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Thema: Google will UEFI und Management Engine loswerden

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Von asdfghghjjk am Di, 31. Oktober 2017 um 18:33 #

Ja, das ist übel.

Bei AMD sieht es etwas besser aus, aber nur weil AMD länger brauchte, um mit PSP eine IME-ähnliche Technologie zu entwickeln: Die letzten CPUs ohne PSP-Engine (AMDs Intel-IME-Pendant) waren diejenigen der 15h-Generation (Piledriver, Bulldozer). Allerdings enthalten diese offenbar schon einen unabhängig vom Nutzersystem operierenden Firmware-only-Kleinrechner namens SMU.

Aufgrund der integrierten, in Hardware gegossenen Verschlüsselungsalgorithmen und -Keys wird freie Firmware auch kaum jemals die volle Kontrolle über solche Hardware übernehmen können.

Mir erschließen sich nur die Beweggründe für dieses Streben von Intel und AMD nach totaler Kontrolle der von Ihnen verkauften (!) Rechner nicht. Gibt es vielleicht sogar eine Art Kommandozentrum, dass solche Rechner, sobald Sie mit dem Internet verbunden sind, direkt detektiert und anzeigt und bestimmten Entitäten problemlosen Direkt-Zugriff auf die kompromittierten Systeme ermöglicht? D.h. handeln Intel und AMD gemäß einer staatlichen Vorgabe, d.h. auf staatlichen Zwang hin, mit der Maßgabe, staatlichen Behörden den Zugriff auf solche Rechner zum Abernten der dortigen Daten zur Verfügung stellen zu müssen, was ja auch z.B. im Tor-Netzwerk funktionieren müsste?

Diese Management-Engines sind IMO Backdoors, Trojaner. Das ist der eigentliche Skandal.

Die nächste Frage dürfte sein, ob Router-CPUs mittlerweile analoge Features aufweisen.

Pro-Linux
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