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Thema: Sailfish OS 2.1.2 mit neuer Dropbox-API

7 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
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Von sdadasdassa am Fr, 13. Oktober 2017 um 12:29 #

Wie steht es um die Privatsphäre von Sailfish OS?

Dürfen Apps einfach auf private Daten wie Adresbuch oder Kalender zugreifen?

Gibt's funktionierendes CalDav, CardDav? Hat Jemand schon erste Erfahrungen sammeln können?

Dropbox ist schön und gut solange dessen Rechte nur für einen einzigen Ordner gelten und nicht pauschal alles abgegrast wird.

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    Von Josef Hahn am Fr, 13. Oktober 2017 um 17:21 #

    Ich hatte damals nicht den Eindruck, dass das Privilegienmodell von Sailfish OS so besonders feingranuliert ist. Es wirkte eher wie ein ganz klassisches Unix; nur ohne niedrigschwelligen Zugang zum Dateisystem, wo man wenigstens selbst was basteln könnte.

    Überhaupt haben die ganzen Anwendungen nur selten irgendwas angeboten, was über den absoluten Basisbestand an Funktionalität hinausging. Ich würde mich wundern, wenn man da heute eine tolle Rechteverwaltung hätte...

    Für ssh musste man einen Developer-Modus aktivieren, beim GPS hatte man die Nokia Here Krake gefüttert. Wer Groupware wollte, brauchte MS Exchange. Da haben sie irgendwann aber noch was angebaut.

    Die Neuentwicklungen sind jetzt scheinbar hauptsächlich in die proprietäre Android Unterstützung geflossen, und in irgendwas mit Dropbox.

    Die Sailfish Leute versuchen's jetzt nochmal auf Biegen und Brechen, den Kram an den Mann zu bringen. Wer es ernst meint mit Privatsphäre, sollte sich vielleicher eher einschlägige Android Custom ROMs angucken?!

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    Von temper am Sa, 14. Oktober 2017 um 10:16 #

    carddav und caldav funktionieren - ich nutze z.b. mit dem Jolla 1 nextcloud problemlos.

    Mit den Apps ist es etwas komplizierter - da es native Sailfish apps gibt - die sind größtenteils open source.
    Eine Abfrage wie es bei Android der Fall ist gibt es momentan daher nicht.
    Bei den über Alien Dalvik installierten Apps (also Android) gibt es die selbe Abfrage die dort auch.

    Auch wenn sich nicht alles beantworten läßt steht es in Sachen Privatsphäre sicherlich besser als bei den beiden großen Betriebssystemen. Wobei ich zugegeben weniger glaube, das mein nächstes Handy auch ein Jolla/Sailfish wird. Das hängt davon ab, ob es ein gutes mit vorinstalliertem Betriebssystem gibt, wenn mein aktuelles das zeitliche segnet. So wie jetzt das Sailfish x- Handy kaufen und selber flashen - das ist mir dann doch (viel) zuvlel des guten. Handys will ich betriebsbereit kaufen können.
    Dann lieber puri.sm oder ähnliches.

    Dropbox selber nutze ich nicht - da ich es nicht schön und gut finde ;)

    Ich kann dir empfehlen together.jolla.com zu nutzen - da wird dir geholfen um offene Fragen zu klären.

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    Von Leszek am So, 15. Oktober 2017 um 16:53 #

    Dürfen Apps einfach auf private Daten wie Adresbuch oder Kalender zugreifen?

    Wenn sie es können dürfen sie es.
    Es gibt nur ein Rechtemanagement wie bei einer typsischen Linux Desktop Distribution.

    Gibt's funktionierendes CalDav, CardDav? Hat Jemand schon erste Erfahrungen sammeln können?

    Ich habs seit 2013 laufen mit CalDav und CardDav, damals mit Owncloud, jetzt mit Nextcloud.
    Nachdem es damals noch ein paar Probleme gab läuft es seit etwa 2 Jahren stabil und gut.

    Die Dropbox Integration synced nichts automatisch (jedenfalls nicht automatisch was uploads betrifft), dass du nicht willst. Sprich sie ist erstens nur in der Gallerie verfügbar und du musst Bilder und Videos manuell in den Dropbox Ordner kopieren um diese hochzuladen oder Dateien mit der Dropbox tauschen.
    Bilder und Videos tauschen in der Standardeinstellung dann aber, wenn sie zur Dropbox geaddet werden (von einem anderen Gerät z.B.) auch auf in der Gallerie im separaten Dropbox Ordner.

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Von Unwichtig am Sa, 14. Oktober 2017 um 11:38 #

Zu Beginn: Ja, ich habe auch ein Jolla - aber nein, ich nutze es kaum.

Die Funktionalitaet geht kaum ueber ein bisschen Telefonieren, SMS/MMS Kalender, Kontakte, Photographieren und sehr rudimentaeres XMPP raus.
Kein Vergleich was "moderne" Smartphones inzwischen alles koennen.
Dazu die Tatsache, dass es geschlossener ist als jede auf AOSP basierende Android-Version. Der Unterboden ist zwar aehnlich wie bei MacOS offen, aber der Aufbau darauf groesstenteils Closed Source.
Viele straeuben sich gegen Android. Aber dank diversen Stores wie z.B. F-Droid kann man es (abgesehen von den Treibern) komplett OpenSource betreiben.

Fuer mich also nicht mehr so interessant wie zu Beginn. Da finde ich das Librem 5 schon interessanter...

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    Von tuxnix am Sa, 14. Oktober 2017 um 15:31 #

    Das Librem 5 ist sehr interessant und es ist außerordentlich wichtig, dass es endlich einmal eine Hardware geben wird, die für ein freies mobil Os geeignet ist.
    Es wird die nächsten Jahre spannend werden die Entwicklung mit zu verfolgen. Auch die angestrebte Konvergenz von Plasma-mobile schafft tolle Aussichten.
    Allerdings wird es noch mindestens 1,5 Jahre dauern bis man es überhaupt nutzen kann.

    Ich hoffe doch sehr, dass sich Jolla allmählich aus seiner finanziellen Krise befreit und bald auch wieder ordentlich mitreden kann. Bisher hat sich Jolla aus existenziellen Gründen gescheut den GUI-Code von Sailfish Os offenzulegen. Langfristig wird Jolla aber nichts anderes übrig bleiben, wenn es das Vertrauen seiner Benutzer behalten möchte. Gerade auch für den neuen russischen Benutzerkreis wird dabei die Kontrollierbarkeit des kompletten Sourcecodes eine entscheidende Rolle spielen, ob das BS von einem breiteren Publikum angenommen wird. Beim "Bezahlen für ein mobil OS" geht Jolla gänzlich neue Wege, ich hoffe sehr, dass sie hier Erfolg haben, auch gerade bei Firmenkunden.

    Alle die Snowden für einen Wintersport halten und für die der Patriot Act eine
    Sexualpraktik darstellt, können weiter flott mit Google unterwegs bleiben.
    Und zugegeben, je nach Nutzungsprofil kann der Alltagsgebrauch damit oft einfacher und praktischer erfolgen. Mit dem Schutz der Privatsphäre hat Google aber wirklich gar nichts mehr zu tun.

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    Von Leszek am So, 15. Oktober 2017 um 16:55 #

    Kommt halt immer darauf an was du machen willst.
    Für einige ist das ja zusammen mit Navigation, Bilder, Musik, Podcasts und Videos gucken ja auch alles was sie brauchen.

    Die Android Kompatibilitätsschicht kann ja für das herhalten was man sonst so evtl. noch machen will.

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