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Thema: Mozilla startet Cliqz-Experiment in Firefox

4 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Otto Normalverbraucher am Sa, 7. Oktober 2017 um 02:00 #

Was für eine verlogene Argumentation ist das denn?
"Verbesserung von Sicherheit", "Datenschutz", "Anti-Tracking". Um diese Ziele zu erreichen, muss sich der Surfer aber zuerst nackig machen und einer Firma seine Surfdaten inkl. IP-Nummer übersenden. Selbstverständlich bleibt das alles anonym....

Wie blöd muss man eigentlich sein, um solche Versprechen zu glauben. Es geht hiebei einfach nur darum, an weitere Daten des Sufers zu gelangen, um die zu versilbern.

Auch dieses Aussage umschreibt die Zielsetzung sehr nebulös: "Das soll dem wachsenden Zentralisierungs-Problem im Web begegnen, das nach Auffassung von Mozilla die Sicht der Benutzer einengt."
Es muss richtig heißen: "Wir wollen einen höheren Anteil an Nutzerdaten und nicht alles Google überlassen."
Die Sicht des Benutzers hat Mozilla noch nie wirklich interessiert. Mozilla ist eine Organisation, die mit ihren Produkten Geld verdienen will und kein Wohltätigkeitsverein. Das gibt es nichts zu verschenken.

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    Von jhamel am Sa, 7. Oktober 2017 um 21:39 #

    Hi,
    sehe ich auch so. Im Heise-forum bin ich bei diesen Thema auf palemoon aufmerksam geworden. Devuan (Debian 8) repos eingebunden und installiert. läuft sehr geschmeidig auf meinen Rechner. palemoon is ein Firefox Fork und scheint mir gute Ansätze zu haben.

    Tschüss
    Jürgen

    • 0
      Von Anonymous am Sa, 7. Oktober 2017 um 23:55 #

      Ich nutze den auch manchmal, aber zwei Dinge machen mich etwas unsicher:

      - ob da wirklich alle Bugfixes der neueren Firefox-Versionen zurück portiert werden, denn die Codebasis dürfte sich ja auseinander entwickelt haben und das erschweren

      - die Browserkennung. Besonders wenn man Palemoon unter Linux nutzt, ist man so ein Exot, dass man zusammen mit Providername plus Regionalzuordnung der IP-Adresse einfachst wiederzuerkennen sein dürfte. Die Browserkennung kann man zwar spoofen, aber wenn man da einen Fehler macht, wird sie noch einzigartiger....

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        Von mnbvcxy am So, 8. Oktober 2017 um 06:53 #

        Manchmal bleibt aber auch keine andere Wahl: Palemoon läuft selbst noch unter Debian Squeeze (mit Glibc 2.11), während die aktuellen Mozilla.org-Binary-Versionen von Firefox und Seamonkey z.B. unter Debian Wheezy nicht mehr funktionieren. Palemoon-Fans bieten sogar einen SSE1-Palemoon-Browser an, weil ja die Original-Binaries von Palemoon zwingend SSE2 benötigen, was unter eine PentiumIII oder AthlonXP nicht funktioniert.

        Alles, was hier im Hinblick auf Cliqz gesagt wurde, betrifft ja die meisten Linux-Distributionen kein Stück. Debian z.B. wird in seinem Firefox niemals so etwas wie Cliqz erlauben. Bestünde Mozilla eines Tages per Markenrecht darauf, würde Iceweasel wiedergeboren werden.

        Betroffen sind somit "nur" Windowsnutzer. Und unter einem Windows 10 ist in punkto mutmaßlicher Datensammlungsgenerierung Cliqz alles andere als ein "Exot", von daher werden die meisten Windows10-Nutzer wohl über Mozillas neuen Cliqz-Einfall hinwegsehen.

        Übrigens war ja der Firefox-Health-Datensammel-Report bereits der erste Mozilla-Vorstoß in dieser Richtung.

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