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Thema: Fuchsia-Kernel in Zircon umbenannt

12 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von ___# am Mo, 18. September 2017 um 13:48 #

librem 5.

Baut Google den Käfig weiter?

  • 0
    Von Oiler der Borg am Mo, 18. September 2017 um 15:48 #

    Das Problem ist doch im wesentlichen die Nachfrageseite.
    98,5% der Käufer interessiert Sicherheit , Freiheit, Nachhaltigkeit usw... doch einen Sch31ss!
    Hauptsache das Ding sieht "kewl" aus, wenn´s auf dem Tisch liegt und alles aus dem Hause Facebook funzt ordentlich 8)
    Dann musses noch 150 grenzdebile Spielchen geben und die Welt ist in Ordnung !

    Das KDE-Fon wird moch schneller untergehen als FFOS !
    Ist zwar schade aber wahr....

    • 1
      Von PSPACE am Mo, 18. September 2017 um 16:11 #

      Klar wird ein KDE-Telefon untergehen ... ist ja KDE drauf. Das hat sich nichtmal unter Linuxbenutzern durchgesetzt, die meisten Distributionen haben als Standarddesktop Gnome. Und wenn nicht, dann erfinden lieber den hundertsten eigenen Standarddesktop, ehe sie KDE nehmen und anpassen.

      0
      Von ___# am Mo, 18. September 2017 um 16:13 #

      Ich denke, dass das ein Bildungsproblem ist und das es eine sehr lange Entwicklung ist. In anderen Bereichen sieht man - zum Beispiel bei Fair Trade Klamotten - das Nachhaltigkeit, Freiheit, Qualität durchaus an Gewicht gewinnen. Insgesamt ist der Anteil niedrig, aber ich finde es ist wichtig, das es eine Alternative gibt. Eine wirkliche Wahl des Konsumenten. Im Moment wird doch sehr stark die Nachfrage durch eingeschränkte Angebote bestimmt.

      0
      Von Potz Blitz am Di, 19. September 2017 um 08:24 #

      Das Problem ist doch im wesentlichen die Nachfrageseite.
      98,5% der Käufer interessiert Sicherheit , Freiheit, Nachhaltigkeit usw... doch einen Sch31ss!

      Leider wahr.

    0
    Von theuserbl am Di, 19. September 2017 um 00:45 #

    > Baut Google den Käfig weiter?

    Bei Google kann man forken:

    - Chrome ist als Chromium OpenSource. Es gibt einen Fork namens Iron, der nicht sämtliche Daten an Google sendet.

    - Android ist OpenSource. Es gibt Forks wie CyanogenMod/LineageOS und Replicant.

    - Fuchsia ist nun von Anfang an OpenSource und sogar die Entwicklung findet offen statt.

    In diesem Zusammenhang von einem Käfig zu sprechen, ist schon stark übertrieben.

    • 0
      Von André Ramnitz am Di, 19. September 2017 um 02:00 #

      Ist das Trolling, oder meint der das ernst? :)

      obli:
      Der Linux Kernel mit seiner GPL ist denen, bzw. deren Geschäftspartnern ein Dorn im Auge. Daher versuchen die jetzt, davon wegzukommen.

      Das gleiche wie bei Android - dessen Entwicklung in den letzten Jahren immer mehr auf das GSF (unfrei) zentriert ist.

      • 0
        Von theuserbl am Di, 19. September 2017 um 10:11 #

        > Der Linux Kernel mit seiner GPL ist denen, bzw. deren Geschäftspartnern ein Dorn im Auge. Daher versuchen die jetzt, davon wegzukommen.

        Das stimmt. Aber das ändert nichts daran, daß das Betriebssystem selber trotzdem frei ist.


        > Das gleiche wie bei Android - dessen Entwicklung in den letzten Jahren immer mehr auf das GSF (unfrei) zentriert ist.

        OpenSource-Projekte nutzen es nicht.

        Es sieht doch folgendermaßen aus:
        Die Hardwarehersteller sind nicht alle gewillt, ihre Treiber offenzulegen. Viele Hersteller proprietärer Software setzen auf GSF, DRM und irgendwelche Dongel.
        Wenn man ein neues Betriebssystem rausbringt und eine möglichst große Verbreitung haben möchte, dann ist es sinnvoll möglichst alle Seiten zu bedienen. Genau das macht Google.
        Wenn Hersteller ihre Treiber nicht offenlegen wollen, so können diese dank BSD und MIT-Lizenz des Betriebssystems, trotzdem genutzt werden. Kunden die die Lizenz nicht interessiert, werden es nutzen.
        Wer ein reines OpenSource-System haben will, muß halt sehen, ob es auch OpenSource-Treiber dafür gibt oder der Hersteller von sich aus seine Treiber schon als OpenSource zur Verfügung stellt. Wer ein reines OpenSource-System haben will, muß auch darauf achten, nur OpenSource-Anwendungen einzusetzen.
        Aber das ist dann die Kaufentscheidung des Kunden. Und die Art wie der Kunde duch seinen Kauf Druck auf die Hardware- und Treiberhersteller ausüben kann.

        Du kannst somit doch nicht von Google verlangen, daß sie alle auffordern ihre eigenen Treiber und Software zu öffnen. Sie sind dafür zuständig ihre eigene Software zu öffnen und das tun sie auch. Selbiges von anderen zu verlangen, würde die Treiber- und Softwarevielfalt einschränken und die Zahl der Nutzer - mangels Treibern und Software des eigenen Systems - nur unnötig verringern.


        Und um es klar zu sagen (auch wenn die Google-Entwickler nicht darüber sprechen dürfen): Fuchsia soll meiner Meinung nach Android und Windows ersetzen. (sieht man u.a. daran, daß Compiler darauf portiert werden, die x86_64 Version des Kernels viel weiter fortgeschritten ist, als die arm64 Version, etc). Die Entwickler arbeiten auch noch immer bei Google auf Goobuntu (das es nicht öffentlich zum Download gibt), das noch immer auf Ubuntu 14.04 aufsetzt. Möglicherweise könnte ein komplett eigenes Betriebssystem irgendwann Goobuntu ablösen.

        Und mir ist ein Android (das OpenSource ist) oder später auch Fuchsia, viel lieber als ein Closed Source Windows Mobile oder ein Closed Source iOS.
        Und mir wäre ein Fuchsia das OpenSource ist, viel lieber als ein Closed Source Windows.

        Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 19. Sep 2017 um 10:13.
        • 0
          Von Andre am Mi, 20. September 2017 um 23:30 #

          Du hast ja nicht Unrecht, aber ich befürchte, dass es in dem Fall so laufen wird, wie bei GTalk, das zunächst auf xmpp basiert hat:

          Erstmal die Community mit OSS anfüttern und anschließend nach und nach zudonglen, bzw. durch proprietäre Teile ersetzen.
          Die Devs müssen jetzt nicht mehr angelockt werden, das OS ist mittlerweile ein Selbstläufer und für Android zu entwickeln, ist lukrativ.

          Und letzten Endes geht es einer Firma eben doch nur darum, sich im Markt so breit wie möglich zu machen, ein Monopol aufzubauen (zu dem Android durchaus Potential hat). Und was das für uns alle bedeutet, hat Microsoft ja bereits gezeigt. Man spürt die Auswirkungen noch heute.

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Von schmidicom am Mi, 20. September 2017 um 11:14 #

Ich persönlich bin noch immer nicht davon überzeugt das ein neuer Kernel nötig/sinnvoll ist.
Ein Linux-Kernel mit einer Treiber-API welche über mehrere Versionen kompatibel bleibt wäre mir wesentlich sympatischer, wirklich schade das sich hier vor allem Linus so quer stellt. Ich kann zwar seine Argumentation irgendwie nachvollziehen aber etwas mehr Pragmatismus und etwas weniger Idealismus würde hier nicht schaden.

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