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Thema: Krita 3.3 erschienen

25 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
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Von sdadasdassa am Mo, 2. Oktober 2017 um 14:03 #

Viele offene Projekte verschwenden mehrfaches an Ressourcen um ein und dieselbe Aufgabe zu lösen. So entstehen viele kleine und unbrauchbare Lösungen, die dann gerne als "simple" oder "back to the roots" bezeichnet werden.

Es gibt Millionen solcher Programme.
Simple Messenger, die zu nichts kompatibel sind außer ihrem eigenen shitty Plaintext Protokoll.
Simple Browser, die nur ein Bruchteil der HTML Sprache verstehen.
Simple Player, die nicht einmal eine Wiedergabeliste unterützen.
Simple Paint, die keine Undo Funktion haben.

Allein in der Debian Repository gibt es zehntausende solcher Programme und Keines funktioniert richtig. Abseits von einmal starten um zu sehen dass es scheiße ist sind diese Programmierversuche nicht gebrauchen.

Ich habe es damals mit Inkscape versucht um festzustellen, dass es nicht einmal Layer untersützt :? und habe mir dann doch lieber Corel Draw für einen mittleren dreistelligen Betrag gekauft.

Ähnlich war es mit Blender und Cinema4D wobei dort eine deutlich höhere Gebühr fällig war.

Das dümmste Beispiel ist Octave vs. MATLAB. Dessen Build-Organisation ist so beschissen, dass selbst Hilfe in Form von Source-Code nicht möglich ist, ohne dass die Neckbeards anfangen herumzugrunzen. Deshalb versinkt Octave in der Bedeutungslosigkeit während MATLAB gern für einen fünstelligen Betrag erworben wird um dann jährlich vierstellige Lizenzgebühren für die Pflege auszugeben.

Wenn man dann als Nutzer nachfragt, ob es möglich wäre eine Funktion hinzuzufügen, wird sie als nicht brauchbar mit WONT FIX geschlossen und mein eigener Status geht auf WONT DONATE.

Vor kurzem habe ich Krita kennengelernt. Nach den ersten Versuchen scheint es deutlich weiter zu sein als Inkscape. Beide Projekte decken aufgrund ihrer Anforderungen zu 80%. Sie sollten zusehen, dass sie sich vom Open-Source Diversitätskrebs befreien und einen echten Nutzen generieren.

Dann und nur dann ist das gespendete Geld sinnvoll angelegt.

  • 1
    Von Komische Inder am Mo, 2. Oktober 2017 um 14:12 #

    Hä? Meines Wissens ist Krita doch ein Zeichenprogramm, wohingegen Inkscape ein Vektoreditor ist. Das sind doch zwei Paar Schuhe.

    • 0
      Von sdadasdassa am Mo, 2. Oktober 2017 um 15:24 #

      Nö, beides sind Vektor-Editoren. In beiden kannst du zeichnen. Beide werben damit auf ihrer Homepage. Beide haben Tutorials in YouTube und auf deren Seiten wie man fotorealistische Grafiken erzeugt. Krita ist nur umfangreicher. Eigentlich sollte Krita deutlich bekannter sein, ich kannte bisher nur Inkscape. Warum auch immer.

    0
    Von Alphabeta am Mo, 2. Oktober 2017 um 14:15 #

    vom Open-Source Diversitätskrebs befreien
    ´

    Troll? Echt schwierig, auf so einer Grundlage eine Diskussion zu führen, insbesondere auf einer Seite wie pro-linux.
    Um es dennoch zu versuchen: Inkscape eignet sich kurz gesagt besser für Vektorgraphiken, Krita für Rastergraphiken. Da hier also eine vollkommen unterschiedliche Zielgruppe vorliegt, macht es in diesem Fall keinen Sinn, die Projekte zusammenzulegen (wobei ich natürlich nicht ausschließen möchte, dass es bei anderen Projekten oberflächlich betrachtet durchaus Sinn machen kann, aber oft auch ideologische Themen, etwa die Wahl der Lizenz eine Rolle spielen können).

    einen echten Nutzen generieren
    Für mich ist durch das große Angebot an spezialisierten (und in meinem Fall hervorragend funktionierenden) Tools ein riesiger Nutzen gegeben. Schade, dass dies bei dir nicht der Fall ist, vielleicht finden sich ja in Zukunft Freiwillige, die ihre Freizeit damit verbringen, ein Tool maßgeschneidert nach dir zu entwerfen.

    0
    Von Sheldon am Mo, 2. Oktober 2017 um 15:15 #

    Sind schon wieder Trolle unterwegs?

    Krita und Inkscape sind unterschiedliche Programme. Krita ist ein Rastergrafik- und Inkscape ein Vektorgrafik-Programm. Das wäre so, als würde ich Photoshop (oder besser Paint) mit Illustrator vergleichen. Keine Frage, Inkscape hat großes Potential nach oben hin, aber das Ding ist kostenfrei. Ich arbeite täglich damit und bin sehr zufrieden. Es kommt nicht an die kostenpflichtigen Programme wie Adobe Illustrator oder Affinity Designer ran, trotz allem ist es sehr umfangreich und wird ständig weiterentwickelt.

    Genauso verhält es sich mit Gimp. Ich hasste dieses Programm, weil die Bedienung zu umständlich war, verglichen mit Photoshop. Doch knapp 60 Euro monatlich für Adobe CC waren mir zu viel, weil ich nicht alles nutze und ich dieses ABO-Model unverschämt empfinde. Nach etwas Einarbeitungszeit in Gimp bin ich richtig begeistert. Fehlende Funktionen aus Photoshop kommen nach und nach auch in Gimp an. In einige Punkten (Filter) ist es sogar besser als Photoshop. Ich konnte alle Adobe Programme durch freie Software ersetzen. Selbst professioneller Videoschnitt ist möglich. Hier meine Liste der Programme die ich nun einsetze um Adobe Creative Cloud zu ersetzen:

    Photoshop -> Gimp & Krita
    Illustrator -> Inkscape
    Premiere -> Bevorzugt Cinelerra 5.1 GG (ist der Hammer!), Kdenlive, Davinci Resolve (ist proprietär, aber kostenfrei)
    After Effects -> Natron Compositing (Richtig gut, aber auch etwas kompliziert)
    Lightroom → RAWtherapee, Darktable
    InDesign → Scribus
    Acrobat PDF→ LibreOffice Draw oder überwiegend MasterPDF Editor (proprietär, aber kostenfrei)

    • 0
      Von User am Mo, 2. Oktober 2017 um 15:21 #

      Soweit ich weiß, unterstützt Krita seit einiger Zeit auch Vektorgrafik.

      (Und Inkscape unterstützt schon seit etlichen Jahren Layer.)

      • 0
        Von Sheldon am Mo, 2. Oktober 2017 um 15:49 #

        Ja, das ist richtig. Allerdings kann ich es in keinem gängigen Vektorgrafik-Format abspeichern, wie z.B. EPS, AI oder SVG.
        Ich habe diese Möglichkeit in Krita nicht gefunden, aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren.

        • 0
          Von kamome umidori am Di, 3. Oktober 2017 um 09:32 #

          > One of the biggest changes is that we changed from the Open Document ODG vector format to the widely-used SVG vector format. SVG is a W3C standard that can be opened by many different programs, so we felt that it made more sense to use this as the default format.
          >
          > You can now open and save SVGs inside Krita. Kra files, when opened as a ZIP will have it’s vector layers stored in SVG.

          https://krita.org/en/krita-4-0-release-notes/

          Wenn auch die Doku noch nicht überall aufgeholt hat:

          > While you can open up svg files with any text-editor to edit them, it is best to use a vector program like Inkscape. Krita supports importing svg via the add shape docker, but we hope to increase support in the future.

          https://docs.krita.org/*.svg

          • 0
            Von Sheldon am Mi, 4. Oktober 2017 um 00:51 #

            Sehr interessant. Danke für den Hinweis.

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            Von Sheldon am Mi, 4. Oktober 2017 um 02:31 #

            Nach einigen Tests mit Krita muss ich feststellen, dass es begrenzt für Vektorgrafikerstellung geeignet ist. Angefangen von Objekte in Pfade zu zerlegen, bis hin Objekte zu vereinen oder zu verformen. Einige Dinge lassen sich durchaus auch mit Krita erledigen, aber nicht so bequem wie mit Inkscape. Die ganze Krita Benutzeroberfläche ist fürs Zeichnen und Malen ausgelegt. Diese Aufgabe erledigt Krita sehr gut, aber Vektorgrafikerstellung eher schlecht. Inkscape ist in jeglicher Hinsicht für Vektorgrafikerstellung getrimmt. Die Bedienung ist für diese Aufgabe optimiert. Krita und Inkscape verfolgen komplett unterschiedliche Konzepte. Vielleicht decken sie sich in einigen Punkten, aber sie sind für die jeweilige zugedachte Aufgabe erschaffen worden.

            Ich vergleiche es mit einem PKW und LKW. Das eine Produkt wurde optimiert für die Personenbeförderung und das andere für schwere Lasten. Ich kann durchaus mit einem LKW Personen befördern, aber diese werden, mangels fehlender Bestuhlung, Fenster und Komfort, darüber nicht begeistert sein.

            Krita und Inkscape miteinander zu vergleichen, macht für mich keinen Sinn.

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              Von sbsjsjsjs am Mi, 4. Oktober 2017 um 17:27 #

              Corel Draw und dr Adobe Pendant kann beides perfekt. Beide kopieren auch fleißig von Corel und Adobe. An der derzeitigen Anordnung der Menüpunkte wird es nicht scheitern, das ist nur deine eigene Blockade die sich unnütze "simple" Lösungen wünscht. Wobei Inkscape derzeit sowieso eine total nicht intuitive Oberfläche hat. Das erklärt auch weshalb User lieber Tausende an Euros für kommerzielle Programme ausgeben.

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        Von da-real-lala am Mo, 2. Oktober 2017 um 18:58 #

        Soweit ich weiß, kann ich mit einem Hammer ne Suppe umrühren, mache ich aber trotzdem nicht.

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    Von Condor am Di, 3. Oktober 2017 um 00:39 #

    Krita und Inkscape sind vollkommen verschiedene Dinge - sorry. Man könnte sicher technologisch zusammenarbeiten, mehr aber auch nicht.

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    Von Condor am Di, 3. Oktober 2017 um 00:40 #

    Krita und Inkscape sind vollkommen verschiedene Dinge - sorry. Man könnte sicher technologisch zusammenarbeiten, mehr aber auch nicht.

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    Von Vokuhila-Programmira am Di, 3. Oktober 2017 um 02:51 #

    Viele Benutzergruppen verschwenden [M]ehrfaches an Ressourcen[,] um ein und dieselbe Herausforderung zu verstehen. So entstehen viele kleine und unbrauchbare Kommentare, die dann gerne als "schlau" oder "wegweisend" bezeichnet werden.

    Falls Ihr Source-Code ähnliche Logikwunder enthält wie Ihr Freitext, dann würde ich auch wohl auch zum Neckbeard werden und anfangen herumzugrunzen (wobei die Deutung als Grunzen auf Empfängerseite sehr wahrscheinlich im Verständnisunvermögen begründet ist).

    Darf ich vorstellen: Arroganter Nutzer, arroganter Entwickler.

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    Von wurzel am Di, 3. Oktober 2017 um 10:58 #

    viel Text und sehr wenig belastbare Aussage

    Ich habe es damals mit Inkscape versucht um festzustellen, dass es nicht einmal Layer untersützt :?

    sieh einfach:
    http://wiki.inkscape.org/wiki/index.php/Layer_Dialog

    was soll ich von den restlichen Thesen halten?

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      Von grunz am Di, 3. Oktober 2017 um 12:02 #

      Wieso mischst du dich ein, obwohl du überhaupt keine Ahnung hast um was es geht? Einfach mal kurz gegoogelt und du kennst dich vollständig mit dem Programm und der Bedürfnisse aller professionellen Nutzer aus? Ist das jetzt Standard das Honks aus dem Keller kriechen nur um auf Teufel komm raus ein Gegenkommentar zu posten? Irgendwie wird dieses kurz Googeln zum Standard, dann fühlt man sich als Experte und will überall Mitdiskutieren. Von Atomphysik bis Molekularbiologie.

      In Inkscape gibt es wenn, dann nur "simple" Layer. Als Funktion vorhanden aber die sind zum Arbeiten überhaupt nicht zu gebrauchen und nicht einmal ansatzweise so weit wie bei Adobe AI oder Corel Draw. Da kriegst du höchstens die Sichtbarkeit eingestellt. Du hast nicht einmal eine einfache Übersicht was in welchem Layer gespeichert ist.

      Es wurde bereits 2007 (!) angefragt: https://bugs.launchpad.net/inkscape/+bug/171995

      Inkscape ist und bleibt für die Tonne. Die Disjunkte Menge an Vektoroperationen könnte Krita noch übernehmen. Alles andere können sie schon besser.

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        Von räusper am Di, 3. Oktober 2017 um 12:12 #

        spannend ... da ist irgendjemand der Ahnungslosigkeit überführt, schon wird rumgegrunzt.

        es mag ja so sein, dass dir und irgendwem die Layer in Inkscape nicht reichen. Nichtsdestotrotz sind sie vorhanden.
        Das Gegenteil war behauptet.

        Also .. beruhige dich wieder und krieche unter deine Kuscheldecke

        MIR reicht Inkscape und vielen anderen auch. Natürlich ausbaufähig.

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          Von grunz am Di, 3. Oktober 2017 um 12:32 #

          Theoretisch sind da auch animationen vorhanden. Praktisch sind sie nutzlos. So viel zum Thema.

          Aber klar, Hobbynutzer wissen es natürlich immer besser. Man bekommt es überall mit, wie sie einem Alles weißmachen bestreiten, weil sie es vor fünf Minuten zuvor gegoogelt haben :-) Arme Welt.

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            Von räusper am Di, 3. Oktober 2017 um 19:35 #

            Aber klar, Hobbynutzer wissen es natürlich immer besser. Man bekommt es überall mit, wie sie einem Alles weißmachen bestreiten, weil sie es vor fünf Minuten zuvor gegoogelt haben :-) Arme Welt.

            Aber du hast die nachgewiesene Qualifikation, darüber zu urteilen?
            Würstchen.

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        Von #! am Di, 3. Oktober 2017 um 22:30 #

        Ich will ja gar nicht behaupten, dass die Freien Alternativen auf der gleichen Höhe wie die proprietäre Konkurrenz wären und nicht stellenweise enorme Defizite aufweisen würden.

        Aber oft genug werden die Freien Alternativen schon dann als "Amateurscheiße" verschrien, wenn man zwar mit dem gleichen Aufwand zum gleichen Ziel kommen kann, aber eben auf anderem Weg. Sobald der Workflow vom "Orignal" abweicht und die Benutzeroberfläche keine 1:1-Kopie ist, gibt es Leute, die ausrasten.

        Wenn das proprietäre "Original" kopiert wird, dann wird sich über die billige Kopie echauffiert.
        Wie man es macht, macht man es verkehrt.

        Übrigens steht es jedem frei, jemanden zu beauftragen, Support oder gezielte Entwicklungsarbeit für Freie Software zu leisten.

    0
    Von #! am Di, 3. Oktober 2017 um 16:37 #

    Wer heute noch MATLAB statt Python (oder R ider Julia) und dazugehörige wissenschaftliche/tehnische/statistische Pakete nutzt, muss hinterm Mond leben.

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      Von sdadasdassa am Di, 3. Oktober 2017 um 18:32 #

      Hast du einen an der Waffel? :huh: In den Foren wie diesen werden Nutzer total desinformiert.

      Python hat nicht einmal eine brauchbare IDE. Man ist praktisch immer auf irgendwelche Drittlösungen ohne jeglichen Support angewiesen. Die Browser IDE (Jupyter Notebook) hat nicht einmal Breakpoints. Damit verläuft das Debugging mit PRINTF, so wie im letzten Jahrtausend :shock:

      Was ist mit Tracing?
      Was ist mit Profiling?
      Was ist mit Cluster Untersütztung?
      Was ist mit CUDA?
      Codegenierung in C?
      Deployen von Anwendungen?

      Das geht in MATLAB ad hoc ohne jeglichen Overhead.

      Python ist beschissen lahm. Es erreicht in der Summe vielleicht 1/10 von MATLABS Geschwindigkeit. Ja, auch mit numpy. Selbst geschickte Programmierer kommen mit sehr hohem Aufwand an die Performance von MATLAB.

      Parallele Programmierung mit Python? Viel Spaß mit GIL.

      Wenn es um neue Technologien geht, ist man bei Python ebenfalls auf die Community angewiesen. Bei MATLAB wird es von eingekauften Experten entwickelt. Man kann es auch selbst entwickeln und immer wieder einen Experten um Rat fragen.

      Wer die Möglichkeit hat MATLAB zu nutzen, wird Python nicht mal mit dem Arsch anschauen.

      • 0
        Von #! am Di, 3. Oktober 2017 um 20:21 #

        Lol, jemand, der MATLAB für seine Geschwindigkeit bewirbt.

        Außerdem, schon mal was von "Glue Code" gehört?

        Und wo dann auch noch "Deployen" fällt: Gerade da ist doch Python als weitverbreitete General Purpose Language um Längen voraus.

        Von was für "Support" sprichst Du immer. Gerade im wissenschaftlichen Umfeld ist MATLAB als proprietäre Lösung durchaus verpönt, da man oft Zahlen in eine Black Box wift und andere wieder herausbekommt, ohne nachvollziehen zu können, was da eigentlich gemacht wird. Da ist der Support in Form von Codeeinsicht mehr wert.

        Wenn es um die Prüfung einer wissenschaftlichen Veröffentlichung geht, reicht es nicht, wenn sich jemand auf den "allgemeinen Industriestandard MATLAB" beruft.

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