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Thema: Mozilla startet Cliqz-Experiment in Firefox

9 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
1
Von theuserbl am Sa, 7. Oktober 2017 um 00:47 #

Zwei Punkte:

1.

Ab nächste Woche wird ein kleiner Teil der Firefox-Benutzer, der Firefox herunterlädt, die Cliqz-Erweiterung erhalten.
[...]
Etwas weniger als ein Prozent der deutschen Nutzer, die Firefox von Mozilla direkt herunterladen, werden eine Firefox-Version erhalten, bei der die Cliqz-Empfehlungen automatisch aktiviert sind.

Das heißt, mehrere Personen beziehen Firefoix von der selben Quelle, jedoch mit unterschiedlichem Ergebnis. Mal ist Cliqz aktiviert und mal nicht.
Also mir wäre es lieber, wenn man sich aussuchen könnte, welche Version man haben möchte.
Aber scheinbar ist es regulär ohne Cliqz und 1% der User bekommen Cliqz untergeschoben.

2.

Um dies zu verifizieren, kann man den Quellcode von Cliqz einsehen. Trotzdem ist dieser keine freie Software, sondern bleibt proprietär.

Also wenn ich mir den erwähnten, verlinkten Quellcode hier ansehe, dann steht dort gar keine Lizenz.
Im gesamten "sources"-Ordner gibt es auch keine Lizenz-Datei. Der übergeordnete Ordner "human-web" enthält auch keine. Der übergeordnete Ordner "modules" auch nicht. Und dem übergeordneten Stammverzeichnis gibt es eine Datei namens LICENSE in der die Mozilla Public License 2.0 steht. Auch steht generell zu "browser-core" auf Github als Lizenz die MPL-2.0.
Das Projekt, unter dem "browser-core" auf GitHub läuft, heißt "Cliqz Open Source" mit der Beschreibung "Open source projects brought to you by Cliqz".

Also für mich klingt das alles sehr eindeutig nach OpenSource. Wie man da den verlinkten Quellcode mit "Trotzdem ist dieser keine freie Software, sondern bleibt proprietär" kommentieren kann, ist mir schleierhaft.

Grüße
theuserbl

  • 0
    Von Dotzler Motzilla am Sa, 7. Oktober 2017 um 08:32 #

    Wie man da den verlinkten Quellcode mit "Trotzdem ist dieser keine freie Software, sondern bleibt proprietär" kommentieren kann, ist mir schleierhaft.

    Genau das ist der Unterschied zwischen freier und quelloffener Software.

    0
    Von WMaker am Sa, 7. Oktober 2017 um 13:46 #

    > Wie man da den verlinkten Quellcode mit "Trotzdem ist dieser keine freie Software, sondern bleibt proprietär" kommentieren kann, ist mir schleierhaft.

    Der Kern ist geschützt, der Aufsatz ist offen einsehbar. Nicht alles, was man ansehen darf, wird automatisch zum Allgemeingut. (Zeigst du mir den Inhalt deines Portemonnaies bedeutet das nicht, dass ich mich daraus bedienen darf ;)

    • 0
      Von theuserbl am Sa, 7. Oktober 2017 um 16:11 #

      > Der Kern ist geschützt, der Aufsatz ist offen einsehbar.

      Und woher weißt Du das?
      Der verlinkte Quellcode im Artikel steht jedenfalls unter der MPL 2.

      Zeige mir mal jenen Quellcode, den die veröffentlicht haben und unter keiner OpenSource-Lizenz steht. Angeblich soll es ihn ja geben und ihr redet immer davon, daß es ihn auch gibt.

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