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Thema: Webbrowser Qupzilla wird zu Falkon

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Von asdfghjkl am Mo, 28. August 2017 um 09:57 #

Qupzilla ist ein guter Browser. Es wird ihm gut tun, wenn er mehr Aufmerksamkeit bekommt (und das wird er definitiv durch KDE). Ein neuer Name ist auch nur zu begrüßen. Vielleicht wird das meine Alternative zu Firefox, wenn bei Mozilla weiter der blanke Wahnsinn regiert...
http://www.pro-linux.de/news/1/25075/mozilla...

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    Von wurzel am Mo, 28. August 2017 um 10:36 #

    Qupzilla ist ein guter Browser.

    Das mag er sein aber so lange es nicht ein vernünftiges Angebot an Addons gibt ist er keine Alternative zu den Platzhirschen.
    Der integrierte Adblocker ist zwar sehr hübsch, wird aber von den gängigen Anbietern erkannt und dann geht die Nerverei los. Und Alternativen gibt es nicht.

    • 0
      Von asdfghjkl am Mo, 28. August 2017 um 14:03 #

      Wenn er mehr Aufmerksamkeit bekommt, dann kommen irgendwann auch die Addons. Zum privat surfen reicht mir Qupzilla/Falkon, zum Arbeiten kann ich Chrome und Firefox (Entwicklerwerkzeuge) nutzen. Für mich sind die Platzhirsche privat keine Alternative, weil ich die Datensammelei vollkommen indiskutabel finde.

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        Von SuperMän am Mo, 28. August 2017 um 15:24 #

        Wenn er mehr Aufmerksamkeit bekommt,
        Henne-Ei-Problem

        da die allerallermeisten User gut mit chromium/chrome/firefox leben können wird die Aufmerksamkeit nicht ausreichen.
        Zudem ist für die Usability zunächst mal Usability erforderlich.

        Für mich ist die Lesbarkeit einer Webseite (Werbefreiheit oder zumindest -armut) wichtiger als die Sammelwut der Browser - die ich bremsen kann. Ich persönlich kennen niemanden in der 2%-Nische, der das anders sieht (das ist mit Sicherheit nicht repräsentativ) .. und ob (gefühlte) 2% von 2% ausreichend Aufmerksamkeit für die Addon-Bastler ist .. wir werden sehen ..

        Ich habe Qupzilla installiert, getestet und werde regelmäßig wieder nachsehen, ob es aus meiner Sicht ausreichend benutzbar ist. Wäre ja nicht übel.

        • 0
          Von asdfghjkl am Mo, 28. August 2017 um 16:23 #

          ...aber wir sind uns doch einig, dass ein KDE-Standardbrowser names "Falkon" mehr Aufmerksamkeit bekommt als ein "igendein-Webkit/WebEngine-Browser-den-man-nicht-aussprechen-kann". Also gehe ich schon von mehr Usern und mehr Entwicklern aus als vorher. Sicher bleibt das ein Nischenprodukt, aber mein komplettes System ist ein Nischenprodukt und ich finde das gut so. Warum nicht auch der Browser? Aber natürlich: Wer jede Menge Addons haben möchte, der ist damit dann eben nicht gut bedient. Mir genügt privat ein halbwegs brauchbarer Werbeblocker und ich gehe davon aus, dass der von Falkon eher besser als schlechter wird.

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            Von kamome umidori am Mo, 28. August 2017 um 20:38 #

            > "Falkon" […] den-man-nicht-aussprechen-kann

            Ich denke, dass Qupzilla „eindeutiger“ auszusprechen ist als Falkon (wenn wir von engl. falcon ausgehen), aber besser finde ich den neuen Namen auf jeden Fall.

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    Von falkon am Mo, 28. August 2017 um 10:38 #

    Ich verfolge qupzilla seit 5 Jahren und hab den Browser auch immer mal wieder ausprobiert.
    Aus der großen Liste an QtWebkit Browsern, die ich damals ausgetestet hatte, empfand ich Qupzilla als den mit dem größten Potential, unter anderem auch deshalb, da die Grundfunktionalität schon sehr gut war und auch Erweiterbarkeit mittels Plugins gegeben war.

    Stärken:
    - Sehr schnell (im Vergleich zu Firefox)
    - erweiterbar
    - Adblock integriert
    - Hat bisher auf Seiten, auf denen Firefox versagt hat (rendering, JS o.ä.), funktioniert.

    Schwächen:
    - Stürzt zumindest bei mir noch viel zu häufig ab
    - Sowas wie RequestPolicy (d.h. Kontrolle über die Verbindungen, die Webseiten verlangen) scheint nicht umsetzbar zu sein.
    - HTML5 Video hat bei mir nicht immer gut funktioniert, aber zuletzt auch nicht mehr getestet

    Da ich mit Konqueror and Rekonq (welcher inzwischen auch quasi tot ist) nie warm geworden bin wäre schon zu hoffen, dass Qupzilla/Falkon da eine Verbesserung bringt.
    Wenn die oben genannten Schwächen ausgemerzt werden, dann bin ich auf jeden Fall dabei.

    • 0
      Von qtwebengine_is_blink am Mo, 28. August 2017 um 11:06 #

      Da qupzilla seit Version 2.0 (IIRC) auf QtWebEngine statt QtWebKit setzt, sollte die kompatibilität deutlich zugenommen haben. Leider ist diese Version in den gängigen LTS-Distributionen zur zeit nicht in den Repos. Auf der Qupzilla-Seite wird jedoch ein AppImage angeboten.
      Am besten einfach mal ausprobieren und sich ein neues Bild machen

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        Von falkon am Mo, 28. August 2017 um 11:18 #

        Die Version hatte ich schon im Einsatz, allerdings noch nicht HTML5 Video getestet.

        Das Problem mit den Crashes blieb nämlich leider bestehen.

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          Von needle am Di, 29. August 2017 um 15:53 #

          Die besprochenen Abstürze liegen mit hoher Wahrscheinlichkeit an der eingesetzten Distribution. So lange der Qupzilla hier im Einatz ist, ist kein Absturz passiert. HTML5 funktioniert einwandfrei.

          Der Qupzilla hier liegt in der Version 2.1.2 vor, allerdings ist das hier eine kompilierte Version und keine Binäre Version.

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      Von kamome umidori am Mo, 28. August 2017 um 20:46 #

      > Sowas wie RequestPolicy (d.h. Kontrolle über die Verbindungen, die Webseiten verlangen) scheint nicht umsetzbar zu sein.

      Genau das (NoScript o.ä.) fehlt mir bei allen schlanken Alternativen (abgesehen von den Sicherheits-Updates). Hast Du da mehr? Weshalb soll das nicht umsetzbar sein?

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        Von falkon am Di, 29. August 2017 um 07:00 #

        Ich hab das mal in einem Feature-/Bugreport gelesen, wo einer der Entwickler meinte, dass er nicht sicher ist, ob derartige Verbindungskontrolle mit Webkit (oder Webengine?) möglich ist.

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Von Anonymous am Mo, 28. August 2017 um 10:51 #

Bekommen der Browser und WebKit dann auch alle 6 Wochen Security-Fixes und Updates wie bei den grossen Mitbewerbern?

Da das sicherlich nicht der Fall sien wird, kann man die Meldung gleich wieder vergessen.

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    Von Anonymous am Mo, 28. August 2017 um 11:08 #

    updates für webkit, bzw qtwebengine liegen da ja eher im BEreich der Distribution selbst

    • 0
      Von Andre am Mo, 28. August 2017 um 11:40 #

      ich halte es für unrealistisch das nicht mehr offiziell supportete KDE-Applikationen von Distributoren manuell gepflegt werden - und selbst wenn wird die qualität vermutlich unzureichend sein.

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      Von André Ramnitz am Di, 29. August 2017 um 18:43 #

      qtwebengine basiert auf chromium. also blink, nicht webkit.

      klick

      soll angeblich sogar regelmäßige sicherheitsupdages bekommen. bin mir aber nicht sicher, ob alle distributoren dabei mitmachen.

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    Von Andre am Mo, 28. August 2017 um 11:11 #

    Vermutlich wird so sein wie bei alle anderen KDE-Applikationen: Unterstützt wird die neuste Version und bestenfalls noch aktuell suportete LTS-Versionen. Für den Rest darf man auf den Distributor seiner Wahl vertrauen.

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    Von wqwertzu am Mo, 28. August 2017 um 21:08 #

    Bei klassischer Verfahrensweise:
    Zumindest Updates auf die neueste Qupzilla-Version sollten möglich sein, insofern Qupzilla zukünftig auch ohne KDE-Abhängigkeiten gebaut werden kann. Sollte das nicht mehr der Fall sein, dann teilt Qupzilla in punkto Sicherheitsupdates das Schicksal von Konqueror und Rekonq, das Verbleiben bei einer bestimmten "stabilen" KDE-Version vorausgesetzt.

    Bei modernerer Verfahrensweise:
    Hier könnten bei Sicherheitsupdates aber u.U. Flatpaks, Snaps oder Appimages aktuellster Versionen, die alle Abhängigkeiten enthalten, helfen. Ein 64bit-AppImage ist aktuell auch auf der Qupzilla-Webseite erhältlich.

    Aus Sicherheitsgründen müssten IMO andere Browser als Firefox und Chromium in Linuxdistributionen wenigstens immer wieder neu per Flatpack, Snap oder Appimage ausgeliefert werden, sobald eine neue Version erschienen ist und die alte(n) nicht mehr unterstützt werden. Beispiele sind Qupzilla, Epiphany-Browser ("Web"), Konqueror, Midori, Xombrero, Surf, usw.

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