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Di, 26. September 2017, 14:08

Software::Video

Video-Editor Pitivi 1.0 nähert sich der Fertigstellung

Der nichtlineare Video- und Audio-Editor Pitivi nähert sich mit der Freigabe eines Veröffentlichungskandidaten knapp dreizehn Jahre nach der initialen Ankündigung der Fertigstellung. Wie die Entwickler bekannt gaben, sollen Nutzer nun die Anwendung verstärkt testen und potenzielle Fehler melden.

Video-Editor Pitivi

pitivi.org

Video-Editor Pitivi

Pitivi ist ein nichtlinearer Video- und Audio-Editor, der über eine Vielzahl an Funktionen verfügt und unter der GNU Lesser General Public License (GNU LGPL) vertrieben wird. Die Anwendung wurde 2003 durch den damaligen Studenten der Pariser Epitech, Edward Hervey, im Zuge einer Abschlussarbeit gestartet und knapp sechs Monate später öffentlich vorgestellt. Nachdem PiTiVi ein Jahr später weitgehend in Python reimplementiert wurde, erfuhr sie im Jahre 2013 eine weitreichende Umgestaltung und eine Refaktorisierung auf die GStreamer Editing Services (GES).

Pitivi setzt bei Rendering- und Dateioperationen auf das GStreamer-Framework auf, weshalb es zahlreiche Formate unterstützt. Die Anwendung ermöglicht die Arbeit mit mehreren Quellen und beherrscht mehrere parallele Spuren. Eingelesene Quellen können direkt in der Applikation bearbeitet werden. Dabei unterstützt Pitivi eine Vorschau des Ausgangsmaterials. Das Editieren eines Filmes kann über Drag and Drop erfolgen. Zudem hinaus bietet Pitivi Unterstützung für verschiedene Übergänge, Video- und Audio-Effekte, Compositing und Animation.

Wie die Entwickler bekannt gaben, wird Pitivi nun knapp dreizehn Jahre nach der initialen Vorstellung eine stabile Reife erreichen und in der Version 1.0 veröffentlicht werden. Dazu hat das Team die Anwendung weiter stabilisiert und die Resultate in Form eines ersten Veröffentlichungskandidaten veröffentlicht. Nun sollen nur noch Korrekturen erfolgen, neue Funktionen werden laut Aussage der Entwickler mit Bedacht inkludiert.

Anwender von Pitivi sind nun angehalten, die Applikation zu testen. Fehler können direkt an die Entwickler gemeldet und sollen schnell korrigiert werden. Geht alles nach Plan, wird Pitivi schon bald in einer ersten stabilen Version 1.0 veröffentlicht werden.

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