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Di, 10. Oktober 2017, 14:12

Software::Desktop::KDE

Amarok wird auf KF5 portiert

Amarok hat immer noch viele Anhänger, auch wenn es lange still um die einstige KDE-Vorzeigeanwendung war. Jetzt wird die KDE-Jukebox auf KDE Frameworks 5 portiert.

Amarok

Lange war es still um Amarok, den freien Audioplayer für unixoide Betriebssysteme und Windows. Jetzt wurde dem KDE-Reviewboard eine auf KF5 portierte Version zur Durchsicht vorgelegt. Entwickler dieses Ports ist Malte Veerman, der ansonsten eher im Arch-User-Repository AUR tätig ist und hier erstmals an KDE entwickelt. Somit gibt es formal und technisch noch einiges zu bemängeln, wie bei der Durchsicht der Kommentare ersichtlich ist.

So steht etwa das als Abhängigkeit eingeführte Qt5WebView zwar bei Arch Linux, aber ansonsten lediglich seit kurzem in Debian Unstable und openSUSE zur Verfügung. Laut Veerman müssen auch noch viele Applets portiert werden. Bisher funktionieren bei den externen Diensten lediglich die Einbindung von Ampache und Magnatune. Bei den Miniprogrammen, die jetzt in QML umgesetzt sind, sind »Aktuelles Stück«, »Analyzer«, »Wikipedia« und »Liedtext« einsatzbereit. Somit wird es sicherlich noch eine Weile dauern bis fertige Vorabversionen zum Test bereitstehen. Verbleibende Amarok-Fans haben aber wieder Grund zur Hoffnung.

Amarok hatte es sich 2010 mit vielen Anwendern gründlich verscherzt. Der Umstieg von Version 1.4 auf 2.0 führte zu massiver Kritik. Es fehlten viele Funktionen und das neue dreispaltige Layout der Oberfläche fand wenig Anerkennung. So entstand in der Folge mit Clementine ein Fork von Amarok 1.4, der schnell viele Anhänger fand und von den meisten Distributionen ins Programm genommen wurde. Amarok verharrt dagegen seit August 2013 auf Version 2.8 und Qt 4. Die Betaversion von Amarok 2.9 wurde im August 2015 freigegeben, eine finale Version 2.9 steht aber immer noch aus.

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