als 12 Jahren schon viel zu lange Kanzlerin.

    Von unserem Linux Verein sind nun viele auch SPD Parteimitglied geworden.

    Wenn es jedes Jahr mehr als 700 Milliarden Euro an Steuergeldern bei Bund, Ländern und Gemeinden zu verteilen gibt, sollte man selbst auch bei führenden Regierungsparteien Mitglied werden und mitentscheiden können.

    „statista.com: „Steuereinnahmen in Deutschland von 2016 bis 2021 laut Steuerschätzung“


    Wir werden jetzt mitentscheiden wer für die Landtagswahlen und Bundestagswahlen auf die Listen der Partei kommt und die sehr gut bezahlten Positionen im Parlament bekommt.

    Einige von uns werden regional nun auch als Bürgermeister kandidieren und dann die regionale Verwaltung auf Linux und Open Source Software migrieren.

    Warum haben wohl die US IT Monopolisten mehr als 30 Milliarden Euro Umsatz und hohe Gewinne während selbst führende deutsche Linux Unternehmen etwas über 200 Millionen Euro Umsatz machen.

Pro-Linux
Traut euch!
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