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Thema: Diskussion um Standardoptimierung beim GCC

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Von assdadad am Mo, 30. Oktober 2017 um 13:16 #

> Was du da beschreibst kann aber nur funktionieren wenn die Software bereits vorkompiliert auf die Welt losgelassen wird.

Richtig.

> In einer OpenSource-Community ist das eher selten der Fall,

Bin eher der Meinung, dass es andersrum ist. Die meist verwendeten Desktop-Distris sind Debian Forks. Sie nehmen teilweise 70% (Tendenz steigend) der User ein und werden immer vorkompiliert ausgliefert. Bei diesen Usern tendiert die Anzahl der selbst kompilierten Pakete gegen Null. Bei Servern und Workstations spielen noch Red Hat EL Forks Rolle. Gentoo, Slackware oder LFS tauchen meist im Bereich des Messrauschens auf. Kann auch insgesamt damit zusammenhängen, dass die Linux-Stichprobe im Verhältnis zur Grundgesamtheit so klein ist und sich deshalb so schwer messen lässt. Mir ist aber persönlich noch Keiner über den Weg gelaufen, der auf seinem Server oder seiner Workstation was anderes als Debian oder RHEL Derivate einsetzt.

Pro-Linux ist jetzt zwar keine repräsentative Stichprobe aber auch da sind es nur ~20% der User, die regelmäßig kompilieren.

Ein weiterer Hinweis sind auch Nachrichten, bei denen es um C,C++,Compiler und sonstige Dinge geht. Die Antworten und die Votes schreien einfach nach Unwissen. Ich kann mir daher ehrlich nicht vorstellen, dass die Leute hier wirklich mal mehr als ein Hello World ausprobiert haben geschweige denn in der Industrie Programme verkaufen.

> Ein "-Og" scheint mir da dann doch etwas sehr extrem zu sein, Gentoo empfiehlt ein "-O2"

Richtig. O2 ist der Standard für nahezu alle Distris/Programme/IDEs. -Og habe ich bisher nur selten angetroffen obwohl ich selbst schon exotisch kompiliere.

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