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Thema: Suse gibt erste Beta zu Suse Linux Enterprise 15 frei

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Von asddfghjkl am Mi, 1. November 2017 um 23:55 #

Nein. Ein einzelnes Pseudo-Gesamt-Leap umfasst einen hineininterpretierten Support von rund 36 Monaten für eine Hauptversion (z.B. Leap 42), der sich rein fiktiv aus den jeweils 12 bis 18 Monaten Support der einzelnen, völlig eigenständigen und voneinander unabhängigen Einzel-Leap-Versionen zusammensetzt (Leap 42.1, 42.2, 42.3).

Leap 42.2 ist dabei in punkto Supportdauer das aktuelle Low-Light der neuen Leap-Generation, nämlich mit einer Supportdauer von ca. 14,5 Monaten (4.11.2016 - 26.01.2018).

Die Upgrades zwischen den einzelnen Unterversionen, z.B. von 42.2 nach 42.3, sind reale Distributionsupgrades mit notwendigen Downloads um die 1,5 bis 2GB Software.

Ich unterstelle hier im Hinblick auf die unvorhergesehen variablen Supportdauern der einzelnen Unterversionen keinerlei Absicht auf Seiten von Opensuse. Leap kommt halt noch recht ungeplant daher und gleicht eher kreativem Chaos, eben auf Basis des jeweils aktuellen SLES-Cores, wobei die SLES-Service Pack-Updatefrequenz die Produktlebensdauern der Leap-Unterversionen zu bestimmen scheint, wie eben die ungeplant verkürzte Supportdauer von Leap 42.2.

Was Leap im Vergleich zu SLES so zurückfallen lässt, ist das Fehlen ausgerechnet dieser SLES-Service Packs-Updatestruktur. Mit deren Hilfe könnte man eine Leap-Version als Nummer 42 deklarieren und komplett als Leap 42 vom 04.11.2015 (Supportanfang Leap 42.1) bis 31.01.2019 (Supportende Leap 42.3) supporten, ohne dazwischenliegende zwei komplette Distributionsupgrades und ohne irritierende Unterversionen.

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    Von pataa am Do, 2. November 2017 um 08:47 #

    Danke für die Info :-)

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    Von Klotz am Bein am Do, 2. November 2017 um 09:55 #

    Leap kommt halt noch recht ungeplant daher und gleicht eher kreativem Chaos

    Wie wahr!
    Wie lange will sich diese Distribution eigentlich noch stabilisieren und konsolidieren?
    Ich frage mich inzwischen ernsthaft, ob das einer schon so lange bestehenden und mal wirklich guten Distribution würdig ist? Oder sind es nur noch die letzten Zuckungen, bevor man doch eingestehen muß, daß man heutzutage nicht mehr in der Lage ist in diesem Bereich mitzumischen?
    Die Entscheidung zu diesem Mischmasch-Produkt sagt ja eigentlich schon genug darüber aus, wie sehr inzwischen die Ressourcen bei openSUSE auf Kante genäht sind. Und wie lange wird sich der Besitzer der Suse Linux GmbH (Micro Focus, oder wer immer das dann auch sein mag) dieses herum eiern seiner "Tochter" noch bieten lassen?

    Ich finde, was "open" aus dem tollen Produkt SEL macht hat SEL nicht verdient.

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