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Thema: Krita 3.3 erschienen

9 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Sheldon am Mo, 2. Oktober 2017 um 15:15 #

Sind schon wieder Trolle unterwegs?

Krita und Inkscape sind unterschiedliche Programme. Krita ist ein Rastergrafik- und Inkscape ein Vektorgrafik-Programm. Das wäre so, als würde ich Photoshop (oder besser Paint) mit Illustrator vergleichen. Keine Frage, Inkscape hat großes Potential nach oben hin, aber das Ding ist kostenfrei. Ich arbeite täglich damit und bin sehr zufrieden. Es kommt nicht an die kostenpflichtigen Programme wie Adobe Illustrator oder Affinity Designer ran, trotz allem ist es sehr umfangreich und wird ständig weiterentwickelt.

Genauso verhält es sich mit Gimp. Ich hasste dieses Programm, weil die Bedienung zu umständlich war, verglichen mit Photoshop. Doch knapp 60 Euro monatlich für Adobe CC waren mir zu viel, weil ich nicht alles nutze und ich dieses ABO-Model unverschämt empfinde. Nach etwas Einarbeitungszeit in Gimp bin ich richtig begeistert. Fehlende Funktionen aus Photoshop kommen nach und nach auch in Gimp an. In einige Punkten (Filter) ist es sogar besser als Photoshop. Ich konnte alle Adobe Programme durch freie Software ersetzen. Selbst professioneller Videoschnitt ist möglich. Hier meine Liste der Programme die ich nun einsetze um Adobe Creative Cloud zu ersetzen:

Photoshop -> Gimp & Krita
Illustrator -> Inkscape
Premiere -> Bevorzugt Cinelerra 5.1 GG (ist der Hammer!), Kdenlive, Davinci Resolve (ist proprietär, aber kostenfrei)
After Effects -> Natron Compositing (Richtig gut, aber auch etwas kompliziert)
Lightroom → RAWtherapee, Darktable
InDesign → Scribus
Acrobat PDF→ LibreOffice Draw oder überwiegend MasterPDF Editor (proprietär, aber kostenfrei)

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    Von User am Mo, 2. Oktober 2017 um 15:21 #

    Soweit ich weiß, unterstützt Krita seit einiger Zeit auch Vektorgrafik.

    (Und Inkscape unterstützt schon seit etlichen Jahren Layer.)

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      Von Sheldon am Mo, 2. Oktober 2017 um 15:49 #

      Ja, das ist richtig. Allerdings kann ich es in keinem gängigen Vektorgrafik-Format abspeichern, wie z.B. EPS, AI oder SVG.
      Ich habe diese Möglichkeit in Krita nicht gefunden, aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren.

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        Von kamome umidori am Di, 3. Oktober 2017 um 09:32 #

        > One of the biggest changes is that we changed from the Open Document ODG vector format to the widely-used SVG vector format. SVG is a W3C standard that can be opened by many different programs, so we felt that it made more sense to use this as the default format.
        >
        > You can now open and save SVGs inside Krita. Kra files, when opened as a ZIP will have it’s vector layers stored in SVG.

        https://krita.org/en/krita-4-0-release-notes/

        Wenn auch die Doku noch nicht überall aufgeholt hat:

        > While you can open up svg files with any text-editor to edit them, it is best to use a vector program like Inkscape. Krita supports importing svg via the add shape docker, but we hope to increase support in the future.

        https://docs.krita.org/*.svg

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          Von Sheldon am Mi, 4. Oktober 2017 um 00:51 #

          Sehr interessant. Danke für den Hinweis.

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          Von Sheldon am Mi, 4. Oktober 2017 um 02:31 #

          Nach einigen Tests mit Krita muss ich feststellen, dass es begrenzt für Vektorgrafikerstellung geeignet ist. Angefangen von Objekte in Pfade zu zerlegen, bis hin Objekte zu vereinen oder zu verformen. Einige Dinge lassen sich durchaus auch mit Krita erledigen, aber nicht so bequem wie mit Inkscape. Die ganze Krita Benutzeroberfläche ist fürs Zeichnen und Malen ausgelegt. Diese Aufgabe erledigt Krita sehr gut, aber Vektorgrafikerstellung eher schlecht. Inkscape ist in jeglicher Hinsicht für Vektorgrafikerstellung getrimmt. Die Bedienung ist für diese Aufgabe optimiert. Krita und Inkscape verfolgen komplett unterschiedliche Konzepte. Vielleicht decken sie sich in einigen Punkten, aber sie sind für die jeweilige zugedachte Aufgabe erschaffen worden.

          Ich vergleiche es mit einem PKW und LKW. Das eine Produkt wurde optimiert für die Personenbeförderung und das andere für schwere Lasten. Ich kann durchaus mit einem LKW Personen befördern, aber diese werden, mangels fehlender Bestuhlung, Fenster und Komfort, darüber nicht begeistert sein.

          Krita und Inkscape miteinander zu vergleichen, macht für mich keinen Sinn.

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            Von sbsjsjsjs am Mi, 4. Oktober 2017 um 17:27 #

            Corel Draw und dr Adobe Pendant kann beides perfekt. Beide kopieren auch fleißig von Corel und Adobe. An der derzeitigen Anordnung der Menüpunkte wird es nicht scheitern, das ist nur deine eigene Blockade die sich unnütze "simple" Lösungen wünscht. Wobei Inkscape derzeit sowieso eine total nicht intuitive Oberfläche hat. Das erklärt auch weshalb User lieber Tausende an Euros für kommerzielle Programme ausgeben.

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      Von da-real-lala am Mo, 2. Oktober 2017 um 18:58 #

      Soweit ich weiß, kann ich mit einem Hammer ne Suppe umrühren, mache ich aber trotzdem nicht.

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