Login
Login-Name Passwort


 
Newsletter
Werbung

Thema: Mozilla startet Cliqz-Experiment in Firefox

1 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
0
Von WMaker am Fr, 6. Oktober 2017 um 22:36 #

Ein typischer Wikipedia Artikel, komplizierte Schreibe soll von den Löchern ablenken. Auch wenn die Daten erstmal im Browser hinterlegt würden, muss ja zwangsläufig ein Abgleich mit den Servern stattfinden: „Die präsentierten Suchergebnisse sollen besser werden, je mehr Menschen den neuen Browser verwenden“ (Jörg Schieb, Fußnote [8], der in seinem Artikel davon ausgeht, das jeder mit herunter gelassenen Hosen (Javascript) unterwegs ist und Verfolgern Tür und Tor öffnet). Das Anwender je einen eigenen Index im Umfang einer Yacy-DB pflegen, halte ich für unwahrscheinlich. Außerdem wissen alle, die Yacy schon mal installiert hatten, wie beschrankt die Ergebnisse eines einzelnen Knoten sind. Die Suchergebnisse sind also das Ergebnis derer „Internet-Suchtechnologie und/oder deinen Browserdaten (d.h. Chronik und Lesezeichen)“. Hier nachzulesen: https://cliqz.com/privacy-browser Vor dem Besuch der Seiten sollt man aber das hier studieren: https://cliqz.com/legal Diese Vorrichtung ist also eine Art Standleitung zu deren Unternehmen.

Jetzt schreiben die auch: „Unsere Suchmaschine arbeitet mit der “Weisheit der Masse” und einer Technologie namens Human Web. Nutzer tragen anonym zu den statistischen Daten bei, die wir nutzen, um Internetseiten zu ermitteln und ihre Relevanz und Sicherheit zu bewerten.“ Ok, ich konnte jetzt über die „wollt ihr den totalen Krieg“ Weisheit der Masse herziehen, aber sagen wir mal alle lieben Äpfel und die SM trägt fleißig alles über Äpfel zusammen, dann sind alle solange glücklich bis einer nach Obst oder gezielt nach Birnen fragt. Eine SM sollte doch neutral sein und alle Daten gleichrangig abfragen und vorhalten. So aber passiert das, was man auf Videoplattformen sehen kann, je mehr Klicks ein Video hat umso öfters wird es abgerufen und zwar unabhängig vom Inhalt. Es entsteht eine Filterblase.

Alle sprechen immer von „Google, Bing und Co.“ und wie schlimm die doch wären. Auf die Idee, diese SM dazu zu benutzen, nach anderen, sicheren SM wie Meta-Suchmaschinen zu suchen, kommt anscheinend keiner. (Teil einer gefährdeten Spezies zu sein sorgt für Gemeinsamkeiten und bietet Gesprächsstoff. Da muss man abwägen.)

Pro-Linux
Traut euch!
Neue Nachrichten
Werbung