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Thema: KDE warnt vor aktuellen Nvidia-Treibern

48 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
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Von Andre am Mo, 28. August 2017 um 11:59 #

schon komisch das solche und andere Desktop-Render-Probleme immer nur im KDE-Bereich auftreten... - und immer liegts an allen andern nur nicht an KDE....

Was spricht eigentlich dagegen einen Desktop per CPU zu rendern? - Das ging doch von 1990-2010 auch perfekt - ich für meinen Teil habe jedenfalls nie ernsthafte Performance-Probleme auf Windows-Systemen festgestellt - insbesondere wenn man das Verschieben von Vollbild-Fenster auf den Rahmenmodus umstellt.

  • 1
    Von manjarone am Mo, 28. August 2017 um 12:20 #

    > Was spricht eigentlich dagegen einen Desktop per CPU zu rendern?

    Energieeffizienz. Grafikkarten/Chips sind drauf ausgelegt das schnell und effektiv zu tun. CPUs eben nicht. Ist halt nur schade das Nvidia ihren scheiß nicht unter Kontrolle bekommt und auch mal ein paar Testläufe fährt.

    Aber auf Linux ist ja sowieso entweder ne neuere AMD oder ne mittelalte Intel die beste Wahl, wenn man ruhig schlafen will.

    • 1
      Von Andre am Mo, 28. August 2017 um 13:10 #

      >> Energieeffizienz. Grafikkarten/Chips sind drauf ausgelegt das schnell und effektiv zu tun.
      Das Verschieben von Fenstern im Rahmenmodus dürfte weit aus effektiver sein als im GPU-Modus im Vollbild.

      Mal ganz davon abgesehen das die GPU-Treiber unter GNU/Linux schon seit jeher kein Musterbeispiel von Energieeffizienz sind/waren.

      • 1
        Von Tuxentier2011 am Mo, 28. August 2017 um 13:24 #

        >Mal ganz davon abgesehen das die GPU-Treiber unter GNU/Linux schon seit jeher kein Musterbeispiel von Energieeffizienz sind/waren.

        Naja, das ist aber deutlich(!) besser geworden. Im GPU-Bereich habe ich das am freien AMD-Treiber mitverfolgt und das ist inzwischen schon anständig.
        Wo es durchaus Probleme gibt sind eher Kleinteile wie irgendwas an der Lüftersteuerung, wenn vllt. ein Kartenbauer da was eigenes rangebaut hat, was nicht richtig runterregelt oder natürlich das allgemeine Trauerspiel namens ACPI ("wir müssen es so machen, daß andere Betriebssysteme da nicht hinterhekommen"). Dumpe mal die tables und schau Dir an, was da dransteht (MSFT) und de-+rekompiliere alles und sieh' zu wie der IASL abkackt. Dann weißt Du, warum vieles so mittelmäßig läuft. Schlechte Implementation und dann noch MSFT-Compiler obendrauf.

    5
    Von Condor am Mo, 28. August 2017 um 12:25 #

    Genau deshalb nutze ich KDE/Plasma nicht mehr. Du kannst mit denen auch kein vernünftiges Gespräch führen, das war selbst hier auf PL zu erleben. Immer sind es die anderen - ein Dauerthema. Ist schon irre das weder Gnome2, Gnome3, Mate, XFCE, Unity, E1x., sowie div. WM nie so ein Theater hatten. Furchtbar...

    • 1
      Von Nur ein Leser am Mo, 28. August 2017 um 12:49 #

      Ein Absturz innerhalb des Nvidia-Treibers, verursacht durch QtQuick, führt zu einer Fehlfunktion der beiden Komponenten
      Wenn das tatsächlich die Ursache ist, kann KDE wohl auch kaum etwas daran ändern.
      Weder Qt noch der Nvidia-Treiber werden durch KDE geschrieben.

      Wäre ein Workaround möglich? Vielleicht, indem bestimmte Methoden in KWin nicht verwendet werden, wenn es auf Nvidia läuft.
      Ist das sauber? Nein, und deswegen weigert sich Martin Gräßlin wohl auch, solche "Hacks" umzusetzen. Ich kann das nachvollziehen.

      Ist schon irre das weder Gnome2, Gnome3, Mate, XFCE, Unity, E1x., sowie div. WM nie so ein Theater hatten
      Verwendet irgendeiner von diesen Qt bzw. QtQuick?

      Anders herum: Wenn die gleichen Funktionen von KDE mit Intel und AMD problemlos funktionieren, mit bestimmten Treibern von Nvidia aber nicht, warum ist dann KDE schuld?

      • 1
        Von billythekid am Mo, 28. August 2017 um 13:12 #

        Unter Windows hat sich, durch ein Fehler im Nvidia-Treiber, die Entwicklung von Subnautica um 2 Wochen verschoben. Teile der UI wurden verdeckt und man konnte da nichts machen. Irgentwieso lautete die Begründung. Und unter Windows werden die Treiber ständig an neuen Spielen angepasst bzw. optimiert. Alle ~4 Wochen erscheinen neue Versionen.

        1
        Von Condor am Mo, 28. August 2017 um 13:51 #

        Der Verursacher soll ja QtQick sein, der Nvidea -Treiber fliegt nur einen als Konsequenz daraus um die Ohren. Vielleicht zu wenig getestet? Aber das ist eine reine Mutmaßung.

        1
        Von Andre am Mo, 28. August 2017 um 14:38 #

        Wäre ein Workaround möglich? Vielleicht, indem bestimmte Methoden in KWin nicht verwendet werden, wenn es auf Nvidia läuft. Nein, und deswegen weigert sich Martin Gräßlin wohl auch, solche "Hacks" umzusetzen. Ich kann das nachvollziehen.

        Da ältere OpenGL-Applikationen wie zb Quake3 unter GNU/Linux performant und stabil laufen wird es vermutlich an neuen Funktionen liegen welche nicht zuverlässig laufen. Wenn ich das als Entwickler sehe sollte ich eine Möglichkeit schaffen wie ein grossteil der Anwender trotzdem gut arbeiten kann. Statt dessen wird sich seit Jahren einfach hingestellt und gesagt - machen wir nicht. - Dann braucht man sich imho nicht wundern das sich User beschweren.

        Probleme bestehen übrigens nicht nur mit nVidia - auch VirtualBox und VMware-Systeme haben Performance- und/oder Stabilitätsprobleme. Auch hier ist die Antwort - machen wir nicht.

    5
    Von Naja am Mo, 28. August 2017 um 12:50 #

    Stimmt. Gebe Dir voll Recht. Immer sind die Anderen schuld. Auch wenn man in ihrem Bug-Tracking System mal einen Fehler meldet, dann ist die Wahrscheinlich hoch dass man als Rückmeldung bekommt: Dieses Programm ist nicht Teil von… bitte woanders einspeisen. Mir kommt es so vor als ob es bei KDE mehrere Gruppen gibt die nicht wirklich zusammenarbeiten. Zumindest hat es den Anschein. Alte Fehler werden auch ewig nicht behoben. Z.B.
    bei Online Accounts funktioniert GMail schon ewig nicht mehr. Oder: Einloggen->Ausloggen->Einloggen->KWallet lässt sich nicht mehr öffnen.
    Auch in den Foren findet man keine wirkliche Hilfe. Sowas wie „dann musst halt auf Neon umsteigen“ hilft auch nicht weiter. Vor allem wenn man Neon schon aufprobiert hat und damit GENAU die GLEICHEN Probleme wie unter Kubuntu hat. Einfach nur nervig und frustrierend.
    Auch die Stabilität der Programme lässt sehr zu wünschen übrig. Ständig stürzt irgendwas ab. Dabei war KDE (3.x) mal soooo gut…

    • 1
      Von Nur ein Leser am Mo, 28. August 2017 um 12:57 #

      Einloggen->Ausloggen->Einloggen->KWallet lässt sich nicht mehr öffnen.
      Hattest Du hier schon mal irgendwo geschrieben. Ich kann diesen Fehler nicht nachvollziehen (weder unter openSUSE 42.2 noch 42.3, jeweils Plasma 5.8). Also scheint er schon etwas spezieller zu sein.

      Ständig stürzt irgendwas ab
      Auch das kann ich nicht nachvollziehen.

      • 1
        Von NaJa am Mo, 28. August 2017 um 20:23 #

        Ja stimmt. Darüber habe ich schon mal berichtet. Habe auch Leute im IRC um Hilfe gebeten. Als Antwort habe ich leider nur erhalten dass ich scheinbar der einzige mit diesem Problem bin. Also Null Hilfe.
        So speziell kann das Problem nicht sein, wenn ich jeweils Kubuntu 16.04/16.10 und 17.04 bzw. Neon neu installiert und das Problem mit KWallet umgehend hatte. Mein Rechner wird von mehreren Leute genutzt und ich starte den Rechner nur selten neu. Deshalb ist es wichtig dass dies einwandfrei funktioniert.
        Wollte das auch schon selbst debuggen. Nur wenn man mit den ganzen KDE Sourcen nicht vertraut ist, ist das sehr zeitaufwändig. Erste Hürde war herauszufinden welche Module betroffen sind. Auch dabei konnte mir niemand helfen. Nächste Hürde war dann dass sich das Problem über DBUS fortpflanzt. Irgendwann habe ich aus Zeitgründen und genervt aufgegeben.

        Ein paar Beispiele für die Abstürze:
        - Discover beenden -> blockiert sehr lang bis schließlich der Absturz folgt. Dieses Problem wurde scheinbar kürzlich behoben, da es heute nicht mehr auftrat
        - Skanlite: Scannen -> Dann Datei mit Endung PDF speicher -> Crash (mittlerweile weiß ich dass Skanlite kein PDF unterstützt, aber ein Absturz wegen so einer Kleinigkeit ist inakzeptabel)
        - QApt: Stürzt sofort ab. Ist scheinbar noch nicht auf den neuen KDE portiert worden.
        Es gibt noch viele weitere Beispiele...

        • 5
          Von Holla die Waldfee am Mo, 28. August 2017 um 20:49 #

          Ich probiere regelmäßig KDE (ja, ich nenne es noch so) und finde fast immer wieder die gleichen nichtbehobenen Fehler. Einfach mal nicht noch einen überflüssigen Button dazubasteln, sondern gründlich aufräumen.

          Manchmal glaube ich, dass die Unterteilung in Plasma, Frameworks, Applications und irgendwelchem anderen Geschiss nur dazu geschaffen wurde, um hilfesuchende Nutzer mit dem Hinweis auf Nichtzuständigkeiten abzuwimmeln.

          • 3
            Von NaJa am Mo, 28. August 2017 um 21:01 #

            Einfaches Beispiel: Vergleich Skanlite mit SimpleScan:
            - SimpleScan: Aufgeräumt, stabil, Bedienung einfacher und logischer, mehr Funktionalität.
            - Skanlite: Unaufgeräumt. GUI wirkt wie aus den 90ern, weniger Funktionalität. Was ich bei Skanlite z.B. sehr vermisse ist der Export mehrseitiger Dokumente in PDF. Das ist IMHO ein Muss.

            Das mit der Unterteilung ist echt ein Krampf. Schon mal einen Bugreport erstellt? Die richtige Komponente zu suchen ist wie die Nadel im Heuhaufen zu suchen. Hat ein bisschen mit Glück zu tun. Eine Antwort mit hoher Wahrscheinlichkeit ist dann tatsächlich: Falsche Komponente, also nicht dafür zuständig.
            Dass dies für die Entwickler unverständlich ist ist für mich absolut nicht nachvollziehbar. Die Entwickler brauchen sich dann nicht wundern wenn sie von frustrierten Anwendern beschimpft werden.

            • 3
              Von KDE Fan am Di, 29. August 2017 um 11:06 #

              Sehe ich auch so. Der Anwender kann die richtige Komponente selbst oft nicht richtig bestimmen...das gesamte bugtracking system sollte mal ordentlich überarbeitet werden....

    4
    Von who knows am Mo, 28. August 2017 um 14:35 #


    schon komisch das solche und andere Desktop-Render-Probleme immer nur im KDE-Bereich auftreten... - und immer liegts an allen andern nur nicht an KDE....

    Desktopprobleme im Zusammenhang mit NVIDIA-Treibern sind mir auch schon unter GNOME begegnet. Dass dieses Problem durch den Treiber verursacht wird, lässt sich recht einfach via Backtrace / stepping im Debugger verifizieren. Damit kann der fehlerverursachende Bibliotheksaufruf samt übergebenen Argumenten nachvollzogen werden. Das schließt jedoch nicht aus, dass das fehlerverursachende Programm bereits vorher in einem anderen Funktionsaufruf ein irreguläres Argument übergeben hat, das den Treiber in einen instabilen Zustand versetzt. Solche Fehler sind schwer zu finden. Allerdings sollte ein Treiber solche Fehler auch abfangen. Damit liegt der schwarze Peter bei NVIDIA.


    Was spricht eigentlich dagegen einen Desktop per CPU zu rendern? - Das ging doch von 1990-2010 auch perfekt - ich für meinen Teil habe jedenfalls nie ernsthafte Performance-Probleme auf Windows-Systemen festgestellt - insbesondere wenn man das Verschieben von Vollbild-Fenster auf den Rahmenmodus umstellt.

    Wenn man nicht gerade eine APU/IGP verwendet, muss zumindest der Teil des Videospeichers, der verändert wurde, über den PCIE-Bus modifizeirt werden. Das könnte durchaus zu read-modify-write-Zyklen führen, ist also erheblich langsamer, als die Ausführung direkt auf der Karte. Außerdem sind die entsprechenden Funktionen auf der Grafikkarte bereits verfügbar und müssten auf dem Prozessor in Software emuliert werden. Das ist recht aufwendig, insbesondere da die verschiedenen Grafikmodi nicht mehr standardisiert sind. Auch ist die Behauptung, dass die Grafikfunktionen im Zeitraum von 1990-2010 auf dem Prozessor stattfanden nur dann nachvollziehbar, wenn nur VGA/EGA/CGA/Herkules zum Einsatz kamen. Bereits VESA kannte die Beschleunigung via Grafikprozessor und für alle anderen Modi wurde 2D-Beschleunigung via GPU verwendet.

    who knows

    3
    Von mgraesslin am Mo, 28. August 2017 um 17:57 #

    schon komisch das solche und andere Desktop-Render-Probleme immer nur im KDE-Bereich auftreten... - und immer liegts an allen andern nur nicht an KDE....

    Wenn du meinen Blogpost gelesen hättest, wäre dir bestimmt aufgefallen, dass es da keine Schuldzuweisungen gibt. Es ist einfach nur eine Beschreibung der aktuellen Situation basierend auf dem Wissen was wir aktuell haben: Crash im NVIDIA Treiber, vorher in QtQuick, im Backtrace kein Code, der von uns geschrieben wurde. Ob das Problem auf unserer Seite, auf Qts Seite oder auf NVIDIAs Seite liegt, kann ich nicht sagen, da der Treiber proprietär ist. Was ich sagen kann, ist, dass es erst seit dem NVIDIA Treiber Update auftritt und vorher nicht.

    Was andere Desktops angeht: das letzte Problem, dass ich bezüglich NVIDIA behoben hatte, dazu hatte ich einen Commit aus Mutter als Vorlage genommen. Sie waren auf das gleiche Problem gestossen wie wir, nur etwas früher behoben. Tja sowas, passiert bei anderen auch.

    • 2
      Von hanso am Di, 29. August 2017 um 08:52 #

      Auch wenn gerade hier im Forum immer viele rumschimpfen: ich bin seit 15 Jahren glücklicher KDE Nutzer, läuft alles rund auf meinem Thinkpad mit Intel Grafik und ich bin einfach nur froh, dass es Leute wie dich gibt, die solche Software als Open Source bereitstellen.

      • 2
        Von Peekaboo am Di, 29. August 2017 um 11:24 #

        Schön für dich. Seit KDE 4 werde ich ich mit KDE nicht mehr glücklich.

        1
        Von André Ramnitz am Di, 29. August 2017 um 18:57 #

        Seit dem gestrigen Update läuft plasma5 unter OS Tumbleweed übrigens hier erstmals wieder in einer wayland-Sitzung.

        amdgpu

        Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 29. Aug 2017 um 19:01.
2
Von Heiko Gimbel am Mo, 28. August 2017 um 12:59 #

Ich nutze Plasma schon immer als Linux Desktop und bin eigentlich auch zufrieden mit damit. Die andauernden Probleme mit Nvida sind mir als GeForce GPU Besitzer allerdings schon länger ein Dorn im Auge. Das fängt bei der Tearingproblematik an und zieht sich bis zur nach wie vor fehlenden Unterstützung der Nvidia Treiber in Verbindung mit Wayland unter Plasma durch. Auf der anderen Seite hat man aber auch nicht wirklich eine Wahl wenn es darum geht eine aktuelle GPU in leistungshungrigen Anwendungen ( z.B. Spiele) ohne Hindernisse und Einschränkungen unter Linux einzusetzen. Schade das es keine bessere Zusammenarbeit zwischen den KDE Entwicklern und Nvidia gibt. Am Ende sollte es darum gehen das ich die Hardware die ich gekauft habe nutzen kann. Wenn ich dafür den Kompromiss eingehe einen Closed-Source Treiber zu nutzen ist das doch in erster Linie mein "Problem".

6
Von schmidicom am Mo, 28. August 2017 um 17:09 #

Der Umgang von Bugmeldungen ist bei den KDE-Leuten zwar des öfteren zum heulen schlecht aber hier sehe ich jetzt echt nicht wie dieses Problem auch nur ansatzweise ihre Schuld sein soll. Sie nutzen ein ganz normales Feature von "QtQuick" (welches im übrigen wohl kaum erst seit gestern existiert und auch sicher nicht als experimental gegenzeichnet ist) das ausschließlich beim neuesten Treiber von Nvidia zu dem hier beschriebenen Fehlverhalten führt und schon schlagen so viele Reflexartig auf die KDE-Devs ein...

/epic facepalm

Nvidia hat hier, wie eigentlich schon öfters, einen fehlerhaften Treiber herausgebracht und scheißt wie immer auf die Konsequenzen! Wenn jemand mal "ge-schitstrom-ed" werden sollte dann wohl eher Nvidia aber das würde ja echtes Denken voraussetzen.

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert. Zuletzt am 30. Aug 2017 um 16:59.
  • 8
    Von pataa am Mo, 28. August 2017 um 18:02 #

    Ich nutze unter Linux seit guten 7 Jahren Intel Grafikkarten und kann nicht behaupten das KDE stabil wäre. Nicht die 4er, nicht die 5er Version von KDE. Neuerdings ist mit KDE5 unter 42.3 abgeraucht. Die Gedanken die hier manche angeben, hatte ich beim lesen der News auch gehabt.

2
Von klaus818 am Di, 29. August 2017 um 10:32 #

Die Aussage, dass nur KDE mit Nvidia-Treibern Probleme hat und das ja deshalb an KDE liegen muss, ist ja total daneben. Die Ursache des Problems wurde doch lokalisiert. Und wenn Gnome nun mal kein Qt nutzt, dann ist es halt nicht betroffen. Und das KDE-Team kann an den Problemen nichts ändern.

Das Bugreports bei KDE eine Qual sind, dass kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, aber man sollte auch mal die Ursache des Problems lokalisieren. Es stimmt Kmail hat aktuell mit einem Google Konto Probleme. Irgendwann werden keine Mails mehr abgerufen und wenn man dann den Rechner runter fährt kommt dann so eine Dialogbox, wo Akonadi nach dem Passwort verlangt. Aber ansonsten kann ich nicht einen der hier beschriebenen Abstürze bei mir nachvollziehen. Ja, Skanlite ist eine Qual. Ja und? Ist ja keiner gezwungen, es zu benutzen. Ich bin mit SimpleScan sehr zufrieden. Aber abstürzen tut es bei mir nicht.

Es schreiben ja nur sehr wenige dazu, welche Distribution sie benutzen. Wenn jemand massive Probleme hat und auch die Distribution angegeben hat, dann war das fast immer Suse. Dann sollte man vielleicht erst mal bei Suse mit einem Bugreport anfangen. Und sich auch erst mal fragen, ob man die offiziellen Versionen nutzt ober andere Quellen eingebunden hat.

Wenn ich unter Gentoo mit aller Kraft und nach allen hier erwähnten Abstürzen nicht einen reproduzieren kann, dann kann man wohl behaupten, dass das Problem nicht bei KDE zu suchen ist. Wenn der Code buggy ist, dann stürzt das Programm bei jeder Distribution ab.

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